Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vishal Mangalwadi

Bücher sind nicht zum Rotieren da, sondern zum Lesen.

Ich lese gera­de mit vie­len Aha-Effe­k­­ten Das Buch der Mit­te von dem Inder Vishal Man­gal­wa­di. Es ist ein höchst infor­ma­ti­ves und gleich­zei­tig unter­halt­sa­mes Buch. Kapi­tel für Kapi­tel deckt Man­gal­wa­di den Ein­fluss der Bibel auf die Kul­tur, Gesell­schaft, Wis­sen­schaft und Bil­dung auf. Trotz der heck­ti­schen Zeit fällt es mir schwer, das Buch zur Sei­te zu legen. Bei dem fol­gen­den Abschnitt muss­te ich an die Leser von NIMM UND LIES den­ken. An uns, die wir Bücher lie­ben und lesen und sam­meln. Erlö­sung durch Rota­ti­on? Dem Buch­druck und den Büchern gelang es des­halb nicht, mei­nen asia­ti­schen Kon­ti­nent zu refor­mie­ren, weil unse­re reli­giö­se Denk­wei­se das Den­ken aus­he­bel­te. Um das Jahr 823 n. Chr. besa­ßen die chi­ne­si­schen Klös­ter bereits so vie­le Bücher, dass sie auf die Idee kamen, rotie­ren­de Bücher­re­ga­le zu kon­stru­ie­ren. Gegen 836 erfand man in einem Klos­ter in Suchow im Osten Chi­nas sogar eine Brem­se, um sie anzu­hal­ten. In der Mit­te des 12. Jh., als eini­ge der euro­päi­schen Klös­ter und Klos­ter­schu­len auf­blüh­ten und dar­aus Uni­ver­si­tä­ten ent­stan­den, reis­te der bud­dhis­ti­sche Mönch Yeh Meng-te (gest. 1148) durch die Klös­ter und …