Alle Artikel mit dem Schlagwort: theoblog

4 Blogs über den Tellerrand

Es ist mir ja fast pein­lich, aber ich habe erst vor kur­zem ange­fan­gen Blog-Arti­­kel zu lesen. Sie erset­zen zuneh­mend mei­ne Frus­tra­ti­on der täg­li­chen Nach­rich­ten­schau. Ent­spre­chend möch­te ich 4 mei­ner Neu-Ent­­­de­­ckun­­­gen vor­stel­len, die alle­samt über mei­nen Tel­ler als Evan­­ge­­li­ums-Christ hin­aus­ge­hen: 1. Luthe­ri­sches Lär­men Es gibt vie­le Grün­de, war­um man die­sen sehr unge­wöhn­li­chen Blog lesen soll­te: Zunächst wird der Frei­kirch­li­che Leser damit kon­fron­tiert, dass Luther in eini­gen Punk­ten nicht so „evan­ge­li­kal“ war, wie wir es hof­fen wür­den (z.B. die­ser Arti­kel über das Über­ga­be­ge­bet) und ich habe eine gewis­se Freu­de am Zer­le­gen von Wort­haus, (z.b. hier). Über­haupt ist es der Blog zu dem ich grei­fe, wenn ich wis­sen möch­te, wie eigent­lich Luthe­ra­ner das erklä­ren wür­den. Trotz der gene­rel­len Lese­emp­feh­lung bleibt zumin­dest für mich immer eine gewis­se Irri­ta­ti­on dar­über, dass es ja eigent­lich über­haupt kei­ne Bedeu­tung hät­te, den Autoren völ­lig recht zu geben. Fast bei jedem Arti­kel fra­ge ich mich: Ok, und jetzt? Ich wüss­te nicht wie es mög­lich sein soll­te, in Deutsch­land auf die­se Wei­se luthe­risch ortho­dox zu wer­den, wie die Autoren es schil­dern. Wenn es sowohl die EKD, die …

»Zuallererst haben wir Gott zu dienen«: Interview mit Oliver Seitz

Ron Kubsch von Theo­Blog hat mit dem Lie­der­ma­cher Oli­ver Seitz ein inter­es­san­tes Inter­view geführt. Es geht um den Unter­schied zwi­schen Deutsch­land und den USA, Heim­un­ter­richt und Eifer für Chris­tus. Theo­Blog: In Deutsch­land nennt man Leu­te wie Dich seit eini­gen Jah­ren »Aus­rei­ßer«. War­um hat es Dich von Rhein­land Pfalz nach Okla­ho­ma ver­trie­ben? Oli­ver: Ich wur­de als Teen­ager in den USA bekehrt und fand danach das Umfeld in Deutsch­land mei­nem neu­en Leben gegen­über wenig hilf­reich bis gera­de­zu feind­se­lig. Ich woll­te ger­ne für eine Wei­le in den USA, die­sem Land, das hung­ri­gen Chris­ten wohl mehr zu bie­ten hat als irgend ein ande­res Land, geist­lich wach­sen. Außer­dem woll­te ich dort Medi­zin stu­die­ren, weil die Aus­bil­dung bes­ser sein soll­te als in Deutsch­land. Vom deut­schen Medi­zin­stu­di­um hör­te ich nur Kla­gen und Mur­ren. Und letz­ten Endes woll­te ich auch der gefühl­ten Enge der Ver­hält­nis­se hier in Deutsch­land ent­kom­men. Ich fühl­te mich damals in Deutsch­land regel­recht uner­wünscht, sowohl geist­lich als auch mensch­lich und gesell­schaft­lich. Die Träu­me und Zie­le, Wün­sche und Ambi­tio­nen jun­ger Men­schen sind hier zwar gedul­det, aber nicht will­kom­men. Deutsch­land war und …