Alle Artikel mit dem Schlagwort: SCM Hänssler

Thorsten Hebel – der „Evangelist“, der seinen evangelikalen Glauben ablegte

Das wesent­li­che Ziel von NIMM UND LIES ist, emp­feh­lens­wer­te Bücher und ande­re christ­li­che Medi­en zu bespre­chen und somit Gutes bekannt zu machen. Manch­mal sehe ich es jedoch für not­wen­dig, auch deut­li­che Kri­tik an Büchern und Autoren zu üben. Beson­ders dann, wenn Autor und Buch eine gewis­se Bekannt­heit genie­ßen, der Inhalt des Buches jedoch das Poten­zi­al hat, gro­ßen geist­li­chen Scha­den anzu­rich­ten. Um so ein Buch soll es in die­sem Bei­trag gehen. Thors­ten Hebel zählt zu den bekann­te­ren jün­ge­ren „Evan­ge­lis­ten“ in der evan­ge­li­ka­len Bewe­gung; er hat sich beson­ders durch sei­ne Bot­schaf­ten bei dem Pro-Christ-Jugend­­e­­vent „Jesus House“ bei vie­len Chris­ten einen Namen gemacht. Vor eini­ger Zeit hat er durch die Ver­öf­fent­li­chung eines Bekennt­nis­bu­ches [Frei­schwim­mer, Anm. von A.R.] von sich reden gemacht, in dem er sich von sei­nem tra­di­tio­nel­len evan­ge­li­ka­len Glau­ben distan­ziert und bekennt: „Mein Glau­be an Gott war irgend­wann weg“. In einem Idea-Inter­­view sag­te Hebel, der heu­te eine sozi­al­dia­ko­ni­sche Arbeit unter Ber­li­ner Jugend­li­chen lei­tet: „Auf mei­ner Glau­bens­rei­se hat­te ich ein spi­ri­tu­el­les Erleb­nis, mit dem ich nicht gerech­net habe. Ich habe eine ganz neue Wei­te gefun­den, ein Bewußt­sein für die Gegenwart …

Christliche Verlage im „Facebook-Ranking“ 1012

Ein wei­te­rer Ver­lag hat eine Sei­te bei Face­book ein­ge­rich­tet. Der für sei­ne schlicht in weiß gehal­te­te­nen Bücher bekann­te Herold Ver­lag steigt in die­sem Monat in das Ran­king mit ein. Der Ver­lag gibt monat­lich das Maga­zin Herold Sei­nes Kom­mens her­aus und bie­tet vie­le wert­vol­le Bücher zum The­ma prak­ti­sche Nach­fol­ge an. Einen äußert gro­ßen Sprung nach oben hat SCM Häns­s­ler Buch im ver­gan­ge­nen Monat geschafft. Über 130 neue Fans konn­te der Ver­lag hin­zu­ge­win­nen. SCM Häns­s­ler Buch liegt damit auf Rang 6.

Andreas Schwantge: Zurzeit plane ich eine dreibändige Reihe

Andre­as Schwant­ge dürf­te nicht weni­gen Kin­dern durch sei­ne Uli-Bücher für Kin­der bekannt sein. Die Hör­spie­le rund um Uli und sei­ne Aben­teu­er sind längst Klas­si­ker. Weni­ger bekannt ist er als Autor von Büchern für Erwach­se­ne. NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Schwant­ge, Sie haben vor cir­ka 28 Jah­ren die recht erfolg­rei­che Serie um Uli und sei­ne Freun­de geschrie­ben. Wie kamen Sie auf Uli? Was hat Sie dazu ange­regt? Andre­as Schwant­ge: Ich war in einem christ­li­chen Buch­la­den und bekam mit, wie ein Mäd­chen nach Kin­der­kri­mis frag­te. Der Besit­zer muss­te ihr sagen, dass er so etwas nicht hat­te. Als mir dann eine Idee zu solch einem Kin­der­kri­mi kam, war bald „Uli“ gebo­ren. NIMM UND LIES: Wenig spä­ter erschie­nen die Uli-Aben­­teu­er als Hör­spie­le. Ist die Uli-Serie die ers­te christ­li­che Hör­spiel-Serie? Andre­as Schwant­ge: Soweit ich mich erin­ne­re, gab es schon ande­re christ­li­che Hör­spie­le von ande­ren Autoren. Wir began­nen mit „Das Geheim­nis der Fal­ken­burg“, spä­ter folg­ten die ande­ren Hör­spie­le, dar­un­ter auch die „Uli-Serie“.

Buch zur Woche: Die Fakten des Glaubens

Josh McDo­well stellt hier kom­pri­miert Fak­ten und Aus­sa­gen zusam­men, die die Bibel als Got­tes inspi­rier­tes Wort bestä­ti­gen. Damit gibt er Argu­men­te an die Hand, die Chris­ten in der Dis­kus­si­on mit Nicht­chris­ten unter­stüt­zen. In vier Tei­len erhält der Leser zahl­rei­che Detail­in­for­ma­tio­nen zur Hei­li­gen Schrift, zu Jesus Chris­tus, zur Bibel­kri­tik und zum christ­li­chen Welt­bild in Gegen­über­stel­lung mit ande­ren Welt­an­schau­un­gen. Ein her­vor­ra­gend recher­chier­tes Buch für alle, die mehr Wis­sen und Infor­ma­tio­nen über die Bibel und den christ­li­chen Glau­ben suchen. Unse­re Buch­emp­feh­lung zur Woche ist bei CLV/SCM Häns­s­ler erschie­nen und jetzt zum Schnäp­p­chen-Preis von 7,95 EUR erhält­lich. Bild- und Text­quel­le: www.clv.de

Hänssler: Theologische Literatur ist immer weniger gefragt

Holz­ger­lin­gen (idea) – Bei Schwie­rig­kei­ten soll­te man nicht auf­ge­ben, son­dern sei­ne Pro­ble­me an Gott abge­ben. Die­sen Rat gibt der Ver­le­ger Fried­rich Häns­s­ler (Holz­ger­lin­gen bei Stutt­gart) in einem Inter­view mit der Evan­ge­li­schen Nach­rich­ten­agen­tur idea (Wetz­lar). Häns­s­ler – einer der füh­ren­den christ­li­chen Ver­le­ger Deutsch­lands – fei­er­te am 6. März sei­nen 85. Geburts­tag. Inter­na­tio­nal bekannt wur­de der schwä­bi­sche „Buch- und Musik­mis­sio­nar“ durch geist­li­che Musik­pro­duk­tio­nen, etwa einer 172 CDs umfas­sen­den Johann-Sebas­­ti­an-Bach-Edi­­ti­on. Als Lebens­ma­xi­me emp­fiehlt Häns­s­ler, sich an das Wort des Apos­tels Pau­lus zu hal­ten: „Ich habe mir vor­ge­nom­men, dass ich nichts ande­res wüss­te unter Euch, als allein Jesus Chris­tus und den als Gekreu­zig­ten“ (1. Korin­ther 2,2). Häns­s­ler: „Dar­auf kommt es an und nicht auf den gan­zen Pipi­fax drum her­um!“ Anse­hen gewin­ne ein Mensch nur dadurch, dass er von Jesus Chris­tus ange­se­hen wer­de. In sei­nem Leben habe er wie­der­holt Got­tes Füh­rung und Bewah­rung erlebt, so Häns­s­ler: „Des­halb ist für mich klar: Mit dem Wort der Bibel kann ich leben und ster­ben.“ …wei­ter­le­sen auf www.schneider-breitenbrunn.de

„Ein Mann des Glaubens“: Friedrich Hänssler wird 85

Er ist einer der bekann­tes­ten und ein­fluss­reichs­ten christ­li­chen Ver­le­ger in Deutsch­land. Im Lau­fe sei­nes lan­gen Lebens hat er maß­geb­lich dazu bei­getra­gen, dass unzäh­li­ge Men­schen inspi­riert, auf Jesus Chris­tus hin­ge­wie­sen und posi­tiv geprägt wur­den. Am kom­men­den Diens­tag wird Fried­rich Häns­s­ler 85 Jah­re alt. „Ich wur­de damals prak­tisch ohne mei­nen Wil­len und Wunsch in die Ver­lags­ar­beit hin­ein­ge­scho­ben“, erin­nert sich Häns­s­ler im Gespräch mit pro. Damals, das war 1950, als er in den Hän­s­s­­ler-Ver­­lag ein­trat, den sein Vater 1919 gegrün­det hat­te. „Ich habe da mit­ge­ar­bei­tet, weil ich kei­ne ande­re Chan­ce hat­te. Nach einer Tuber­ku­lo­se­er­kran­kung konn­te ich zunächst nur eine Stun­de am Tag arbei­ten.“ Ob es ihm dann irgend­wann Spaß gemacht habe, im Ver­lag mit­zu­wir­ken? „Spaß war nicht die Fra­ge“, ant­wor­tet Häns­s­ler ernst. „Die Fra­ge war mehr, dass man die Auf­ga­be gese­hen hat. Die Auf­ga­be muss­te getan wer­den.“ Im Lau­fe sei­nes Lebens hat er vie­le Auf­ga­ben gese­hen – und getan. …wei­ter­le­sen auf www.pro-medienmagazin.de

TIPP: Martin Luther — Lieder & Leben (CD)

Ich habe vor zwei Tagen erst­mals bewusst mit eini­gen guten Freun­den den „Refor­ma­ti­ons­tag“ gefei­ert. Gefei­ert mag miss­ver­stan­den wer­den. Wir haben uns das Gesche­hen um den The­­sen-Anschlag an der Schloß­kir­che zu Wit­ten­berg in Erin­ne­rung geru­fen. Und dann dank­ten wir Gott, dass er durch den Refor­ma­tor Mar­tin Luther ein geist­lich gese­hen düs­te­res Deutsch­land erweckt hat. Im Jahr 2017 jährt sich der The­­sen-Anschlag das 500. Mal. Und bis dahin wer­den ver­mut­lich regel­mä­ßig Bücher und CDs rund um die Refor­ma­ti­on erschei­nen. Heu­te will ich euch eine ganz beson­de­re Pro­duk­ti­on emp­feh­len. Inner­halb der Luther-Deka­­de ist das Jahr 2012 dem The­ma „Refor­ma­ti­on und Musik“ gewid­met. Im Hin­blick auf die­sen the­ma­ti­schen Schwer­punkt erscheint bereits im Herbst 2011 eine wun­der­ba­re Geschenk­box mit vier CDs zu Mar­tin Luther: sei­nem Leben und sei­nen Lie­dern. Zwei der CDs ent­hal­ten Cho­rä­le aus der Feder Luthers, z. B. „Ein fes­te Burg ist unser Gott“, „Aus tie­fer Not schrei ich zu dir“ und „Ver­leih uns Frie­den gnä­dig­lich“. Die ande­ren bei­den CDs ent­hal­ten je eine Hör­spiel­pro­duk­ti­on, die den Hörern die Lebens­um­stän­de Luthers auf anspre­chen­de und unter­halt­sa­me Art und Wei­se näherbringen: …

Dorsett: Voller Leidenschaft für Gott — Das Leben von A.W. Tozer

Man kann sehr wohl behaup­ten, dass Aiden Wil­son Tozer zu den beein­dru­ckends­ten evan­ge­li­ka­len Per­sön­lich­kei­ten aus dem 20. Jahr­hun­dert gehört. Als ich mal in unse­rer ört­li­chen Buch­hand­lung stö­ber­te, viel mir ein Buch von ihm auf. Ich las ein paar Sei­ten und war von der schar­fen Denk­wei­se gefes­selt. Als dann die Bio­gra­fie erschien, nahm ich es gleich auf mei­ne men­ta­le Lese­lis­te. Der Autor Lyle W. Dor­sett hat mit allen Kin­dern von Tozer und vie­len Bekann­ten, Freun­den und ande­ren Zeit­ge­nos­sen im Vor­feld Inter­views geführt. Es ist nicht ver­wun­der­lich, dass dabei eine sehr per­sön­li­che Bio­gra­fie ent­stan­den ist. In den meis­ten Bio­gra­fien wird mit Kri­tik, oder bes­ser gesagt, mit der Nen­nung von Schwä­chen gespart. Oft ent­steht dabei ein ver­klär­tes und unwah­res Bild von Die­nern Got­tes. Hier jedoch ganz anders.