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Die kleine Seelsorgereihe

Wer das CCEF auch nur ober­fläch­lich ver­folgt, erfährt welch groß­ar­ti­ge Arbeit Welch, Tripp und bis zu sei­nem viel zu frü­hen Tod Powli­son im Bereich der Seel­sor­ge geleis­tet haben. Gott gab ihnen Gna­de, dass Seel­sor­ge wie­der zum Dienst der Gemein­de an ihren Glie­dern, zur Hil­fe von Christ am Mit­christ wird. Vor allem, die Neu­ent­de­ckung des Kampf­platz des Her­zens dürf­te refor­mier­te Theo­lo­gie in einer fein­füh­li­gen Anwen­dung sein. Prak­tisch bedeu­tet es, dass man Lei­den­de, Trau­ern­de, Depres­si­ve, Schi­zo­phre­ne, Por­no­süch­ti­ge, Men­schen mit Wahn­vor­stel­lun­gen, Ängs­ten, Zwän­gen und aller Nöte, die es sonst geben kann, zum Kreuz Chris­ti führt und nicht ein­fach nur mit blo­ßen Plat­ti­tü­den abspeist oder was noch schlim­mer wäre, den­ke, dass ein Ver­weis auf einen Ner­ven­arzt bereits der voll­stän­di­ge Akt christ­li­cher Nächs­ten­lie­be sei. Tat­sa­che ist: Wird man mit Lei­den unse­rer Geschwis­ter und Freun­de kon­fron­tiert, dann liegt zwar tat­säch­lich ein schnel­ler Rat auf der Zun­ge, im Sin­ne von: „Stell dich nicht so an!“, „Oh, du Arme!“, „Mach doch ein­fach das und das.…“, „So schlimm ist das nicht, habe ich auch gehabt“. Doch genau sol­che Rat­schlä­ge erteilt dir schließ­lich auch jeder …

Motivationen – Warum tun wir, was wir tun?

War­um liest du gera­de die­se Rezen­si­on? Oder war­um besuchst du gene­rell die­se Sei­te? Oder noch wei­ter aus­ge­holt: War­um, um alles in der Welt, tust du, was du tust? Im drit­ten Band der klei­nen Seel­sor­ge­rei­he geht Edward T. Welch auf gera­de die­se Fra­gen ein und hat ein Heft geschrie­ben wel­ches heißt: Moti­va­tio­nen – War­um tun wir, was wir tun? Unser gan­zes Leben wird von unse­ren Moti­va­tio­nen nicht nur beein­flusst, son­dern sogar kom­plett gesteu­ert. Hin­ter allem was wir tun, steckt ein Motiv. Welch zeigt in dem Buch, dass alle Grün­de, war­um wir etwas tun, aus unse­rem Her­zen kom­men. Unser Herz kann jedoch eine regel­rech­te „Göt­zen­fa­brik“ sein, in der wir vie­le „Ich will“-Götzen erschaf­fen, wel­che dann unse­ren Zwe­cken die­nen sol­len: „Ich will Erfolg im Beruf“, „Ich will Anse­hen haben“, „Ich will finan­zi­ell gut auf­ge­stellt sein“, „Ich will …“.