Erbauliches
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Zeitmanagement

Ein sehr guter Arti­kel zum The­ma per­sön­li­ches Zeit­ma­nage­ment. Vie­len Dank dafür!

1. Frie­den

Die wich­tigs­te Zeit ist mor­gens. Nimm Dir Zeit zum Bibel­le­sen und Gebet. Dort fin­dest Du Frie­den und Ori­en­tie­rung für dei­nen Dienst und dei­ne Arbeit. Das ist die Grund­la­ge des Zeit­ma­nage­ments. Und wenn Du mor­gens nicht früh genug auf­ste­hen kannst, dann soll­test Du abends ein­fach eher ins Bett gehen.

2. Pla­nung

Nach der Stil­len Zeit kommt die Pla­nung. Nimm Dir Zet­tel und Stift und schrei­be Dir auf, was Du an dem Tag schaf­fen möch­test. Mache nur eine Lis­te, tra­ge sie mit Dir und schrei­be dort alles auf was Dir noch ein­fällt. Schaf­fe Dir so einen frei­en Kopf — Du ver­gisst nichts, denn alles steht auf der To-Do-Lis­te.

3. Prio­ri­tä­ten set­zen

Ord­ne die To-Do-Lis­te nach den fol­gen­den Kri­te­ri­en:

Drin­gend: Tele­fo­na­te, Besu­che, Emails etc. Din­ge, die an dem Tag ein­fach gemacht wer­den müs­sen.

Groß: Die wirk­lich wich­ti­gen Din­ge wie — für den Pas­tor — Stu­di­um und Pre­digt­vor­be­rei­tung. Dafür muss sich Zeit genom­men wer­den. Klei­ne­re Sachen las­sen sich leich­ter tun und man hat das Gefühl, etwas zu schaf­fen, aber sol­che Klei­nig­kei­ten ver­drän­gen dann oft die gro­ßen, wirk­lich wich­ti­gen Din­ge. Die bes­te Zeit für Gro­ßes ist gleich mor­gens nach der Stil­len Zeit.

Täg­lich: Rou­ti­ne­auf­ga­ben, die man nicht lie­gen­las­sen soll­te. Sie sind viel­leicht nicht so wich­tig, doch wenn man sie auf­schiebt und sta­pelt ist man irgend­wann über­for­dert. Dazu gehö­ren zB die Finan­zen und das Orga­ni­sie­ren des Zeit­pla­ners (!) und des Com­pu­ters (Back­up, Emails etc.)

Besuche/Treffen: Hat man meh­re­re auf der Lis­te, kann man sie viel­leicht kom­bi­nie­ren und so die Fahrt­we­ge mini­mie­ren.

Lang­fris­tig: Schaf­fe alle 2 – 3 Wochen ein Pro­jekt und nimm Dir dafür kon­kre­te Zeit in der Woche. Ein Pro­jekt nach dem ande­ren, nicht alle auf ein­mal und kurz vor der Dead­line…

Punkt für Punkt abar­bei­ten. Fan­ge den zwei­ten Punkt nicht an, bevor Du den ers­ten nicht been­det hast!

4. Zei­ten set­zen

Set­ze die rich­ti­gen Zei­ten. Wenn man nicht kon­kre­te Zei­ten für kon­kre­te Arbei­ten plant, schafft man sie nicht. Pla­ne mehr Zeit für die grö­ße­ren Din­ge und weni­ger für die klei­ne­ren. Ver­su­che auch kein Mul­ti­tas­king!

5. Tu es!

Wenn Du es geplant hast, dann tu es auch! Nichts auf­schie­ben…

6. Schritt hal­ten

Fin­de dein Tem­po. Set­ze rea­lis­ti­sche Zeit­fens­ter und Zie­le. Kei­ne Hast, aber auch kei­ne Faul­heit. Fin­de dein Tem­po und hal­te Schritt.

Sinn­voll ist auch, sich Zeit­li­mits zu set­zen. Für man­che Din­ge kann man schein­bar unend­lich viel Zeit inves­tie­ren, z.B. in die Pre­digt­vor­be­rei­tung. Ver­su­che, inner­halb einer bestimm­ten Zeit fer­tig zu wer­den.

Pla­ne auch Puf­fer­zei­ten und nimm Dir Zeit für Bewe­gung und Schlaf.

7. Aus­sor­tie­ren

Hüte Dich vor Zeit­ver­schwen­dern wie das Inter­net. Es braucht etwas Selbst­dis­zi­plin, die Medi­en heu­te zeit­lich sinn­voll zu nut­zen und sich nicht von ihnen beherr­schen zu las­sen.

8. Schüt­zen

Schüt­ze Dich vor den Ein­flüs­sen, die Dich aus der Bahn wer­fen wol­len. Wenn Du alle 10 Minu­ten abge­lenkt bist, brauchst Du jedes­mal etwa 20 Minu­ten um Dich wie­der voll auf die Sache kon­zen­trie­ren zu kön­nen.

Kei­ne Tele­fo­na­te (man darf das Tele­fon auch mal stumm schal­ten oder den AB lau­fen las­sen…), Com­pu­ter abschal­ten, vor allem kei­ne Emails abru­fen, und schreib alles auf den Zet­tel was Dir noch so „Wich­ti­ges“ ein­fällt…

9. Pau­sie­ren

Jeder braucht sei­nen Ruhe­tag. Für Pas­to­ren ist es der Mon­tag. Sei kon­se­quent in der Umset­zung. Am Ende der Woche hast Du dann genau­so viel geschafft wie der­je­ni­ge, der 7 Tage gear­bei­tet hat.

10. Beten

Bete um Hil­fe, die Zeit zu schät­zen und wei­se ein­zu­set­zen zum ewi­gen Wohl dei­ner eige­nen See­le und der vie­ler ande­rer.

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Im Dienst für IHN wollen wir lieber verbrennen als verrosten!

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