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Sarah und die Verheißung

Sie waren hoch­be­tagt und alt, Die Füße lang­sam, die Hän­de kalt, Doch als Gott sie erwähl­te vor der Welt, Da folg­ten sie treu, es hielt sie kein Geld. Gott sag­te nicht viel, doch deut­lich sein Wort Abram, du musst zie­hen an einen ande­ren Ort Über­häuft wirst mit Segen du in der frem­den Au, Dein gan­zes Geschlecht und auch dei­ne Frau. Abra­ham glaub­te dem was Gott hier sag­te, Der Weg war weit, doch kei­ner klag­te, Auch Sarah folg­te Schritt um Schritt Durch Nacht und Wüs­te ging ihr Ritt. Wie sieht er aus, die­ser neue Segen? Sarah fühl­te eine neue Hoff­nung sich regen. Gott sprach: ich wer­de euch meh­ren, Die Frau konn­te kaum dem Zwei­fel weh­ren. Und als sie nach lan­ger Rei­se Last Fan­den in Kana­an ihre Rast, Wo blieb da bloß der Ver­hei­ßung Brot, Im Lan­de herrsch­te Hun­ger, sogar der Tod. Bei Abra­ham wur­den die Sor­gen groß In Ägyp­ten, dacht er, da fin­den wir Trost, Sara sah die Schwä­che des Gat­ten Doch wür­de sie ihn nie­mals ver­ra­ten. An den sie sich lehn­te, der Mann, Der floh nach Ägyp­ten als­dann. Hier blieb Gott treu und gerecht, Er ver­schaff­te Sarah ihr Recht Zurück in der Hei­mat, spricht Gott …