Alle Artikel mit dem Schlagwort: Warren W. Wiersbe

Sei zufrieden — Studien des Alten Testaments: Prediger

„Nich­tig­keit der Nich­tig­kei­ten“, klag­te Salo­mo, „Alles ist Nich­tig­keit!“ Salo­mo gefiel die­ses Wort. Er benutz­te es im Pre­di­ger etwa 37 Mal, wäh­rend er über das Leben unter der Son­ne schrieb (…). Aus mensch­li­cher Sicht erscheint das Leben sinn­los, und man kann leicht pes­si­mis­tisch wer­den. Der jüdi­sche Schrift­stel­ler Sho­lom Alei­chem beschrieb das Leben einst als „ein Furun­kel auf einer Bla­se auf einem Krebs­ge­schwür.“ Die­se Defi­ni­ti­on kann man fast kör­per­lich spü­ren! Der amer­ki­na­sche Dich­ter Carl Sand­burg ver­glich das Leben mit „einer Zwie­bel — man schält die Lagen nach und nach ab, und manch­mal weint man dabei.“ Mit die­sen anre­gen­den — oder bes­ser pes­si­mis­ti­schen — Zita­ten fängt die Aus­le­gung zum Buch Pre­di­ger an. Schon die ein­zel­nen Titel der gan­zen Kom­men­tar­rei­he regen mit einer „Sei…“-Aufforderung zum Lesen an. So auch die­ser Titel, der einen anregt, sich tie­fer mit dem Buch Pre­di­ger zu beschäftigen.

ICH BIN – Zentrale Worte Jesu neu entdeckt

Für man­che von uns fällt der Zugang zu den „Ich bin-Wor­­ten“ Jesu Chris­ti schwer. Wie meint Jesus das, wenn er bean­sprucht das Brot des Lebens zu sein – oder die Tür? Wiers­be schafft in die­sem Buch einen leich­te­ren Zugang zu den sie­ben „Ich bin“-Statements von Jesus und ver­mit­telt ganz „neben­bei“ viel gesun­de bibli­sche Leh­re. War­ren W. Wiers­be hat bereits über 160 Bücher geschrie­ben. Und weil ich hier und da schon eini­ge Emp­feh­lun­gen für sei­ne Bücher gele­sen habe, war ich gespannt und erfreut, nun die­ses Buch lesen zu kön­nen. Das Buch beginnt mit eini­gen Wor­ten zur Selb­stof­fen­ba­rung Got­tes an Mose und ver­bin­det sie mit zehn wei­te­ren Kon­kre­ti­sie­run­gen die­ses Namens im Alten Tes­ta­ment. Allein die­se Namen sind schon sehr span­nend! Got­tes Name „ICH BIN“ ist nach Wiers­be auch der Name sei­nes Soh­nes Jesus Chris­tus! Damit ver­knüpft er den Ein­stieg des Buches ins Alte Tes­ta­ment mit dem Neu­en und kommt auf sein Kern­an­lie­gen zu sprechen.