Alle Artikel mit dem Schlagwort: Westminster Bekenntnis

Leserunde: Das Westminster Bekenntnis

Inter­es­sant: Der Rat­schluss Got­tes wird im West­mins­ter vor der Schöp­fung behan­delt. Bereits vor Grund­le­gung der Welt stand der Rat­schluss fest, so macht es z.B. die­se Stel­len deut­lich (Eph 1:4) wie er uns denn erwählt hat durch den­sel­ben, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir soll­ten sein hei­lig und unsträf­lich vor ihm in der Lie­be; (Joh 1:1) Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Wir von NIMM UND LIES set­zen uns inten­siv für die Ver­tei­di­gung des Schöp­fungs­be­rich­tes ein. Wir haben hier bereits unter­schied­li­che Wer­ke zu die­sem The­ma vor­ge­stellt. So ver­wei­sen wir regel­mä­ßig auf die Wer­ke von Wer­ner Gitt, Ken Ham, und ande­ren. Zu emp­feh­len ist auch das Maga­zin schöpfung.info, wel­ches ein­fach ver­ständ­lich und kos­ten­los dafür kämpft, damit wir uns wie­der an der Schöp­fung ver­wun­dern und freu­en und zum Lob­preis ange­regt wer­den. Auch für Kin­der gibt es gutes Mate­ri­al. Der Mensch als Kro­ne der Schöp­fung wird in Arti­kel 4.2 beschrie­ben. Es wird deut­lich, dass der Mensch geschaf­fen wur­de, für die Bezie­hung mit Gott (wozu dann sonst die ewi­ge Seele). …

Leserunde: Das Westminster Bekenntnis

Arti­kel 3.3 Erwäh­lung und Ver­wer­fung Das West­mins­ter Bekennt­nis hält an Got­tes akti­ver Erwäh­lung und Ver­wer­fung fest. Für mich per­sön­lich wur­de dies an Mal. 1,2−3 deut­lich: (Mal 1:2) Ich habe euch lieb, spricht der HErr. So sprecht ihr: „Womit hast du uns lieb?“ Ist nicht Esau Jakobs Bru­der? spricht der HErr; und doch habe ich Jakob lieb (Mal 1:3) und has­se Esau und habe sein Gebir­ge öde gemacht und sein Erbe den Scha­ka­len zur Wüs­te. Die­se Stel­le wird ger­ne nur bis zum drit­ten Wort von Vers drei zitiert und man redet ger­ne davon, dass man nicht wis­se, ob die­ser Hass Got­tes ein akti­ver Hass war. Dies ist jedoch eine Ver­dre­hung des Tex­tes, die davon spricht, wie Gott sei­nen Hass gegen Esau aus­ge­führt hat. Eine wei­te­re Bibel­stel­le auf die ich erst kürz­lich auf­merk­sam wur­de, drückt den Sach­ver­halt sogar so aus: (Röm 9:22) Der­hal­ben, da Gott woll­te Zorn erzei­gen und kund­tun sei­ne Macht, hat er mit gro­ßer Geduld getra­gen die Gefä­ße des Zorns, die da zuge­rich­tet sind zur Ver­damm­nis; Den­noch den­ke ich, dass man aus die­sem Gedan­ken nicht das Zen­trum seiner …

Leserunde: Das Westminster Bekenntnis

Auf­grund der Not­wen­dig­keit einer umfang­rei­chen Ana­ly­se, kon­zen­triert sich die Leserun­de heu­te nur auf Arti­kel 3.1: Got­tes Rat­schluss. An der Leh­re von Got­tes Ewi­gem Rat­schluss gibt es nichts zu rüt­teln, voll­kom­men egal wel­che theo­lo­gi­sche Posi­ti­on, — und sei es sogar die katho­li­sche oder ortho­do­xe -, du einimmst. Es ist näm­lich klar, dass Gott alle Din­ge vor­her­weiß. Es ist eben­falls klar, dass nichts gegen sei­nen Wil­len gesche­hen kann. Unklar­heit und gro­ßer Streit herr­schen jedoch in der Fra­ge, wel­chen Umfang die­ses Vor­her­wis­sen hat. Plant Gott viel­leicht nur, weil er alles weiß? Hat Gott nur vor­her­ge­wusst oder hat er aktiv vor­her geplant, und was war im Zwei­fel zuerst? Somit ist der Streit­punkt im zwei­ten Satz des Arti­kels for­mu­liert: Obwohl Gott alles weiß, was unter allen gege­be­nen Umstän­den gesche­hen soll oder kann, so hat er doch nichts aus dem Grund beschlos­sen, weil er es als zukünf­tig vor­aus­ge­se­hen hat, oder dass es unter bestimm­ten Umstän­den ein­tref­fen wür­de. Weiß Gott nur im Vor­aus oder hat er einen Plan? Für mich ist die Ant­wort klar, wie ich im fol­gen­den dar­stel­len möch­te: Das Gott aktiv in die Geschichte …

Leserunde: Das Westminster Bekenntnis

Arti­kel 2.1: Der wah­re Gott Die­sen Arti­kel habe ich fol­gen­der­ma­ßen visua­li­siert: Hier ist wirk­lich kein Wort zu viel. Theo­lo­gie, die bei Gott ihren Anfang nimmt, ist rech­te Theo­lo­gie. Sie soll uns zum Stau­nen und zur Anbe­tung brin­gen. Gott ist nicht so Lie­be wie wir, die wir in Hass und Neid oft­mals lieb­los wer­den, son­dern Lie­be ist sein Wesen, sei­ne Art und in allem sei­nen Tun bleibt er immer völ­li­ge Lie­be. Doch ist Gott auch ein Gott Gru­dem drückt dies so aus: Gott ist nicht in Tei­le geteilt, und doch sehen wir, wie ver­schie­de­ne Eigen­schaf­ten Got­tes zu ver­schie­de­nen Zei­ten betont wer­den. Die­se Eigen­schaft Got­tes ist auch als die Ein­fach­heit Got­tes bezeich­net wor­den, wobei ein­fach in dem im Eng­li­schen weni­ger geläu­fi­gen Sin­ne von „nicht kom­pli­ziert“ oder „nicht aus Bestand­tei­len zusam­men­ge­setzt“ ver­wen­det wird. (…) Wenn die Bibel über die Eigen­schaf­ten Got­tes spricht, stellt sie nie eine Eigen­schaft Got­tes als wich­ti­ger als alle übri­gen her­aus. Sie setzt vor­aus, dass jede Eigen­schaft voll­kom­men auf Gott und sein  gan­zes Wesen zutrifft. Wei­ter führt Gru­dem aus: Got­tes Wesen ist kei­ne Ansamm­lung von zusam­men­ge­zähl­ten Eigen­schaf­ten Got­tes Eigenschaften …

Leserunde: Das Westminster Bekenntnis

Arti­kel 1.1: Die gött­li­che Offen­ba­rung Durch­aus evan­ge­li­kal fängt das West­mins­ter Bekennt­nis mit der Beschrei­bung der Gött­li­chen Schrift. Klar wird im ers­ten Absatz deut­lich gemacht, dass es für die Gemein­de Got­tes Weg ist, Ihr sei­nen Wil­len mit­zu­tei­len. Kein Platz bleibt für Schwär­me­rei. Libe­ra­len Theo­lo­gen ist dies durch­aus ein Dorn im Auge. So wird z.B. die Chi­ca­go Erklä­rung wegen ihrer „unchrist­li­chen Hoch­schät­zung“ der Schrift ver­wor­fen.  Wie über­rasch­te es mich von einem evan­ge­li­schen Pas­tor zu hören, ich wür­de Chris­tus ver­ach­ten, wenn ich das geschrie­be­ne Wort höher hal­te, als die Per­son Chris­ti. Dass aber die Per­son Chris­ti nur durch sein geschrie­be­nes Wort bekannt ist (und nicht durch Archäo­lo­gie und Fan­ta­sien von Geschichts­wis­sen­schaft­lern) schien er zu über­se­hen. Arti­kel 1.2: Die Bücher der Hei­li­gen Schrift Die Bestä­ti­gung (kei­ne Defi­ni­ti­on!) des Kanons der Hei­li­gen Schrift, war nötig, da die katho­li­sche Kir­che für die Bücher des Alten Tes­ta­ments nicht klar sah. Ein Arti­kel zum Kanon des NT erschien hier im Blog. Arti­kel 1.3: Die Apo­kry­phen sind mensch­li­che Schrif­ten Bei H. Egel­kraut (Das Alte Tes­ta­ment , 6 Auf­la­ge, S. 56) fand ich die­se sehr schöne …

Westminster Bekenntnis (1647)

Lan­ge ist es her, als nimm-lies.de sei­ne letz­te Leserun­de hat­te. Das soll 2018 bes­ser wer­den. Ich sehe es als Füh­rung, dass ich in letz­ter Zeit regel­mä­ßig auf das West­mins­ter Bekennt­nis hin­ge­wie­sen wur­de, so möch­te ich die­ses auch mit den Lesern die­ses Blogs bespre­chen. Das West­mins­ter Bekennt­nis ist in 33 Kapi­tel auf­ge­teilt, die gut ein­zeln betrach­tet wer­den kön­nen. Wir wer­den ent­de­cken, welch hohe Infor­ma­ti­ons­dich­te sich in Bekennt­nis­sen im All­ge­mei­nen, und in die­sem im Beson­de­ren ver­steckt. Man sieht gera­de­zu den Schweiß und den Hirn­schmalz der Brü­der, die im Gebet und inten­si­ven Gesprä­chen um die rech­te For­mu­lie­rung ran­gen. Dies respek­tie­re ich sehr. Davon pro­fi­tie­re ich auch in mei­nem geist­li­chen Wachs­tum. Hier­für kann es hilf­reich sein, eini­ge Absät­ze visu­ell auf­zu­ar­bei­ten und das wol­len wir gemein­sam tun. Vie­le Punk­te spre­chen mich per­sön­lich an, ande­re spre­chen tiefs­te Geheim­nis­se der christ­li­chen See­le aus. Auch die­ses wol­len wir betrach­ten. Schließ­lich wer­de ich auch so ehr­lich sein, mir unkla­re Posi­tio­nen anzu­ge­ben und auch Fra­gen an die­ses Bekennt­nis zu stel­len. Ich wer­de wagen, dort zu wider­spre­chen, wo ich ande­rer Mei­nung bin. Hier freue ich mich bereits …