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Buchrezension: Glaubenshelden

Ich war als Kind äußerst neu­gie­rig und woll­te unbe­dingt wis­sen, was wohl alles in den Büchern mei­ner Eltern drin steht. Am meis­ten hat mich frü­her ein altes, dickes und ver­staub­tes Lexi­kon inter­es­siert. Die Bil­der der Tie­re und der Pflan­zen dar­in fes­sel­ten mich. Stän­dig muss­te mein Vater mir dar­aus vor­le­sen. Da er aber nicht immer da war und mei­ne Neu­gier immer noch nicht gestillt war, lös­te er das Pro­blem so, dass er mir kur­zer­hand das Lesen bei­brach­te. Noch vor mei­nem fünf­ten Geburts­tag konn­te ich flie­ßend lesen. Obwohl ich vie­les nicht ver­stand, stürz­te ich mich auf zahl­rei­che Bücher. Als ich älter wur­de, erin­ne­re ich mich, dass wir mal bei einem recht lang­wei­li­gen Besuch waren, der nur so lan­ge lang­wei­lig blieb, bis man mir den Bücher­schrank zeig­te. Schnell fand ich ein Buch über Hel­den, dass mich fes­sel­te. Ich war begeis­tert, das man­che Men­schen weder Tod, noch Ver­fol­gung, noch Spott fürch­te­ten. Lei­der konn­te ich das Buch damals nicht zu Ende lesen, denn wir muss­ten unse­re Gast­ge­ber wie­der verlassen.