Alle Artikel mit dem Schlagwort: Verfolgung

Tipp: Niemals allein – Samuel Lamb

Das Buch Nie­mals allein – Samu­el Lamb von Ken Ander­son erzählt eine über­aus beein­dru­cken­de wah­re Geschich­te über die Ent­ste­hung einer gro­ßen Gemein­de in dem von Kom­mu­nis­ten regier­ten Chi­na. Man kann die Geschich­te die­ses muti­gen Chi­ne­sen nicht lesen, ohne davon unbe­rührt zu blei­ben. Es ist ein­fach erstaun­lich, wie Samu­el Lamb trotz Ver­fol­gung und 20 Jah­ren Gefäng­nis an sei­nem Glau­ben fest­hält. Die Kom­mu­nis­ten tun ihr Mög­lichs­tes, um ihn umzu­er­zie­hen. Jeden Abend nach stun­den­lan­ger, schwe­rer kör­per­li­cher Arbeit muss er sich wie­der­um stun­den­lang ihr kom­mu­nis­ti­sches Pro­pa­gan­da anhö­ren. Doch alles ohne Erfolg! Samu­el Lamb bleibt sei­nem Gott treu! Dabei ent­steht die Fra­ge: Wie hat er das geschafft? – Ohne Bibel, ohne Glau­bens­ge­schwis­ter, die ihn ermu­ti­gen und ohne Got­tes­diens­te, die ihn im Glau­ben stär­ken? Mög­lich war es ihm nur auf­grund sei­ner engen Bezie­hung zu sei­nem himm­li­schen Vater, der immer treu an sei­ner Sei­te war und ihn nie ver­las­sen hat. Wie der Titel des Buches es ja schon zum Aus­druck bringt: „Nie­mals allein“.

Vor wem sollte ich mich fürchten?

Heu­te möch­te ich auf ein wei­te­res inter­es­san­tes Hör­spiel auf­merk­sam machen. Da ich den Text auf der CD-Hül­­le bereits sehr gut fand, möch­te ich die­sen hier wei­ter­ge­ben. Man schreibt das Jahr 1565. Pie­ter Titel­mann, ein gefürch­te­ter und grau­sa­mer Ver­fol­ger, hat die Auf­ga­be, jede Per­son fest­zu­neh­men, die nicht hin­ter der katho­li­schen Staats­kir­che steht. Clau­dia, die sich täg­lich der Unge­wiss­heit ihrer Zukunft aus­ge­setzt fin­det, ringt mit ihren Ängs­ten und erwägt sogar ihren Glau­ben auf­zu­ge­ben, um die Tren­nung ihrer Fami­lie zu ver­hin­dern. Die Wor­te „Vor wem soll­te ich mich fürch­ten“, wer­den die unun­ter­bro­che­ne Fra­ge und der Ent­schei­dungs­punkt ihres Lebens. Wer sich nicht zu sehr vor dem doch recht deut­li­chen russ­land­deut­schen Akzent abschre­cken lässt, bekommt ein soli­des Hör­spiel zu hören.  Es erin­nert uns in unse­rem Wohl­stand dar­an, dass vie­le der Chris­ten ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te für ihren Glau­ben teu­er bezah­len muss­ten. Bereits der Kir­chen­va­ter Ter­tul­li­an stell­te  im zwei­ten Jahr­hun­dert nach Chris­tus fest: Das Blut der Mär­ty­rer ist der Same der Kirche.

Angelesen: Jonathan Edwards

Mit der Bio­gra­phie von Jona­than Edwards hat Iain H. Mur­ray ein Monu­men­tal­werk geschaf­fen. 24 Jah­re nach der eng­li­schen Erst­aus­ga­be ist das Werk seit Febru­ar die­ses Jah­res auch in deut­scher Spra­che erhält­lich. Ich habe mich über die Neu­erschei­nung beim CLV sehr gefreut. Bis heu­te habe ich erst die Hälf­te des Buches gele­sen, aber schon jetzt kann ich sagen, das ich die­se Bio­gra­phie mit gro­ßem Gewinn gele­sen habe und ger­ne wei­ter­emp­feh­len wer­de. An die­ser Stel­le möch­te ich drei Zita­te aus den ers­ten Kapi­teln wie­der­ge­ben und kurz erläu­tern, war­um sie für mich wich­tig gewor­den sind.