Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sünde

„Nicht den Gegenstand, der mir zum Falle wurde, nein, den Fall selbst liebte ich“

Auf die­sen Aus­zug aus den Bekennt­nis­sen von Augus­ti­nus bin ich durch eine sehr gelun­gen Pre­digt von Paul Koch aus der St. Mar­ti­ni Kir­che in Bre­men auf­merk­sam gewor­den. Die­ser Text fin­det sich im Vier­ten Kapi­tel des zwei­ten Buches. Die deut­sche Über­set­zung der Con­fes­sio­nes  fin­det man lizenz­frei im Inter­net. „Bekannt ist, dass dein Gesetz, o Herr, den Dieb­stahl bestraft, und zwar sogar das in die Her­zen der Men­schen ein­ge­gra­be­ne Natur­ge­setz, das nicht ein­mal ihre Bos­heit aus­zu­lö­schen ver­mag. Denn wel­cher Dieb ertrü­ge, auch wenn er begü­tert ist, gleich­mü­tig den Dieb­stahl eines, den Not dazu treibt? Ich aber woll­te einen Dieb­stahl bege­hen und habe ihn auch began­gen, nicht durch irgend­wel­che Not­wen­dig­keit ver­an­lasst: an Gerech­tig­keit fehl­te es mir, ja ich hat­te Ekel vor ihr, und vor Bos­heit erstick­te ich. Denn ich stahl, was ich im Über­fluß, ja noch viel bes­ser besaß. Auch woll­te ich nicht, was der Dieb­stahl mir ver­schaff­te, genie­ßen, son­dern den Dieb­stahl selbst und die Sün­de.  Nahe unserm Wein­berg stand ein Birn­baum mit zwar zahl­rei­chen, jedoch häß­li­chen und unschmack­haf­ten Früch­ten. Die­se abzu­schüt­teln und hin­weg­zu­schlep­pen, mach­ten wir jun­gen Leu­te uns ohne …

Sünder in der Hand eines zornigen Gottes

Jona­than Edwards war mir bis vor kur­zem — und eigent­lich immer noch — recht unbe­kannt. Ich den­ke neben den bei­den Kapa­zi­tä­ten White­field und Wes­ley wird die­ser letz­te der Puri­ta­ner ein­fach oft über­se­hen. Zudem war und ist sein Ein­fluss natür­lich in den USA viel grö­ßer als hier auf dem euro­päi­schen Fest­land. Den­noch möch­te ich auf die Pre­digt auf­merk­sam machen, die R.C. Sproul als die bekann­tes­te und wich­tigs­te Pre­digt bezeich­net, die jemals auf dem ame­ri­ka­ni­schen Kon­ti­nent gehal­ten wur­de: Sün­der in der Hand eines zor­ni­gen Got­tes. Hier­bei gelingt es Edwards zahl­rei­che theo­lo­gi­sche Leh­ren in kur­zer Zeit so deut­lich zu erklä­ren, dass jedem Zuhö­rer bzw. Leser klar wer­den muss, wel­che prak­ti­sche Bedeu­tung die­se Leh­ren für ihn haben. Got­tes Zorn ist gerecht­fer­tigt, denn jeder Mensch hat soviel Sün­de und Rebel­li­on auf sich gela­den, dass er nichts ande­res als die Höl­le ver­dient. Wenn er zu die­sem Zeit­punkt nur am Leben ist, so ist dies nichts ande­rem zu ver­dan­ken als der Lang­mut und dem Wil­len Gottes.

NIMM UND LIES ver­lost 5 x Timo­theus Magazin

Im Okto­ber 2010 als rei­nes Online-Maga­­zin gestar­tet und schon die zwei­te Aus­gabe als Print­ma­ga­zin im Beta­nien Ver­lag. Wor­um geht´s? Es geht um Timo­theus, das bibel­treue Maga­zin für jun­ge Chris­ten. Drei Aus­ga­ben sind bereits erschie­nen und am 1. Juli folgt das vier­te Heft. Jede Aus­gabe beschäf­tigt sich mit einem The­ma wobei bis­her Nach­folge, Glau­be und Sün­de behan­delt wur­den. Die Redak­tion von Timo­theus hat uns fünf Exem­plare der Aus­gabe „Glau­be“ gestif­tet. Die­se fünf Hef­te wer­den wir nun ver­lo­sen. Was musst du tun um ein Heft zu gewinnen?