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Mein Volk, das in vergang’nen Tagen

Vor einigen Jahren bin ich auf dieses Lied gestoßen, dass ich gerne mit euch teilen würde, da der Inhalt doch ungewöhnlich ist im Vergleich zu vielen der anderen alten Glaubenslieder: 1. Mein Volk, das in vergangnen Tagen des Herren Banner fröhlich schwang, dazu, von hohem Geist getragen, so himmlisch schöne Lieder sang, wo ist denn deiner Väter Glauben, ihr‘ feste Burg, ihr‘ Waff und Wehr? Du ließt dein höchstes Gut dir rauben von einem ganzen Höllenheer! 2. Mein Volk, das in verfloss’nen Zeiten mit einer heiligen Geduld, verfolgt, erträgt die schwersten Leiden, gestützt auf Gottes Vaterhuld, kaum sah’n wir dich dem Leid entrinnen, so warfst du dich zum Herrscher auf, um schnell am Faden fortzuspinnen, wo Rom verlor den blut’gen Lauf! 3. Mein Volk, das einstens protestierte voll Kühnheit wider Trug und Wahn, dass schnell dein Geist, der lang‘ verirrte, betrat der Wahrheit lichte Bahn. Ist jener Kampf denn schon beendet, im Geist besiegt der Lügner Rott‘? Weh‘ dir, du hast dein Herz gewendet, bekämpfst das Licht nun selbst mit Spott! 4. Mein Volk, erwach aus …