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John Bunyan: Die Pilgerreise (neue Ausgabe) — Teil 2

Im ers­ten Teil der Buch­be­spre­chung habe ich eini­ge Grün­de genannt, war­um ich das Buch Die Pil­ger­rei­se von John Bun­y­an gut fin­de und jedem emp­feh­len kann. Im zwei­ten Teil gehe ich auf die sprach­li­che Neu­be­ar­bei­tung der Pil­ger­rei­se ein, die die­ses Jahr im SCM R. Brock­haus Ver­lag erschie­nen ist. Wenn ich Ver­glei­che anstel­le, bezie­he ich mich auf die älte­re Aus­ga­be von 1998. Weil die­ser Arti­kel recht lang gewor­den ist, wer­de ich im nächs­ten Bei­trag auf das Vor­wort von Johan­nes Falk ein­ge­hen. Hier also die Vor- und Nach­tei­le der sprach­li­chen Neu­be­ar­bei­tung. 1. Sie ist ide­al zum Vor­le­sen. Wer schon ein Mal die älte­re Aus­ga­be der Pil­ger­rei­se jeman­den vor­le­sen muss­te, wird gemerkt haben, dass sie dafür nicht so gut geeig­net ist. Holp­rig ist es vor allem bei den vie­len Dia­lo­gen. Hier zuerst ein Aus­zug aus der alten Aus­ga­be (S.153):

Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIII)

Das 14. Kapi­tel (das vor­letz­te) von Lit! A Chris­tian Gui­de To Rea­ding Books mit der Über­schrift Leser her­an­bil­den — Wie Eltern und Pas­to­ren in ande­ren eine Lie­be zu Büchern ent­zün­den kön­nen gehört zusam­men mit dem 10. Kapi­tel zu mei­nen Favo­ri­ten aus dem prak­ti­schen Teil des Buches. Mir scheint, als ver­wen­de der Autor sei­ne gan­ze sprach­li­che, krea­ti­ve und kogni­ti­ve Über­zeu­gungs­kraft in die­sen Kapi­teln, um mit sei­nem Buch größt­mög­li­che Aus­wir­kun­gen zu erzie­len. Wenn das Eltern­haus für die eige­nen Kin­der und die Gemein­de für die neu­en Kin­der im Glau­ben nicht früh Anrei­ze zum Lesen schafft und geüb­te Leser her­an­bil­det, geht wert­vol­les Poten­zi­al ver­lo­ren. Denn nicht vie­len Erwach­se­nen gelingt es mit zuneh­men­dem Alter eine Affi­ni­tät zu Büchern zu ent­wi­ckeln. Des­we­gen rich­tet Tony Rein­ke ermu­ti­gen­de Wor­te an Eltern und Pas­to­ren. Zuhau­se und in der Gemein­de sind Bücher über­aus wich­ti­ge Hilfs­mit­tel. Die­ses Kapi­tel möch­te zwei Ziel­grup­pen unter­stüt­zen, die dazu bestimmt sind, ande­re zum Lesen zu ermu­ti­gen — Eltern und Pas­to­ren. Es möch­te Eltern und Pas­to­ren hel­fen, krea­tiv dar­über nach­zu­den­ken, wie sie in ande­ren eine Sehn­sucht nach Büchern ent­zün­den kön­nen. (S. 165) Es erscheint mir nicht sinn­voll, hier alle …