Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wolfgang Bühne

Das Glück der Verlorenen

Das Buch Das Glück der Ver­lo­re­nen ist ein äußerst lesens­wer­tes Buch, das ich jedem wei­ter­emp­feh­len kann. Hier berich­ten fünf ver­schie­dene Men­schen (Hans Gün­ter, Tim, Cari­na, Tas­so und Yus­uf) über ihre Ver­gan­gen­heit. Es sind Men­schen mit ver­schie­de­nen Lebens­ge­schich­ten und ver­schie­de­nen kul­tu­rel­len und sozia­len Hin­ter­grün­den, die aber eines gemein­sam haben: Sie sind voll Hoff­nungs­lo­sig­keit und ken­nen Gott nicht. Über ver­schie­dene Umstän­de, meist nach beson­ders schwie­ri­gen Situa­tio­nen, fin­den sie Gott und über­ge­ben ihm ihr altes, kaput­tes Leben, das von Ent­täu­schung, Hass, Ver­zweif­lung und Sehn­sucht geprägt ist. Und Gott hilft ihnen. Er nimmt ihnen die Last, die sie tra­gen ab und hilft, ein neu­es Leben zu begin­nen. Der Anfang ist nicht immer sehr ein­fach, da eini­ges im Leben geklärt und umge­stellt wer­den muss. Die alten Gewohn­hei­ten abzu­le­gen, um sich neue anzu­eig­nen, den Spott der Fami­lie zu ertra­gen und den Schwie­rig­kei­ten zu trot­zen fällt den fünf nicht immer leicht. Doch sie wis­sen, wofür sie es tun und gehen mit Got­tes Hil­fe mutig auf dem ein­ge­schla­ge­nen Weg vor­an, weil sie wis­sen, dass die­ser Weg allein der Bes­te ist.

Wolfgang Bühne: „Ein gutes Buch erweitert den Verstand, erwärmt das Herz und fordert den Christen heraus.“

In der Inter­­view-Rei­he: „Chris­ten im Gespräch“ beant­wor­ten Autoren, Ver­le­ger und Ver­ant­wor­tungs­trä­ger aus dem bibel­treu­en Bereich Fra­gen zu sich selbst und zur christ­li­chen Lite­ra­tur.  NIMM UND LIES: Bru­der Wolf­gang, wie sind Sie zum Glau­ben an Chris­tus gekom­men? Wolf­gang Büh­ne: Im gläu­bi­gen Eltern­haus auf­ge­wach­sen kann­te ich von klein auf das Evan­ge­li­um. Aber erst im Alter von etwa 16 Jah­ren erleb­te ich die Wie­der­ge­burt und konn­te mit dem Her­zen das Glau­ben, was ich von klein auf theo­re­tisch kann­te. Gott benutz­te dazu die Bücher von Wil­helm Busch. NIMM UND LIES: Eine Schwä­che, die Sie durch den Glau­ben bes­ser in den Griff bekom­men haben: Wolf­gang Büh­ne: Ich hof­fe: Men­schen­furcht, Selbst­lie­be, Geiz, — die Lis­te kann man fort­set­zen, obwohl es sich meist um Sün­den und nicht um Schwä­chen handelt.

Hiskia — Der Mann, der Gott vertraute

Ein wei­te­res Buch über eine Per­son der Bibel. Dies ist ein belieb­tes The­ma, haben doch auch Wil­helm Busch, Ernst Moder­sohn, Joseph Kau­se­mann und vie­le ande­re Autoren zahl­rei­che Lebens­bil­der über Män­ner und Frau­en der Bibel hin­ter­las­sen. Vor eini­gen Mona­ten hat auch Wolf­gang Büh­ne ein Lebens­bild über den jüdi­schen König Hiskia ver­fasst. Die Moti­va­ti­on dafür scheint für ihn die Erwar­tung des Kom­men Chris­ti zu sein. In der End­zeit schwin­det bei vie­len Chris­ten die Hoff­nung auf eine Erwe­ckung in der unmit­tel­ba­rer Umge­bung, und kaum einer erwar­tet ein Hin­wen­den der Men­schen zu Chris­tus. Büh­ne drückt es fol­gen­der­ma­ßen aus: „Träg­heit, Lau­heit, Gleich­gül­tig­keit und Welt­för­mig­keit sind auf­fäl­li­ge Kenn­zei­chen von uns Chris­ten in Euro­pa. Titel auf dem evan­ge­li­ka­len Bücher­markt wie „Got­tes­dienst ohne Mau­ern“ oder „Die Welt umar­men“ beschrei­ben unge­wollt den aktu­el­len Zustand der Gemein­den auch in unse­rem Land.“

Das Gebetsleben Jesu

Kennt ihr das? Ein neu­es Buch erscheint und ihr könnt es kaum erwar­ten bis das Buch end­lich da ist um es zu lesen. Mir ging es bei „Das Gebets­le­ben Jesu“ so. Ich den­ke, dass schon sehr vie­le Bücher über das Beten geschrie­ben wur­den. Aber soweit ich weiß hat der von mir sehr geschätz­te Autor Wolf­gang Büh­ne mit die­sem Buch etwas Neu­es ver­fasst. Auch die­ses Buch bezieht sich auf vie­le Bibel­stel­len zum Gebet. Der Unter­schied scheint mir hier aber zu sein, dass Büh­ne fast aus­schließ­lich auf die Stel­len ein­geht, in denen Jesu Gebets­le­ben geschil­dert wird. Nicht die all­ge­mei­nen Bibel­stel­len über das Gebet und auch nicht Jesu Gebe­te ste­hen in die­sem Buch im Vor­der­grund. Büh­ne rich­tet hier den Blick ganz auf die Umstän­de Jesu Gebe­te. Wo bete­te er, wie oft nahm er sich Zeit um mit sei­nem Vater zu reden. Auch auf die Aus­wir­kun­gen des Gebets auf Jesus geht der Autor ein und stellt dabei immer wie­der die Fra­ge: Was kön­nen wir dar­aus ler­nen? Es ist ein ech­ter Genuss die­ses Buch zu lesen. Gleich­zei­tig beschäm­te es mich …

Bühne: Roms herzlicher Hardliner

„Wir sind Papst“ – so titel­te die Zei­tung mit den gro­ßen Buch­sta­ben bei der Wahl von Kar­di­nal Josef Ratz­in­ger zum Papst. Seit­dem sind eini­ge Jah­re ins Land gezo­gen und Papst Bene­dikt der XVI. beweg­te aber­mals vie­le Gemü­ter in Deutsch­land. Besuch­te er doch sein Hei­mat­land und durf­te als ers­ter Papst über­haupt im Deut­schen Bun­des­tag zu Wort kom­men. Pünkt­lich zum Papst­be­such erschien bei der Christ­li­chen Buch­hand­lung Wolf­gang Büh­ne eine Give-Away-CD mit Vor­trag über den deut­schen Papst. Ich habe rein­ge­hört um einen bes­se­ren Ein­druck von „Roms herz­li­chem Hard­li­ner“ zu gewin­nen. Unter die­sem Titel hielt Wolf­gang Büh­ne die­sen Vor­trag und gab einen Ein­blick in den Wer­de­gang und die Theo­lo­gie von Josef Ratz­in­ger, Papst Bene­dikt XVI.