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J.I. Packer in seiner Einführung zu Owens Werk über das Sühneopfer Christi
Was ist biblisches Evangelium?

Man­che Dia­man­ten sind gut ver­steckt. Das gilt unbe­dingt für den Ein­lei­tungs­es­say, den J.I. Packer (Vgl. für einen Lebens­lauf die­sen Arti­kel) 1958 als Ein­füh­rung in eine Neu­auf­la­ge von John Owens Buch „The Deaht of Death in the Death of Christ“ ver­fasst hat. Der Arti­kel fin­det sich im Web oder deutsch­spra­chig als Teil die­ser gekürz­ten Über­set­zung von John Owens Klas­si­ker. Neu­lich griff ich wie­der­holt zur Ein­füh­rung von Packer, eigent­lich weil ich mich für Owens Werk auf­wär­men woll­te: Bis­her habe ich nichts ver­gleich­ba­res gele­sen, dass prä­zi­ser den Unter­schied von Armi­nia­nis­mus und Cal­vi­nis­mus auf­zeigt. Häu­fig kann man den Ein­druck bekom­men, als mei­ne man das sel­be, und betrach­te zwei unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven. Weit gefehlt, folgt man der Argu­men­ta­ti­on von Packer (eige­ne Über­set­zung): „Es gibt zwei kohä­ren­te Inter­pre­ta­tio­nen des bibli­schen Evan­ge­li­ums, die in einem kla­ren Gegen­satz zuein­an­der sind. Der Unter­schied zwi­schen den bei­den sind nicht bloß unter­schied­li­che Schwer­punk­te, son­dern der Inhalt. Ein Evan­ge­li­um ver­kün­digt einen Gott, der ret­tet, das ande­re spricht von einem Gott, der den Men­schen befä­higt, sich selbst zu ret­ten. Das eine ver­kün­digt die drei gro­ßen Hand­lun­gen der Hei­li­gen Dreieinigkeit …