Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wolfgang Dyck

Die Zeit auskaufen

Die fol­gen­den Zei­len fand ich in „Vom Knast zur Kan­zel — Das Leben des Wolf­gang Dyck“ (S.117 ff.) Müßig­gang ist aller Las­ter Anfang, sagt das Sprich­wort. Es muss ja gleich nicht alles so dick kom­men; es fängt meist klein an. Mei­ne Frau und ich mach­ten einen klei­nen Spa­zier­gang die Bah­ren­fel­der Chaus­see run­ter. Da sahen wir auf der ande­ren Sei­te die Rekla­me der Bah­ren­fel­der Licht­spie­le: »Der bra­ve Sol­dat Schwei­jk«. Ein Film, den ich schon frü­her ein­mal in der ost­zo­na­len Fas­sung gese­hen hat­te. Da ich nun ein­mal für mein Leben gern lache und wir nichts vor hat­ten, gin­gen wir nach lan­ger, lan­ger Zeit zum ers­ten Mal ins Kino. Aus­ge­rech­net wur­de an die­sem Abend als Vor­film ein kur­zer Strei­fen gezeigt: »Der Sonn­tag der ande­ren«. Die­ser Film berich­te­te von der Arbeit der Heils­ar­mee. Alle Akteu­re kann­te ich per­sön­lich. Ich sag­te zu mei­ner Frau: »Da muss ich aus­ge­rech­net ins Kino gehen, um mir zei­gen zu las­sen, was ich in mei­ner frei­en Zeit zu tun habe.« Eine Bank hin­ter uns spot­te­ten eini­ge jun­ge Leu­te beim Anblick der Heils­ar­mee. Mit ein paar geziel­ten Worten …

Wolfgang Dyck — Der große Auftrag

Als unehe­li­ches Kind gebo­ren und in Hei­men und Erzie­hungs­häu­sern auf­ge­wach­sen wur­de Wolf­gang Dyck schon als Jugend­li­cher wie­der­holt straf­fäl­lig und ver­brach­te elf Jah­re sei­nes Lebens hin­ter Gefän­g­­nis- und Zucht­haus­mau­ern. Durch den Kon­takt zur Heils­ar­mee erleb­te Dyck 1960 in Stutt­gart sei­ne Umkehr zu Jesus Chris­tus, die sein Leben total ver­än­der­te. Aus dem ehe­ma­li­gen Schwer­ver­bre­cher wur­de nun ein lei­den­schaft­li­cher Rufer zu Jesus Chris­tus. In Knei­pen, Nacht­lo­ka­len, Gefäng­nis­sen und auf der Stra­ße ver­kün­dig­te er die Fro­he Bot­schaft vom Kreuz. 1970 ver­starb er bei einem tra­gi­schen Auto­un­fall mit gera­de erst 39 Jah­ren. Trotz­dem sind sei­ne Pre­dig­ten auch heu­te noch äußerst aktu­ell. Sein Stil ist ein­fach, leben­dig und erfri­schend. An die­ser Stel­le, sol­len die heu­te noch ver­füg­ba­ren Wer­ke von und über Wolf­gang Dyck vor­ge­stellt wer­den. 1. Der gro­ße Auf­trag Ich war über­rascht, die­ses Buch in ver­schie­de­nen Inter­net­buch­hand­lun­gen (z.B. leseplatz.de) zu fin­den. Für gera­de ein­mal einen Euro bekommt man vier Pre­dig­ten von Wolf­gang Dyck über den Mis­si­ons­be­fehl. Ein klei­ner Aus­zug aus dem Buch: Nein, Gott hat nicht ange­ord­net, dass wir uns gegen­sei­tig die Köp­fe waschen sol­len. Dei­ne Gedan­ken sind biblisch rein, ortho­dox, fun­da­men­ta­lis­tisch, ich bezweifle …