Erbauliches
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Wie Gott einen Reformator beruft

Eine Kurzbiografie von Georg Walter

 

Wenn mir der Herr in sei­nem Wort begeg­net,
Wenn ich die gro­ßen Gna­den­ta­ten seh,
Wie er das Volk des Eigen­tums geseg­net.
Wie er’s geliebt, begna­digt je und je,

Dann jauchzt mein Herz dir, gro­ßer Herr­scher zu
Wie groß bist du, wie groß bist du!
Dann jauchzt mein Herz dir, gro­ßer Herr­scher zu
Wie groß bist du, wie groß bist du!
Carl Gus­taf Boberg

MartinLuther-workshopCranachElderAls der schwe­di­sche Pas­tor Carl Gus­taf Boberg (1859−1940) auf einem Spa­zier­gang war, brach jäh­lings ein Gewit­ter los, beglei­tet von hef­ti­gen Win­den und Don­ner­grol­len. Nach­dem sich das Gewit­ter gelegt hat­te und Ruhe ein­ge­kehrt war, hör­te Boberg in der Fer­ne die Glo­cken sei­ner Kir­che läu­ten. Die Wor­te „Wie groß bist Du“ wur­den in sein Herz gelegt, und dar­aus ent­stand das Lied Du gro­ßer Gott, wenn ich die Welt betrach­te. Gott benutz­te ein Unwet­ter, um das Herz eines Pas­tors zu bewe­gen, ein Kir­chen­lied zu dich­ten, das bis heu­te gesun­gen wird. Dass Gus­taf Boberg die Bot­schaft des Evan­ge­li­ums der Gna­de im Her­zen er- und begrif­fen hat­te, bewei­sen sei­ne Wor­te: „Wenn mir der Herr in sei­nem Wort begeg­net … “

Boberg gehör­te der Svens­ka Mis­si­ons­kyr­kan (Mis­si­on Covenant Church of Swe­den), einer refor­mier­ten Frei­kir­che Schwe­dens an, die ihre Wur­zeln im Pie­tis­mus und den christ­li­chen Erwe­ckungs­be­we­gun­gen des 19. Jahr­hun­derts hat­te. Wäh­rend die Svens­ka Mis­si­ons­kyr­kan wie Pres­by­te­ria­ner, Bap­tis­ten, Pie­tis­ten, Metho­dis­ten oder die Brü­der­be­we­gung zu den vie­len Neben­strö­men des Pro­tes­tan­tis­mus gehör­te, waren es Refor­mier­te und Luthe­ra­ner, die zum bedeu­tends­ten Haupt­strom des Pro­tes­tan­tis­mus zähl­ten. Beim Pro­tes­tan­tis­mus han­delt es sich somit nicht um eine Kir­che, son­dern um eine christ­li­che Strö­mung.

Die Bezeich­nung ”Pro­tes­tant” geht auf das Pro­test­schrei­ben, die Pro­te­sta­ti­on, zurück, die 1529 auf dem Reichs­tag zu Spey­er ein­ge­reicht wur­de. Jene deut­schen Fürs­ten, die der Leh­re des Refor­ma­tors Mar­tin Luther folg­ten, woll­ten sich dem Reichs­tags­be­schluss nicht fügen, der eine Reichs­acht gegen Mar­tin Luther ver­hängt hat­te. Zunächst wur­de der Begriff ”Pro­tes­tant” ledig­lich auf die Anhän­ger Luthers ange­wandt, doch bald wur­de der Begriff auch auf die Gefähr­ten Johan­nes Cal­vins, die Refor­mier­ten, und spä­ter auf alle Strö­mun­gen aus­ge­dehnt, die aus der Refor­ma­ti­on her­vor­gin­gen.

Eine der Haupt­fi­gu­ren der Refor­ma­ti­on – für man­che gar der ”Vater der Refor­ma­ti­on” – war Mar­tin Luther.

Ähn­lich wie bei Gus­taf Boberg war es ein Unwet­ter, das Mar­tin Luthers Herz beweg­te. Als ihn am 2. Juli 1505 ein schwe­res Gewit­ter über­rasch­te und ein Blitz vor ihm erschien, fiel er vor Schre­cken zu Boden und schrie: ”Hilf, lie­be Sankt Anna, ich will ein Mönch wer­den.” Zurück in Erfurt wur­de er kurz von Zwei­feln geplagt, ob er die­ses vor­schnel­le Gelüb­de ein­lö­sen sol­le, doch am 17. Juli stand sein Ent­schluss end­gül­tig fest. Mar­tin Luther klopf­te an die Tore des Augus­ti­ner­klos­ters, wo er bis zu sei­nem Lebens­en­de blei­ben woll­te, so zumin­dest mein­te er. Erst Jah­re spä­ter erkann­te Luther, dass ihm die Todes­angst das Mönchs­ge­lüb­de auf­ge­zwun­gen hat­te.

Luther wuchs in Zei­ten gro­ßen geschicht­li­chen Wan­dels auf. Um 1500 gab es in Chi­na und Zen­tral­asi­en kaum noch christ­li­che Kir­chen. In Indi­en über­leb­te nur eine klei­ne christ­li­che Min­der­heit, und in Klein­asi­en, einst ein Zen­trum christ­li­cher Fröm­mig­keit, war das Chris­ten­tum im Nie­der­gang begrif­fen. Kon­stan­ti­no­pel, Sitz der Ortho­do­xen Kir­che, war bereits 1453 in die Hän­de isla­mi­scher Erobe­rer gefal­len, und die Hagia Sophia, auch Sophi­en­kir­che genannt, wur­de in die­sem Zuge in eine Moschee ver­wan­delt. Der öst­li­che Mit­tel­meer­raum, eben­falls ein Zen­trum christ­li­chen Den­kens, stand unter mos­le­mi­scher Herr­schaft. Über Städ­ten wie Jeru­sa­lem, Antio­chi­en und Alex­an­dri­en, die einst unter katho­li­scher Vor­herr­schaft stan­den, weh­te nun die Flag­ge des Halb­mon­des.

Der geis­ti­ge Zustand der katho­li­schen Kir­che war ernüch­ternd. Klös­ter, Kle­ri­ker und das Papst­tum waren kor­rupt. Die mit­tel­al­ter­li­che Gesell­schafts­ord­nung des Feu­da­lis­mus, der Leib­ei­gen­schaft der meist adli­gen Groß­grund­be­sit­zer, begann brü­chig zu wer­den. Die Städ­te wuch­sen, und vie­le Men­schen ver­lie­ßen die länd­li­chen Gebie­te. Wel­che Rol­le die Kir­che in die­sem gesell­schaft­li­chen Wan­del spie­len wür­de, war in jener Zeit noch nicht abseh­bar.

Luther selbst muss die­se Zeit als eine Zeit des nahen­den Endes begrif­fen haben. In Luthers per­sön­li­chem „Bekennt­nis“ (Vom Abend­mahl Chris­ti. Bekennt­nis) schrieb er 1528 in einer Pha­se schwe­rer Krank­heit und in Erwar­tung sei­nes mög­li­chen Todes: „Weil ich sehe, dass Auf­ruhr und Irr­tum je län­ger je mehr wer­den und das Toben und Wüten des Satans nicht auf­hö­ren, … will ich mit die­ser Schrift vor Gott und aller Welt mei­nen Glau­ben Stück für Stück beken­nen, bei dem ich geden­ke zu blei­ben bis in den Tod, um in ihm, wozu mir Gott hel­fe, von die­ser Welt zu schei­den und vor unse­res Herrn Jesu Chris­ti Rich­ter­stuhl zu kommen.“1

Dies waren die Wor­te Luthers als Refor­ma­tor, der 23 Jah­re zuvor in ein katho­li­sches Klos­ter ein­ge­tre­ten war, ohne auch nur zu ahnen, dass sei­ne Per­son über die deut­schen Gren­zen hin­weg den pro­tes­tan­ti­schen Glau­ben beflü­geln wür­de. Luther woll­te im Grun­de zunächst nur eine Refor­ma­ti­on sei­ner Kir­che, der katho­li­schen Kir­che. Doch als der Herr ihm in sei­nem Wort begeg­ne­te, konn­te er nicht anders, als sich der Wahr­heit zu beu­gen und sei­nem Herrn Jesus Chris­tus zu fol­gen. Sein refor­ma­to­ri­scher Eifer führ­te zur Kir­chen­spal­tung und im Zuge die­ser Ereig­nis­se bedau­er­li­cher­wei­se zu Reli­gi­ons­krie­gen, einem düs­te­ren Kapi­tel der Geschich­te der Refor­ma­ti­on.

Wäh­rend man­cher Pro­tes­tant den Refor­ma­tor Mar­tin Luther als Vater des Pro­tes­tan­tis­mus ver­ehrt, sieht man­cher Katho­lik in ihm einen Spal­ter der Kir­che. Und natür­lich gibt es zwi­schen die­sen bei­den Polen der Beur­tei­lung vie­le Nuan­cen und Stu­fen im öku­me­ni­schen Mit­ein­an­der unse­rer Tage. Es lohnt sich jeden­falls, die Ereig­nis­se in Luthers Leben nach­zu­zeich­nen, die schließ­lich zum Bruch mit sei­ner Mut­ter­kir­che führ­ten, um im Ver­lauf die­ser Betrach­tun­gen die Fra­ge zu ver­ge­gen­wär­ti­gen, ob denn Luthers Schis­ma zu Recht oder zu Unrecht voll­zo­gen wur­de. Die Per­spek­ti­ve, aus wel­cher die fol­gen­den Über­le­gun­gen ange­stellt wer­den, ist jene, die heu­te von der Mehr­zahl der Chris­ten zwar nicht mehr geteilt wird, die indes­sen von Luther selbst und wah­ren Chris­ten über Jahr­hun­der­te hin­weg ver­tre­ten wur­de. Es ist die Sicht­wei­se aus dem Blick­win­kel von dem, was Luther als das „Wort Got­tes“ bezeich­ne­te, jener Aus­druck Luthers, den er für den Anspruch der Hei­li­gen Schrift ver­wen­de­te, sowohl Offen­ba­rung Got­tes in Wort und Schrift als auch gött­li­che Gegen­wart in Chris­tus im Her­zen des Gläu­bi­gen zu sein. Wah­rer Glau­be kommt aus dem Wort und war das Fun­da­ment der Theo­lo­gie Luthers.

Luther selbst woll­te kei­nes­wegs, dass ande­re von luthe­ri­scher Theo­lo­gie spra­chen, konn­te doch Leh­re aus sei­ner Sicht nur immer das Prä­di­kat „christ­lich“ tra­gen. Er schrieb 1522: „Ich bit­te, man wollt mei­nes Namens geschwei­gen und sich nicht luthe­risch, son­dern Chris­ten hei­ßen. Was ist Luther? Ist doch die Leh­re nicht mein. So bin ich auch für nie­mand gekreu­zigt. Wie käme denn ich armer stin­ken­der Maden­sack dazu, dass man die Kin­der Chris­ti soll­te mit mei­nem heil­lo­sen Namen nen­nen? … Lie­be Freun­de, lasst uns til­gen die par­tei­ischen Namen und Chris­ten hei­ßen, des Leh­re wir haben.“2 Der „arme Maden­sack“ Luther hat­te zumin­dest mehr Demut als man­che der heu­ti­gen Theo­lo­gen – und man­cher Deno­mi­na­tio­nen –, die in dem Dün­kel leben, die gan­ze Chris­ten­heit müs­se ihren Leh­ren fol­gen. Wie Luther letzt­lich zu beur­tei­len ist, kön­nen wir getrost Gott über­las­sen, da er allein ein gerech­tes Urteil fäl­len wird. Doch Gott ließ es sich nicht neh­men, einen „Maden­sack“ zu gebrau­chen, um die theo­lo­gi­sche Welt zu ver­än­dern.

Als Luther den Ent­schluss fass­te, in das Erfur­ter Augus­ti­ner­klos­ter ein­zu­tre­ten, han­del­te es sich um eine bewuss­te Ent­schei­dung für das Klos­ter­le­ben und eine mön­chi­sche Bewe­gung, denen Schein­hei­lig­keit und Las­ter­haf­tig­keit in jener Zeit nicht vor­ge­wor­fen wur­de. Die Augus­ti­ner Erfurts waren ange­se­hen und wid­me­ten sich in ers­ter Linie dem Stu­di­um und der Ver­kün­di­gung von Got­tes Wort sowie der Seel­sor­ge. Bereits im Klos­ter schrieb Luther sei­nem Vater einen Brief über sei­nen Ent­schluss, Mönch zu wer­den, was in ihm vor­erst gro­ße Wut über den eigen­mäch­ti­gen Schritt sei­nes Soh­nes auf­kom­men ließ. Erst spä­ter stimmt der Vater wider­wil­lig der neu­en Beru­fung sei­nes Soh­nes zu.

In den Augus­ti­ner­klös­tern wur­de in jener Zeit auf Anord­nung des Ordens­vi­cars Stau­pitz dazu ermun­tert, die Hei­li­ge Schrift in der latei­ni­schen Bibel­über­set­zung eif­rig zu lesen und zu stu­die­ren. Luther hat davon regen Gebrauch gemacht. Der katho­li­schen Tra­di­ti­on fol­gend erwähl­te sich Luther 21 Hei­li­ge, deren Schutz er anrief, dar­un­ter auch die Hei­li­ge Anna, die Schutz­pa­tro­nin gegen Gewit­ter, die er bei sei­nem „Gewit­ter-Erleb­nis“ ange­ru­fen hat­te. Gebe­te, Almo­sen, Fas­ten, Kas­tei­un­gen, Buß­übun­gen, Nacht­wa­chen, das Umher­zie­hen mit dem Bet­tel­sack, die Beich­te und stän­di­ge Selbst­prü­fung, die dem jun­gen Luther sei­ne Sün­den nur noch umso reich­li­cher vor Augen führ­ten, füll­ten sein Mönchs­le­ben aus. Aber Luther war von Anbe­ginn an ein flei­ßi­ger Schü­ler der Bibel und der theo­lo­gi­schen Schrif­ten sei­ner Zeit, der mit­tel­al­ter­li­chen Scho­las­tik.

Schon früh muss Luther die Fra­ge bewegt haben, wie der Sün­der das ewi­ge Heil erlan­gen kön­ne. Die katho­li­sche Kir­che lehr­te – und lehrt es auch heu­te noch –, dass neben der Gna­de die eige­nen from­men Wer­ke, der Ablass­han­del und schließ­lich das Fege­feu­er einen Anteil an der Erlan­gung des Heils haben. Luther zähl­te zu den eif­rigs­ten unter den Mön­chen. Es soll­te etwa ein Jahr­zehnt dau­ern, bis die Anstren­gun­gen des from­men Flei­sches Luthers durch die Erkennt­nis der Wahr­heit der Recht­fer­ti­gung aus Gna­de allein end­gül­tig erstar­ben. Die­ses Ereig­nis ist bis heu­te als das Turm­er­leb­nis Luthers bekannt, weil ihm das Licht der Wahr­heit im Turm des Augus­ti­ner­klos­ters geschenkt wur­de. Die Luther­for­schung strei­tet sich noch über den genau­en Zeit­punkt. Die­ses Ereig­nis muss sich zwi­schen 1513 und 1518 zuge­tra­gen haben. Ent­schei­dend ist indes­sen nicht die Kennt­nis des genau­en Tages oder Jah­res, denn es mag sich durch­aus im Rat­schluss Got­tes so ereig­net haben, dass Luther als Werk­zeug in sei­ner Hand all­mäh­lich immer mehr Licht über das wah­re Evan­ge­li­um emp­fan­gen hat­te.

Ehe Luther die frei­ma­chen­de Bot­schaft des Evan­ge­li­ums in sei­nem gan­zen Reich­tum inner­lich erfass­te und durch das neue Leben in Chris­tus das Alte des from­men Ich­men­schen hin­ter sich ließ, war sein Cha­rak­ter von Eifer einer­seits und Melan­cho­lie ande­rer­seits geprägt. Letz­te­re über­mann­te ihn immer dann, wenn er auf sei­ne Sün­den und Ver­feh­lun­gen blick­te, auch auf die kleins­ten sei­ner mensch­li­chen Schwach­heit. Rück­bli­ckend sag­te Luther über sei­ne Klos­ter­jah­re spä­ter, dass er sich als hof­fär­ti­ger Hei­li­ger abmüh­te, Gott zu gefal­len und es doch nie­mals ver­moch­te.

Luther wur­de am 2. Mai 1507 zum Pries­ter ordi­niert, und im Okto­ber 1512 wur­de er Pro­fes­sor an der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Wit­ten­berg. Umge­hend beginnt der Dok­tor der Theo­lo­gie mit Vor­le­sun­gen über die Psal­men, um sich in den fol­gen­den Jah­ren jenen neu­tes­ta­ment­li­chen Brie­fen zu wid­men, die ihn zur rech­ten Erkennt­nis der Wahr­hei­ten des Evan­ge­li­ums führ­ten: dem Römer­brief und dem Gala­ter­brief.

Wäh­rend Luther sich im Süd­turm des Wit­ten­ber­ger Augus­ti­ner­klos­ters in sei­nem Stu­dier­zim­mer auf eine sei­ner Vor­le­sun­gen vor­be­rei­te­te, lenk­te der Hei­li­ge Geist sei­nen glü­hen­den Eifer für den Römer­brief des Apos­tels Pau­lus auf das Wort „Got­tes Gerech­tig­keit“. Luther schreibt rück­bli­ckend über jenes denk­wür­di­ge Ereig­nis:
„Es war gewiss wun­der­bar, von wel­chem glü­hen­den Eifer ich ergrif­fen wor­den war, Pau­lus im Brief an die Römer ken­nen­zu­ler­nen, aber mir hat­te bis dahin nicht die Käl­te des Her­zens im Wege gestan­den, son­dern ein ein­zi­ges Wort, das im ers­ten Kapi­tel steht (1,17): Die Gerech­tig­keit Got­tes wird in ihm (Evan­ge­li­um) offen­bar. Denn ich hass­te die­ses Wort „Gerech­tig­keit Got­tes“, weil ich durch den Brauch und die Gewohn­heit aller Dok­to­ren gelehrt wor­den war, es von der soge­nann­ten for­ma­len oder akti­ven Gerech­tig­keit her zu ver­ste­hen, durch die Gott gerecht ist und die Sün­der und die Unge­rech­ten straft.

Ich aber, der ich fühl­te, dass ich vor Gott ein Sün­der mit unru­hi­gem Gewis­sen sei, und nicht glau­ben konn­te, dass ich durch mei­ne Genug­tu­ung ver­söhnt sei, (obgleich) ich wie immer ein unta­de­li­ger Mönch leb­te, lieb­te den gerech­ten und die Sün­der stra­fen­den Gott nicht; ja, ich hass­te ihn viel­mehr und war unwil­lig gegen Gott, wenn nicht in unaus­ge­spro­che­ner Läs­te­rung, so doch mit mäch­ti­gem Mur­ren, indem ich sag­te: Als ob es wirk­lich nicht genug sei, dass die elen­den und durch die Erb­sün­de ewig­lich ver­damm­ten Sün­der durch das Gesetz des Deka­lo­ges mit jeder Art von Unheil bedrückt sind, wenn Gott nicht durch das Evan­ge­li­um Leid an Leid füge und uns auch durch das Evan­ge­li­um sei­ne Gerech­tig­keit und sei­nen Zorn andro­he. So ras­te ich mit mei­nem wüten­den und ver­wirr­ten Gewis­sen, poch­te aber den­noch unge­stüm an die­ser Stel­le bei Pau­lus an, weil ich glü­hend danach dürs­te­te, zu erfah­ren, was Sankt Pau­lus wol­le.

Tag und Nacht dach­te ich unab­läs­sig dar­über nach, bis Gott sich mei­ner erbarm­te und ich auf den Zusam­men­hang der Wor­te ach­te­te, näm­lich: Die Gerech­tig­keit Got­tes wird in ihm offen­bar, wie geschrie­ben steht: Der Gerech­te lebt aus Glau­ben. Da fing ich an, die Gerech­tig­keit Got­tes als die Gerech­tig­keit zu ver­ste­hen, durch die der Gerech­te als durch Got­tes Geschenk lebt, näm­lich aus dem Glau­ben, und begriff, dass dies der Sinn sei: Durch das Evan­ge­li­um wird die Gerech­tig­keit Got­tes offen­bar, und zwar die pas­si­ve, durch die uns der barm­her­zi­ge Gott durch den Glau­ben recht­fer­tigt, wie geschrie­ben steht: Der Gerech­te lebt aus (sei­nem) Glau­ben. Da fühl­te ich, dass ich ganz und gar neu­ge­bo­ren und durch die geöff­ne­ten Pfor­ten in das Para­dies selbst ein­ge­tre­ten war. Unun­ter­bro­chen zeig­te mir nun die gan­ze Hei­li­ge Schrift ein ande­res Gesicht. Ich durch­lief die Schrif­ten, wie ich sie im Gedächt­nis hat­te, und fand auch bei ande­ren Wör­tern einen ent­spre­chen­den Sinn; so bedeu­tet das Werk Got­tes das Werk, das Gott in uns wirkt, Kraft Got­tes die Kraft, durch die er uns kräf­tig macht, Weis­heit Got­tes die Weis­heit, durch die er uns wei­se macht. (Eben­so ist es) mit Stär­ke Got­tes, Heil Got­tes und Herr­lich­keit Got­tes.

In dem glei­chen Maße, in dem ich vor­her das Wort Gerech­tig­keit Got­tes gehasst hat­te, erhob ich mir nun­mehr vol­ler Lie­be die­ses aller­sü­ßes­te Wort. So wur­de mir die­se Stel­le des Pau­lus wahr­lich zur Pfor­te des Paradieses.“3

Luthers Turm­er­leb­nis ver­än­der­te nicht nur ihn son­dern die Welt. Die Erleuch­tung, die er emp­fing, präg­te von nun an sein Schrift­ver­ständ­nis. Als er am 31. Okto­ber 1517 sei­ne 95 The­sen an das Por­tal der Schloss­kir­che zu Wit­ten­berg anschlug, wuss­te er noch nicht, wel­che Fol­gen sein Han­deln nach sich zie­hen wür­den. In sei­nen 95 The­sen kri­ti­sier­te er an der Kir­che, der er noch selbst ange­hör­te, vor allem den Ablass­han­del, das fal­sche Ver­ständ­nis der Buße und den Papst. Die neu gewon­ne­ne Ein­sicht, dass Gott die Gerech­tig­keit allein aus Glau­ben zurech­net, wird in den 95 The­sen Luthers nicht dar­ge­legt, aber die ers­ten Ansät­ze für Luthers Über­zeu­gung, dass Schrift­au­to­ri­tät – sola scrip­tu­ra (allein die Schrift) – über Kir­chen­au­to­ri­tät ste­he, spre­chen deut­lich aus sei­nen The­sen. Luther ging es mit sei­nem in Latei­nisch ver­fass­ten The­sen­an­schlag, der ursprüng­lich für eine aka­de­mi­sche Debat­te bestimmt war, nicht um die Schaf­fung einer neu­en Kir­che, son­dern um Refor­ma­ti­on sei­ner eige­nen Kir­che.

Schnell wur­den Luthers The­sen ins Deut­sche über­setzt und fan­den dank der Erfin­dung des Buch­drucks in kür­zes­ter Zeit Ver­brei­tung in ganz Deutsch­land. Die Aus­wir­kun­gen die­ser Vor­gän­ge setz­ten etwas in Gang, was der ange­hen­de Refor­ma­tor wohl nie­mals beab­sich­tigt hat­te. Als Refor­ma­tor der eige­nen Kir­che abge­lehnt, wur­de Luther zum Kir­chen­spal­ter. Und dies alles, weil Luther den Mut auf­ge­bracht hat­te, eine Dis­kus­si­on über das zu begin­nen, was unzäh­li­ge Men­schen gleich ihm beweg­te: der Abfall der Kir­che von ihrer eigent­li­chen Beru­fung. Luther selbst muss wohl von den zustim­men­den Reak­tio­nen des Vol­kes über­rascht gewe­sen sein. Dies war der Anfang der deut­schen Refor­ma­ti­on.

Der Domi­ni­ka­ner­mönch Sil­ves­ter Prie­ri­as, päpst­li­cher Inqui­si­tor, ver­fass­te eine die Schrift Dia­lo­gus (Zwie­ge­spräch) und leg­te sie im Dezem­ber 1517 dem Papst vor. In die­ser Schrift wur­den nicht nur den The­sen Luthers aus katho­li­scher Sicht wider­spro­chen, son­dern eine Rei­he luthe­ri­scher Leh­ren wur­den dar­in sogar als Häre­sie bezeich­net. Erst im Mai 1518 wur­de Luther die gedruck­te Ver­si­on des Dia­lo­gus vor­ge­legt. Die kirch­li­chen Kon­zi­li­en, der Papst und die römi­sche Kir­che als Gemein­schaft aller Hei­li­gen kön­ne sich nicht irren, und wer dem wider­spricht, sei ein Häre­ti­ker, so das Doku­ment. Dies befeu­er­te den Kampf­geist Luthers, für die Wahr­heit des Evan­ge­li­ums ein­zu­tre­ten, erst recht umso mehr. Von nun an soll­te Luther an der christ­li­chen Heils­wahr­heit – an dem „edlen anver­trau­ten Gut“ (2Tim 1,14) – mit aller von Gott geschenk­ten Kraft fest­hal­ten. Wür­den wir eine Kir­chen­ge­schich­te aus dem Blick­win­kel der Wahr­heit von Got­tes Wort schrei­ben, müss­ten wir zu dem Schluss kom­men, dass es im Grun­de nicht Luther war, der die Kir­che spal­te­te. Es war der katho­li­sche Dog­ma­tis­mus, die Unwahr­heit, die sich über Jahr­hun­der­te den Deck­man­tel christ­li­cher Fröm­mig­keit über­ge­wor­fen hat­te, die die Kir­chen­tren­nung ver­ur­sach­te. Nicht Luther muss­te sich den mensch­li­chen Tra­di­tio­nen des Katho­li­zis­mus unter­wer­fen, son­dern die katho­li­sche Kir­che hät­te sich im Grun­de der ewi­gen Wahr­heit des Evan­ge­li­ums beu­gen müs­sen.

Der end­gül­ti­ge Bruch Luthers mit der katho­li­schen Kir­che folgt der Bann­an­dro­hung von Papst Leo X. im Jah­re 1520. Soll­te Luther nicht inner­halb von 60 Tagen sei­ne The­sen und Leh­ren wider­ru­fen, wür­de er aus der Kir­che aus­ge­schlos­sen wer­den. Luther war zu sehr ein Strei­ter für die Wahr­heit, als dass er sich durch die­se Andro­hung kirch­li­cher Macht hät­te ein­schüch­tern las­sen. Nach­dem die römi­sche Kir­che eine öffent­li­che Ver­bren­nung sei­ner Schrif­ten ange­ord­net hat­te, ant­wor­te­te er trot­zig mit der Ver­bren­nung der päpst­li­chen Bann­an­dro­hung.

Am 17. April 1521 stand Luther vor dem deut­schen Kai­ser Karl V. Er wur­de erneut vor ein Ulti­ma­tum gestellt: Ent­we­der er wider­ru­fe und beu­ge sich der römi­schen Kir­che, oder der Kir­chen­bann wür­de auf­recht­erhal­ten. Die Ent­schlos­sen­heit des Refor­ma­tors wird dar­an deut­lich, dass er nach nur einem Tag Bedenk­zeit vor den Worm­ser Reichs­tag trat und vor Kai­ser Karl V., der sich als Schutz­herr der Chris­ten­heit bezeich­ne­te, das Zeug­nis ableg­te, das sich dem hei­li­gen Got­tes­wort „Man muss Gott mehr gehor­chen als den Men­schen!“ (Apg 5,29) stär­ker ver­pflich­tet fühl­te als mensch­li­chen Ein­heits­be­mü­hun­gen: „Wenn ich nicht über­wun­den wer­de durch Zeug­nis­se der Hei­li­gen Schrift oder durch evi­den­te Ver­nunfts­grün­de – denn ich glau­be weder dem Papst noch den Kon­zi­len allein, weil fest­steht, dass sie sich schon oft geirrt und sich selbst wider­spro­chen haben –, bin ich durch die von mir ange­zo­ge­nen Schrift­stel­len besiegt, und das Gewis­sen ist in Got­tes Wort gefan­gen, und ich kann und will nicht irgend­et­was wider­ru­fen, weil es weder gefahr­los noch heil­sam ist, gegen das Gewis­sen zu han­deln. Hier ste­he ich. Gott hel­fe mir. Amen.“4

Als Kai­ser Karl am 8. Mai 1521 das Worm­ser Edikt unter­schrieb, das die Reichs­acht über Luther ver­häng­te, hat­te die refor­ma­to­ri­sche Bewe­gung bereits so viel Zustim­mung erfah­ren, dass das Feu­er der Refor­ma­ti­on nicht mehr zu löschen war. Hier­in sehen wir gleich­sam die Hand Got­tes, des wah­ren Wel­ten­herr­schers, der sowohl der kai­ser­li­chen Ord­nungs­macht als auch der Macht der römi­schen Kir­che gebüh­rend Ein­halt gebot als auch sei­ne schüt­zen­de Hand über den Refor­ma­tor hielt, der noch eine beträcht­li­che Weg­stre­cke in sei­nem Glau­bens­kampf vor sich hat­te.

Vier Säu­len der Refor­ma­ti­on – auch als die „vier solas“ bekannt – soll­ten für Jahr­hun­der­te nicht nur für den Pro­tes­tan­tis­mus, son­dern auch für die dar­aus ent­ste­hen­den pro­tes­tan­ti­schen Frei­kir­chen, Deno­mi­na­tio­nen und Strö­mun­gen zu den fes­ten Fun­da­men­ten der christ­li­chen Leh­re gehö­ren. Die Recht­fer­ti­gung allein aus Glau­ben, sola fide, allein aus Gna­de, sola gra­tia, allei­ne durch Chris­tus, solus Chris­tus, war Got­tes Han­deln am Men­schen, und dies alles allei­ne auf der Grund­la­ge der Schrift, sola scrip­tu­ra. Wer von nun an für die „vier solas“ stand, posi­tio­nier­te sich gegen Werks­ge­rech­tig­keit, gegen ein Evan­ge­li­um, das neben der Erlö­sungs­tat Chris­ti noch mensch­li­che Ver­diens­te for­der­te und gegen den Anspruch der römi­schen Kir­che, dass die päpst­li­che Leh­re ex cathe­dra oder kirch­li­che Kon­zi­le in glei­cher Auto­ri­tät neben der Schrift Gel­tung hat­ten.

Men­schen, die immer nur für etwas, indes­sen nie gegen etwas sein wol­len, wird Gott nie­mals als Werk­zeug gebrau­chen kön­nen. In der Per­son Luthers ver­ein­te sich aber mehr als die Fähig­keit und der Wil­le, Posi­ti­on für die Wahr­heit zu bezie­hen. Luther war mit allen Kon­se­quen­zen bereit, für den ein für alle Mal über­lie­fer­ten Glau­ben zu kämp­fen, gegen alle Wider­stän­de, die sich vor ihm auf­ta­ten. Die letz­ten schrift­li­chen Wor­te Luthers auf einem Zet­tel vom 16. Febru­ar 1546 lau­te­ten: „Die Hei­li­ge Schrift mei­ne nie­mand genüg­sam geschmeckt zu haben, er habe denn hun­dert Jah­re lang mit Pro­phe­ten wie Eli­as und Eli­sa, Johan­nes dem Täu­fer, Chris­tus und den Apos­teln die Gemein­den regiert. Ver­su­che nicht die­se gött­li­che Aen­eis, son­dern nei­ge dich tief anbe­tend vor ihren Spu­ren! Wir sind Bett­ler, das ist wahr.“5

Im Ange­sicht der Ewig­keit emp­fand sich Luther als ein Bett­ler, obgleich sein refor­ma­to­ri­sches Wir­ken beacht­lich war und über Jahr­hun­der­te einen rei­chen Schatz dar­stell­te. Luther über­setz­te das Alte und Neue Tes­ta­ment in die deut­sche Spra­che. Neben den refor­ma­to­ri­schen Haupt­schrif­ten An den christ­li­chen Adel deut­scher Nati­on von des christ­li­chen Stan­des Bes­se­rung, Von der baby­lo­ni­schen Gefan­gen­schaft der Kir­che und Von der Frei­heit eines Chris­ten­men­schen ver­fass­te er wei­te­re Schrif­ten und Kom­men­ta­re zur Bibel. Über­dies erkann­te Luther die Not­wen­dig­keit, den Kir­chen­ge­sang zu refor­mie­ren, und er ver­fass­te selbst zahl­rei­che Cho­rä­le und Kir­chen­lie­der in deut­scher Spra­che.

Für Luther war ein wahr­haft geist­li­ches Kir­chen­lied nichts ande­res als die gesun­ge­ne Bot­schaft der Wahr­heit des Evan­ge­li­ums. Carl Gus­taf Bobergs bekann­tes Lied Du gro­ßer Gott, wenn ich die Welt betrach­te ehrt den Schöp­fer, Herr­scher und Erlö­ser. Es steht in der Tra­di­ti­on des refor­ma­to­ri­schen Lied­gu­tes, das uns noch heu­te zuruft: soli Deo glo­ria – Gott allein die Ehre. Im Gegen­satz zu man­chem from­men Lied­gut unse­rer heu­ti­gen Zeit, in der die Ehre und Herr­lich­keit Got­tes auf dem Altar von Kom­merz, bana­lem Emo­tio­na­lis­mus und from­mem Ich­men­schen geop­fert wird, ertö­nen die­se alten Lied­tex­te wie eine Mah­nung und Her­aus­for­de­rung zugleich. Fehlt uns nicht das, was Boberg beschreibt: „Wenn mir der Herr in sei­nem Wort begeg­net, … Dann jauchzt mein Herz dir, gro­ßer Herr­scher zu, Wie groß bist du, wie groß bist du!“

Luther hat­te wie Boberg sein „Gewit­ter­er­leb­nis“ und wur­de in einem Augus­ti­ner­klos­ter von Gott für sei­ne Beru­fung zuge­rüs­tet. Doch erst als der Herr dem Refor­ma­tor in sei­nem Wort begeg­ne­te, wur­de der neue inne­re Mensch gebo­ren, der Geschich­te schrei­ben soll­te. In einem sei­ner bekann­tes­ten Lie­der Eine fes­te Burg ist unser Gott ruft der Refor­ma­tor uns gleich­sam noch heu­te zu: Sie sol­len las­sen das Wort stahn! In jeder christ­li­chen Bewe­gung, Kir­che oder Gemein­schaft, in der die Schrift­fra­ge nicht geklärt ist, in der kein unein­ge­schränk­tes Ja zur Schrift­au­to­ri­tät – zu sola scrip­tu­ra – unein­ge­schränkt Gel­tung hat, ent­fernt sich die lebens­spen­den­de Kraft des Hei­li­gen Geis­tes. Zurück bleibt bes­ten­falls tote christ­li­che Tra­di­ti­on, schlimms­ten­falls der völ­li­ge Glau­bens­ab­fall.

„Mit unse­rer Macht ist nichts getan“, dich­te­te Luther als jemand, der als „Maden­sack“ von sei­nem Herrn und Erlö­ser als einer der größ­ten Refor­ma­to­ren in die Kir­chen­ge­schich­te ein­ging. Als er an den Pfor­ten der Ewig­keit stand, emp­fand sich der wort­ge­wal­ti­ge Luther ange­sichts sei­nes mäch­ti­gen Got­tes als Bett­ler. Doch bis zu sei­nem letz­ten Atem­zug war er sich gewiss: „Das Reich muss uns doch blei­ben.“

Ein fes­te Burg ist unser Gott,
ein gute Wehr und Waf­fen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betrof­fen.
Der alt böse Feind mit Ernst
ers jetzt meint;
groß Macht und viel List
sein grau­sam Rüs­tung ist,
auf Erd ist nicht seins­glei­chen.

Mit uns­rer Macht ist nichts getan,
wir sind gar bald ver­lo­ren;
es streit‘ für uns der rech­te Mann,
den Gott hat selbst erko­ren.
Fragst du, wer der ist?
Er heißt Jesus Christ,
der Herr Zebaoth,
und ist kein and­rer Gott,
das Feld muss er behal­ten.

Und wenn die Welt voll Teu­fel wär,
und wollt uns gar ver­schlin­gen,
so fürch­ten wir und nicht so sehr,
es soll uns doch gelin­gen.
Der Fürst die­ser Welt,
wie saur er sich stellt,
tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht‘:
Ein Wört­lein kann ihn fäl­len.

Das Wort sie sol­len las­sen stahn
und kein‘ Dank dazu haben;
er ist bei uns wohl auf dem Plan
mit sei­nem Geist und Gaben.
Neh­men sie den Leib,
Gut, Ehr, Kind und Weib:
Lass fah­ren dahin,
sie habens kein‘ Gewinn,
das Reich muss uns doch blei­ben.

Georg Wal­ter

Anmer­kun­gen
1 WA, 26, 499 – 500.
2 WA, 8, 637.
3 Mar­tin Luthers Turm­er­leb­nis.
URL: http://www.gemeindehilfsbund.de/seelsorge-und-beratung/frieden-mit-gott-finden/64-turmerlebnis.html. Auf­ge­ru­fen am 19.1.2015.  Mar­tin Luther, Vor­re­de zum 1. Band der Gesamt­aus­ga­be sei­ner latei­ni­schen Wer­ke, Wit­ten­berg 1545.
4 Klaus Rüdi­ger Mai, Der Vati­kan: Geschich­te einer Welt­macht im Zwie­licht, Bas­tei Lüb­be, Köln, S.362 – 363.
5 Dr. Volk­mar Joe­s­tel, Luthers Tod. URL: http://www.luther.de/jlt.html. Auf­ge­ru­fen am 19.1.2015.

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