Alle Artikel mit dem Schlagwort: T. Desmond Alexander

„Der Gott des Alten Testaments ist der gleiche wie der Gott des Neuen Testaments“

Dr. T. Des­mond Alex­an­der ist wohl der Exper­te für das Alte Tes­ta­ment schlecht­hin. Er ist Aut­hor und Her­aus­ge­ber von Enzy­klo­pä­dien zum Pen­ta­teuch und zur Bibli­schen Theo­lo­gie, schrieb Kom­men­ta­re zum Buch Jona und zum zwei­ten Buch Mose (Wis­sen­schaft­lich und Pas­to­ral). Neben the­ma­ti­schen Stu­di­en zum Neu­en und Alten Tes­ta­ment ist vor allem sei­ne Ein­füh­rung zum Pen­ta­teuch beson­ders  (zur Buch­be­spre­chung) her­vor­zu­he­ben. S.P.: Dr. Alex­an­der, vie­len Dank dafür, dass Sie sich Zeit für unse­re Fra­gen neh­men.    Woher kommt Ihre Lei­den­schaft für das Alte Tes­ta­ment? T.D.A.: Mei­ne Lei­den­schaft für das Alte Tes­ta­ment fing an, als ich im Grund­stu­di­um semi­ti­sche Spra­chen an der Queens Uni­ver­si­ty in Bel­fast stu­diert habe. Ich soll­te dabei erwäh­nen, dass ich als Teen­ager zum per­sön­li­chen Glau­ben an Jesus Chris­tus gekom­men bin. Zu die­sem Zeit­punkt fühl­te ich eine Beru­fung zum christ­li­chen Dienst. Durch eine unge­wöhn­li­che Rei­he an Ereig­nis­sen brach­te mich Gott in Kon­takt mit einer Grup­pe von christ­li­chen Uni­ver­si­täts­do­zen­ten: David Pay­ne, Gor­don Wen­ham und David Goo­ding. Alle stamm­ten aus Eng­land, unter­rich­te­ten jedoch in Nord-Irland. Damals waren wir gera­de mal drei Stu­die­ren­de im Kurs und so besaß ich …

From Paradise to the Promised Land

Auf­merk­sam auf die­ses Werk von T. Des­mond Alex­an­der wur­de ich, als ich Tom Schrei­ners bibli­sche Theo­lo­gie „The King in his Beau­ty“ las. Bei der Bespre­chung des Pen­ta­teuchs fan­den sich regel­mä­ßig Refe­ren­zen zu Alex­an­der. Das mach­te mich neu­gie­rig und ich wur­de nicht ent­täuscht. Das Werk, das bereits vor 20 Jah­ren erschien dürf­te zum Stan­dard­re­per­toire jener gehö­ren, die sich näher mit den 5 Büchern Mose aus­ein­an­der setz­ten wol­len. Das Buch teilt sich dabei in zwei Kapi­tel auf. Im ers­ten Teil setzt sich der Autor mit der kri­ti­schen Metho­de und Inter­pre­ta­ti­on des Pen­ta­teuchs aus­ein­an­der. Beson­ders span­nend ist, wie Alex­an­der einen „Test­fall“, näm­lich die Sinai-Bege­­ben­heit unter­sucht. Da die Bibel­kri­tik mir per­sön­lich aber knor­ke ist, kon­zen­trie­re ich mich auch in mei­ner Rezen­si­on auf den zwei­ten Teil. In 15 Kapi­teln unter­sucht Alex­an­der dabei zen­tra­le The­men des Pen­ta­teuchs. Hil­reich ist, dass der Auf­bau immer iden­tisch bleibt. Auf eine Zusam­men­fas­sung folgt  eine detail­lier­te Bespre­chung, die in einer Schluss­fol­ge­rung mün­det, die Bezü­ge zu den ande­ren Kapi­teln her­stellt. Abschlie­ßend folgt die Betrach­tung der Neu­tes­ta­ment­li­chen Ver­bin­dun­gen. Die Kapi­tel ent­wi­ckeln dabei krei­send die Ent­wick­lung des Pen­ta­teuchs: Ange­fan­gen von der …