Alle Artikel mit dem Schlagwort: Salomo

Tipp: Sei klug! Denk mal weiter

Ein unge­wöhn­li­ches Rät­sel­buch mit chris­t­­lich-bibli­­schem Inhalt ist jüngst bei CMV erschie­nen. Es ver­bin­det die Sprü­che Salo­mos mit der Haupt­stadt Ber­lin und dabei her­aus­ge­kom­men ist ein unter­halt­sa­mes und Sprü­che-leh­­ren­­des Kno­bel­buch. Auf 34 Sei­ten fin­den sich „Such­bil­der, Kno­be­lauf­ga­ben, Zah­­len- und Wort­spie­le“, die sich vor allem an Kin­der rich­ten. Als Rah­men­hand­lung die­nen Brie­fe, die ein Vater wäh­rend einer Geschäfts­rei­se an sei­ne bei­den Kin­der Lina und Ben schreibt. Er betrach­tet die Stadt und sei­ne vie­len Sehens­wür­dig­kei­ten und über­legt sich dazu eine pas­sen­de Leh­re aus den Sprü­chen Salo­mos. Kin­der ab 6 Jah­ren wer­den die Rät­sel in die­sem Heft (2,90 EUR) sicher mit Ver­gnü­gen lösen und dabei eine Men­ge über Ber­lin und die Sprü­che Salo­mos erfahren.

Jerobeam, König von Israel

Mit die­sem Arti­kel ver­fol­ge ich vor allem zwei Zie­le: Zum einen möch­te ich auf die Viel­sei­tig­keit und Far­be bibli­scher Berich­te hin­wei­sen. Per­sön­lich­kei­ten und his­to­ri­sche Bege­ben­hei­ten wer­den mit einer ein­ma­li­gen Deut­lich­keit und Klar­heit aus­ge­ar­bei­tet. Dies möch­te ich am Bei­spiel Jero­beams dar­stel­len. Zudem möch­te ich auch an ent­schei­den­den Stel­len auf wei­ter­füh­ren­de Lite­ra­tur ver­wei­sen, die oft ein Schlüs­sel sein kann, bibli­sche Tex­te bes­ser zu ver­ste­hen. Immer dann ist Lite­ra­tur gut, wenn Sie uns Zugang zur hei­li­gen Schrift gibt und uns hilft Zusam­men­hän­ge bes­ser zu erken­nen. Dazu Jero­beam, der Sohn Nebats, ein Ephrai­mi­ter von Zere­da, Salo­mos Knecht (und sei­ne Mut­ter hieß Zeru­ga, eine Wit­we), der hob auch die Hand auf wider den König. Und das ist die Sache, dar­um er die Hand wider den König auf­hob: da Salo­mo Mil­lo bau­te, ver­schloss er die Lücke an der Stadt Davids, sei­nes Vaters. Und Jero­beam war ein streit­ba­rer Mann. Und da Salo­mo sah, dass der Jüng­ling tüch­tig war, setz­te er ihn über alle Last­ar­beit des Hau­ses Joseph. (1. Kön 11, 26 – 28)

Sei zufrieden — Studien des Alten Testaments: Prediger

„Nich­tig­keit der Nich­tig­kei­ten“, klag­te Salo­mo, „Alles ist Nich­tig­keit!“ Salo­mo gefiel die­ses Wort. Er benutz­te es im Pre­di­ger etwa 37 Mal, wäh­rend er über das Leben unter der Son­ne schrieb (…). Aus mensch­li­cher Sicht erscheint das Leben sinn­los, und man kann leicht pes­si­mis­tisch wer­den. Der jüdi­sche Schrift­stel­ler Sho­lom Alei­chem beschrieb das Leben einst als „ein Furun­kel auf einer Bla­se auf einem Krebs­ge­schwür.“ Die­se Defi­ni­ti­on kann man fast kör­per­lich spü­ren! Der amer­ki­na­sche Dich­ter Carl Sand­burg ver­glich das Leben mit „einer Zwie­bel — man schält die Lagen nach und nach ab, und manch­mal weint man dabei.“ Mit die­sen anre­gen­den — oder bes­ser pes­si­mis­ti­schen — Zita­ten fängt die Aus­le­gung zum Buch Pre­di­ger an. Schon die ein­zel­nen Titel der gan­zen Kom­men­tar­rei­he regen mit einer „Sei…“-Aufforderung zum Lesen an. So auch die­ser Titel, der einen anregt, sich tie­fer mit dem Buch Pre­di­ger zu beschäftigen.