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Vorschau 2019: Mein Jahr in Büchern

2018 ist für mich ein Jahr großer Umwälzungen gewesen. Auch im Bereich des Lesens, mir ist es nämlich gelungen eine Systematik zu entwickeln, ich nenne es aktuell „Lesen mit Berkhof“.

Das bedeutet ganz einfach, dass ich versuche zu jedem (größeren) Kapitel seiner systematischen Theologie ein entsprechendes Werk zu lesen. Dadurch verspreche ich mir eine systematischere und flächendeckendere Abhandlung unterschiedlicher Themen. Mit dieser Methode fing ich im Frühjahr 2018 an und werde sicher noch mindestens ein Jahr brauchen.

Ich muss aber eingestehen, dass ich noch einen ergänzenden Leseplan entwickelt habe, der vor allem auf tieferes Bibelverständnis abzielt, sprich  den Bereich der Biblischen Theologien, einer wirklich feinen Kunst, die einem sehr hilft, die biblische Botschaft als „Ganzes“ aufzusaugen. Meine Liste ist also für 2018 fast vollständig theologielastig, nebenbei werde ich einige Krimis von Dorothy L. Sayers lesen und sicher die ein oder andere (Auto)biographie. Auf jeden Fall wollte ich mir unbedingt erneut die „Plaudereien in meinem Studierzimmer“ von Wilhelm Busch vornehmen. Seit 2018 lese ich zudem vermehrt zeitgenössische Autoren, ein persönlicher Dank für viele sehr hilfreiche Hinweise geht an Hanniel Strebel!

Noch fertig zu lesen

Beat Tanner, Eine Theologie der Seelsorge

Gregory Beale, Der Tempel aller Zeiten

Thomas Schreiner, Mit Ausharren laufen

John Frame, A History of Western Theology and Philosophy

Neuentdeckte Autoren vertiefen:

Von diesen habe ich schon etwas gelesen und möchte noch mehr erfahren:

John Piper, eine Biographie und ein theologisches Werk

J. Gresham Machen, Selected Shorter Writings; The Virgin Birth of Christ

Abraham Kuyper, Common Grace; Lectures on Calvinism

Vern S. Poythress, Inerrancy and Worldview; Logic (zumindest Teilweise); The Miracles of Jesus

John Owen, einige Werke zu theologischen Themen aus meiner Logosbibliothek. Owen und weitere Puritaner sind eine von mir gern gewählte Lektüre gemäß „Lesen mit Berkhof“.

C.S. Lewis, Wunder und Autobiographie sind noch die zwei seiner bekannteren Werke, die mir noch nicht bekannt sind :-).

Hanniel Strebel, Reihe Theologie und Kultur

An Unbekanntes wagen:

Ich bin immer äußerst vorsichtig bei Autoren, die mir weniger bekannt sind, es dauert lange bis ich mich überwinde, zu diesen zu greifen. Falls ich genug Mut bekommen sollte, werden es diese sein:

Meredith G. Kline: God, Heaven and Har Magedon

Geerhardus Vos: Biblical Theology

Vielleicht noch etwas von Benjamin W. Warfield.

Bekanntes für zwischendurch

Wie immer wird die Buchlese von Werken von Luther und Spurgeon begleitet werden. Ich hoffe in 2019 auch Calvin als Autor und Denker kennenlernen zu können, bisher kenne ich Ihn fast nur als Kommentator.

Klassiker zum Gehirn freipusten.

Manchmal habe ich auch keine Lust auf Hobby-Theologie. In solchen Fällen greife ich gerne zu Klassikern, für lange Werke habe ich aber oftmals zu wenig Geduld und begnüge mich mit Erzählungen und Novellen. Entsprechend die Autorenwahl: Gogol, Leskow, Tschechov, Poe, Orwell, Dahl, Hemingway. Vielleicht überwinde ich mich endlich auf einen langen Roman von Dostojewski.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Werner sagt

    Ich grüße Dich, Sergej ! Es freut mich sehr, dass du dich mit tiefsinniger Literatur auseinandersetzt und es auch weiterhin tun möchtest. Ich wünsche Dir viel Freude dabei und Gottes Gnade.

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