Alle Artikel mit dem Schlagwort: Zorn

Zehn Fragen an Thomas Lange

1. Wie kamst du dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Ange­fan­gen hat es mit Bei­trä­gen zur Zeit­schrift fest & treu. Schnell merk­te ich, dass mir das Schrei­ben gro­ße Freu­de berei­tet. Man kann sich für bestimm­te Tex­te Zeit las­sen, inten­siv dar­über nach­den­ken, kor­ri­gie­ren, radie­ren, etc… Letzt­lich muss ich ein­fach sagen, dass es unser Herr selbst war, der mir die­sen Dienst aufs Herz gelegt hat. Denn von Natur aus bin ich kein Schrei­ber. Das hat sich ein­fach ent­wi­ckelt. Zu mei­nem ers­ten Buch Zorn — Das Las­ter der Tugend­haf­ten gab es den Anstoß von einer Schwes­ter im Glau­ben, die mein Refe­rat zu dem The­ma gehört hat. Wir unter­hiel­ten uns über das The­ma Zorn und das es ein wich­ti­ges The­ma dar­stellt, es jedoch lei­der in Deutsch wenig Mate­ri­al dar­über gibt. So kam dann die Idee, selbst einen Ver­such zu wagen. Zuletzt ist das Buch Der ver­ges­se­ne Auf­trag von mir erschie­nen. 2. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ja. Ich habe eigent­lich zwei Buch­pro­jek­te geplant. Eines dreht sich um einen Punkt, den wir alle sehr nötig haben…, das ande­re wird nicht verraten … 😉

Zorn — Dem Labyrinth entkommen

Bist du schon mal so rich­tig sau­er gewe­sen? Viel­leicht auf etwas, was dir nicht gepasst hat, z.B. eine Zug­ver­spä­tung und du dei­nen Ter­min ver­passt hast. Oder auf einen dei­ner Geschwis­ter, weil er dein Lieb­lings­jo­ghurt geges­sen hast. Oder auf dei­nen Chef, weil er dich vor allen Kol­le­gen unge­rech­ter­wei­se gede­mü­tigt hat. Es gibt vie­le Aus­lö­ser von Zorn. Und dar­um geht es in dem Band der klei­nen Seel­sor­ge­rei­he, wel­ches den Titel „Zorn – dem Laby­rinth ent­kom­men“ trägt. Der Autor David Powli­son unter­schei­det hier zwi­schen zwei Arten von Zorn: „Zorn liegt in zwei­er­lei Wei­sen in der Natur der Men­schen: Ers­tens, weil wir im Bil­de Got­tes geschaf­fen sind und die Fähig­keit zu gerech­tem Zorn haben. Aber zum ande­ren ist seit dem Sün­den­fall auch der sün­di­ge Zorn in uns vor­han­den“ (Sei­te 3).