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Tipp: Napoleon Bonaparte (Gottfried Mai)

Die Versuchung der Macht

Den tiefs­ten Ein­druck in der Welt­ge­schich­te haben Men­schen hin­ter­las­sen, die gleich­zei­tig Feld­her­ren und Staats­män­ner waren. Mehr als jeder ande­re vor ihm beein­fluss­te Napo­le­on Bona­par­te die moder­ne Welt hin­sicht­lich des Kriegs­we­sens, der Gesell­schafts­ord­nung, der Ver­wal­tung und Gesetz­ge­bung.

Sein Auf­stieg in weni­gen Jah­ren vom ein­fa­chen Artil­le­rie­of­fi­zier zum Kai­ser der Fran­zo­sen und Herr­scher über wei­te Tei­le Euro­pas ist mär­chen­haft und bei­spiel­los. Weni­ger mär­chen­haft, son­dern nur noch bru­tal war die Aus­übung sei­ner Macht, deren Ver­su­chung er in der uner­sätt­li­chen Gier nach stän­di­ger Aus­wei­tung erlag.Die Köni­gin Loui­se von Preu­ßen hat nach ihrer Begeg­nung mit Napo­le­on im Jah­re 1807 in Til­sit fast pro­phe­tisch das Urteil gespro­chen: „Er ist ohne alle Mäßi­gung, und wer nicht Maß hal­ten kann, ver­liert das Gleich­ge­wicht und fällt.“ Napo­le­on ver­ei­nig­te in sei­ner Hand mehr Macht als sie je Karl der Gro­ße beses­sen hat­te. Er tri­um­phier­te über Päps­te, Kai­ser und Köni­ge.

Auf dem Schlacht­feld hat­te er sei­ne Macht erwor­ben dort zer­rann sie ihm auch, nach­dem er in sech­zig Schlach­ten das Blut unge­zähl­ter Men­schen zu sei­nem Ruhm und sei­ner Ehre ver­gos­sen hat­te. Nach 20 Jah­ren Macht­fül­le ver­lor er das Spiel um die Macht und muss­te als macht­lo­ser Gefan­ge­ner erken­nen, dass Jesus Chris­tus, des­sen Kraft in den Schwa­chen mäch­tig ist, über mehr Macht ver­fügt, als die Mäch­tigs­ten die­ser Welt.

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