Alle Artikel mit dem Schlagwort: Weisheit

Aus „Heaven on Earth“
Thomas Brooks über den Umgang mit Information

Tho­mas Brooks gibt im Vor­wort sei­nes Buches über die Heils­ge­wiss­heit (Hier kos­ten­frei im Web) einen Rat­schlag, wie man wei­se mit Wis­sen, Infor­ma­ti­on, Büchern u.Ä. umge­hen kann: „Ein Vater, der drei Söh­ne hat­te, woll­te sie auf ihre Ver­nunft prü­fen und gab jedem von ihnen einen Apfel, an dem ein Teil faul war.  Der Ers­te aß sei­nen Apfel auf, mit allem, was faul war;  Der Zwei­te warf alles weg, weil ein Teil davon faul war;  Der Drit­te nahm das Fau­le her­aus und aß das, was gut war.  Der Drit­te war der Wei­ses­te. Die einen ver­schlin­gen in die­sen Tagen alles, das Fau­le und das Gute zusam­men;  Die ande­ren ver­wer­fen die gan­ze Wahr­heit, weil alles, was ihnen vor­ge­setzt wird, nicht die Wahr­heit ist;  aber die Wei­ses­ten sind die, die das Gute zu wäh­len und das Böse abzu­leh­nen wis­sen… (Jes. 7,15.)“ Jes.7: 15 But­ter und Honig wird er essen, bis er weiß, Böses zu ver­wer­fen und Gutes zu erwählen. 

Weisheit erfordert Arbeit

„Was ist der Sinn des Lebens?“, „Wenn Gott gut ist, war­um gibt es so viel Böses“, wer hat die­se Fra­gen noch nicht aus dem Mun­de von Men­schen die­ser Welt gehört? Wahr­lich ein Tot­­schlag-Argu­­ment, geschickt ein­ge­setzt pariert man alle wei­te­re Fra­gen, und das Gewis­sen bleibt unge­rührt. Dabei haben bei­de Fra­gen tat­säch­lich eine berech­tig­te Wich­tig­keit. Den­noch ist das eigent­lich schäd­li­che, die Art und Wei­se wie die­se Fra­gen gestellt wer­den. Ich habe sel­ten erlebt, dass die Fra­gen wirk­lich von suchen­den Men­schen gestellt wur­den, son­dern viel­mehr von sol­chen, die die Ant­wort gar nicht inter­es­siert, nach dem Mot­to: „Sag mir erst, wozu mein Leben da ist, aber du darfst nicht mehr als zwei Minu­ten dafür brau­chen“. Ein wah­rer Sucher wür­de auch Jah­re in Kauf neh­men und die Wahr­heit zu ergrün­den. Tat­säch­lich gibt es auf schwe­re Fra­gen auch nur schwer­wie­gen­de Ant­wor­ten. Ein­fach ist sie ja, die Ant­wort die den Sinn des Men­schen erklärt. Jeder Kate­chis­mus pro­kla­miert: „Der Sinn und Zweck des Men­schen ist es, zur Ehre Got­tes zu leben“. Aber tat­säch­lich ist jedem ernst­haf­ten Chris­ten klar, dass die­ser Satz zwar schnell …