Alle Artikel mit dem Schlagwort: Werner Gitt

Wenn Tiere reden könnten

Manch­mal kommt es vor, dass man all­ge­mein bekann­te Bücher weni­ger erwähnt, dabei haben die Bücher von Wer­ner Gitt einen beacht­li­chen Ein­fluss auf mei­ne Jugend gehabt. Die posi­ti­ve Schreib­wei­se von Wer­ner Gitt ist ein­fach ermu­ti­gend.  Über die Schöp­fung zu stau­nen ist heu­te eine ver­ges­se­ne Tugend, dabei wis­sen wir mehr über die Din­ge die­ser Welt, als alle Genera­tio­nen zuvor. Bücher wie Wenn Tie­re reden könn­ten sind hier ein guter Anfang. In zehn ein­fach ver­ständ­li­chen Kapi­teln wer­den unter­schied­li­che Wun­der­wer­ke der Schöp­fung vor­ge­stellt! Halt, eigent­lich stel­len sie sich selbst vor, dar­un­ter der so gewöhn­li­che Sper­ling, der total unge­wöhn­li­che Wal und das aus allen Rah­men fal­len­de Schna­bel­tier. Eine Kost­pro­be: Hät­ten Sie gewusst, dass mein gesam­ter Schä­del leich­ter ist als mei­ne bei­den Aug­äp­fel?! Dar­aus brau­chen Sie jetzt nicht etwa bos­haf­te Schlüs­se auf mein Spat­zen­hirn zu zie­hen. Mei­ne Augen sind weit­aus bes­ser als die Ihri­gen. Wir Vögel haben sie­­ben- bis acht­mal mehr Seh­zel­len pro Flä­chen­ein­heit als Sie. Dadurch ent­steht in unse­rem Gehirn ein viel schär­fe­res Bild. Wenn Sie z. B. einen Gegen­stand so genau erken­nen wol­len, wie ihn ein Bus­sard wahr­nimmt, müss­ten Sie einen Feld­ste­cher (8 x 30) …

Besprechung: Information — Der Schlüssel zum Leben

Die­ses äußerst lesens­wer­te Stan­dard­werk zum The­ma „Schöp­fung oder Evo­lu­ti­on“ ist letz­tes Jahr in einer neu­en Auf­la­ge erschie­nen und war mir bereits unter dem alten Titel bekannt. Die Vor­ge­hens­wei­se bei der Argu­men­ta­ti­on des Autors fin­de ich beson­ders gelun­gen. Der Infor­ma­ti­ons­an­satz bie­tet eine umfas­sen­de Argu­men­ta­ti­on für einen Schöp­fer­gott. Hier­bei zeigt sich, dass das Buch kein wis­sen­schaft­li­ches son­dern ein geist­li­ches Werk ist. Das ist für mich die gro­ße Stär­ke des Buches, dass der Autor so klar und deut­lich Stel­lung zum Gott der Bibel nimmt, wie man das in Deutsch­land kaum noch zu hören bekommt. „(…) aber ohne den Geist Got­tes kann nie­mand die Welt rich­tig ver­ste­hen, auch wenn er die Fra­ge nach der Her­kunft der Infor­ma­ti­on logisch kor­rekt beant­wor­ten kann. Wenn es stimmt, dass die Bibel das Buch der Wahr­heit ist — und das bezeugt sie auf viel­fa­che Wei­se -, dann ist sie der eigent­li­che Schlüs­sel, um die Welt deu­ten zu kön­nen. Sei­te 42 Wei­ter­hin wer­den wir durch das vor­bild­li­che Zeug­nis von Men­schen zum Lesen (der Schrift, Anm. vom Rezen­sent) ermun­tert. Die Leu­te von Beröa „nah­men das Wort ganz wil­lig auf …

Schatzsucher … eine verblüffende Entdeckung

Die­ses Buch des bekann­ten Wis­sen­schaft­lers ist recht unge­wöhn­lich zusam­men­ge­stellt: Der ers­te Teil ent­hält eine anschau­li­che Aus­le­gung des Gleich­nis­ses vom „Schatz im Acker“, mit dem Ergeb­nis, dass es nichts Loh­nen­de­res und Erstre­bens­wer­te­res gibt als den himm­li­schen „Schatz“. Es folgt ein Teil mit fünf Kapi­teln über den Him­mel sel­ber, in dem W. Gitt anhand vie­ler Bibel­stel­len und per­sön­li­cher Begeg­nun­gen zeigt, wie schön und span­nend es wohl im Him­mel sein muss – im Reich des gütigs­ten und lie­be­volls­ten aller Herr­scher. Ein drit­ter Teil ist eine Zusam­men­stel­lung ver­schie­de­ner inter­es­san­ter Erleb­nis­se, die auch meist mit der Suche oder der Ableh­nung des Him­mels zu tun haben. Und der gro­ße letz­te Teil, der über die Hälf­te des Buches aus­macht, ent­hält zehn  Zeug­nis­se von Men­schen, denen der Autor durch sei­ne Vor­­­trags- und Rei­se­tä­tig­kei­ten begeg­net ist. Ganz unter­schied­li­che Men­schen aus Euro­pa beschrei­ben dar­in, wie sie Jesus begeg­net sind und dadurch ver­än­dert wurden:

Meine persönliche „Top-Ten“ Auswahl christlicher Werke

Man kennt sowas ja min­des­tens von M. Reich-Rani­­cki, der mit sei­nem „Kanon“, die lesens­wer­tes­ten Wer­ke klas­si­scher und zeit­ge­nös­si­scher Lite­ra­tur zusam­men­ge­tra­gen hat. Man ver­sucht mit einem sol­chen Kanon die größt­mög­lichs­te und bes­te Anzahl an Sti­len und Moti­ven der Lite­ra­tur abzu­de­cken. Als Laie habe ich mich in der Tat an sol­cher­lei Lis­ten ori­en­tiert, um mei­ne klas­si­sche Bil­dung abzu­de­cken. Mei­ne Idee ist es nun, eine Art „Top-Ten“-Liste von christ­li­chen Büchern zu erstel­len, die z.B. wenig Zeit haben vie­le Bücher zu lesen oder sich gene­rell kei­ne ‚Bücher­wür­mer‘ sind. Ich möch­te jedoch von vorn­her­ein zwei Bemer­kun­gen ein­fü­gen: Ich sehe mich nicht als Kri­ti­ker über geist­li­che Lite­ra­tur. Da fehlt mir ein­fach der Umfang der Bücher, die ich las. Des­wei­te­ren ist die­se Lis­te vor allem sub­jek­tiv; ich möch­te Bücher vor­stel­len, die vor allem mir hal­fen. Jeder kommt aus ganz ver­schie­de­nen Ver­hält­nis­sen und Stand­punk­ten und wür­de ganz ande­re Wer­ke wäh­len, da bin ich mir gewiss. Jedoch habe ich die­se Lis­te schon eini­gen in mei­nem Bekann­ten­kreis mit Erfolg emp­feh­len kön­nen. Lei­der ist das Lesen eini­ger Bücher schon so lan­ge her, dass ich nicht mehr …