Alle Artikel mit dem Schlagwort: Randy Alcorn

Tipp: Die Akte Jillian

Ran­dy Alcorn, lang­jäh­ri­ger Pas­tor und Leh­ren­der an einer Bibel­schu­le, hat in sei­ner Tätig­keit als bekann­ter Autor erst­mals mit sei­nen bei­den Töch­tern Ange­la und Kari­na gemein­sam ein Buch geschrie­ben. Mit „Die Akte Jil­li­an“ prä­sen­tie­ren sie ein Werk, des­sen Ziel­grup­pe zwar haupt­säch­lich Jugend­li­che dar­stellt, des­sen Bot­schaft sich aber mei­ner Mei­nung nach an alle Alters­grup­pen rich­tet. Als Ein­stieg wählt das Autoren-Trio den Jah­res­wech­sel, die Nacht des 31. Dezem­bers, und macht sei­ne Leser mit einer der Prot­ago­nis­ten die­ses Buches bekannt, der sieb­zehn­jäh­ri­gen Jil­li­an Flech­ter, die kurz vor ihrem Schul­ab­schluss steht und mit ihrer bes­ten und zugleich ein­zi­gen Freun­din Britt­a­ny eine Par­ty besucht. Im Gegen­satz zu ihrer lebens­lus­ti­gen und wil­den Freun­din ist Jil­li­an eher zurück­hal­tend, sie hat zudem den Unfall­tod ihres Vaters Jor­dan vor eini­gen Mona­ten immer noch nicht über­wun­den. Wäh­rend Britt­a­ny auf der Par­ty ihre Bezie­hung mit ihrer alten Flam­me Ian Ste­wart wie­der auf­zu­fri­schen ver­sucht, wird Jil­li­ans Inter­es­se auf Ians Freund Rober­to Gon­za­les gelenkt. Als Stu­dent der Port­land Sta­te Uni­ver­si­tät enga­giert er sich in der Bibel­grup­pe und hat, eben­so wie Jil­li­an, für die statt­fin­den­den Alkohol‑, Dro­­gen- und Sex-Exzes­­se sowie …

Buchrezension: Behüte dein Herz

„Unser Cha­rak­ter von mor­gen ist das Ergeb­nis unse­rer Gedan­ken von heu­te.“ (S. 38) „Unser wich­tigs­tes Sexu­al­or­gan ist unser Gehirn! Wie ist das bei Ihnen: Füt­tern Sie Ihre sexu­el­le Unrein­heit oder las­sen Sie sie ver­hun­gern? Füt­tern Sie Ihre Lei­den­schaft für Chris­tus, oder las­sen Sie sie ver­hun­gern?“ (S. 40) „Eltern, die nie­mals im Leben einen Baby­sit­ter für ihre Kin­der enga­gie­ren wür­den, der auch nur um drei Ecken der Pädo­phi­lie ver­däch­tigt wird, lie­fern die­sel­ben Kin­der unbe­sorgt der Sün­de aus, wenn sie die­se vor dem Fern­se­her zap­pen las­sen.“ (S. 62) „Lie­be Ehe­frau­en, fra­gen Sie Ihre Män­ner, was für sexu­el­le Ver­su­chun­gen sie haben und wie Sie ihnen hel­fen kön­nen … Zu vie­le Ehe­frau­en haben kei­nen Schim­mer von den Kämp­fen, die in ihren Män­nern toben.“ (S. 82)

Post von Graf Moderthal

Vie­le Leser wer­den dank­bar sein, dass die­ses eini­ge Jah­re ver­grif­fe­ne Buch nun wie­der neu auf­ge­legt wur­de. Span­nend geschrie­ben, soll­te die­ses aktu­el­le, an- und auf­re­gen­de Buch jeder Christ lesen. Aber auch auf­ge­schlos­se­nen Außen­ste­hen­den könn­te es einen heil­sa­men Schre­cken ein­ja­gen und sie zum Nach­den­ken brin­gen. Wor­um es geht: Graf Moder­thal, ein Dämon obe­rer Rang­ord­nung, schreibt sei­nem Unter­teu­fel Qua­lob Brie­fe, die geziel­te Instruk­tio­nen ent­hal­ten, wie er J. Flet­cher, einen ganz nor­ma­len Fami­li­en­va­ter, der Tag für Tag durch sein Leben stol­pert, davon abhal­ten kann Christ zu wer­den. Nach­dem er sei­ne Bekeh­rung nicht ver­hin­dern konn­te, ver­sucht er ihn zumin­dest an der kon­se­quen­ten Nach­fol­ge zu hin­dern und ihn zur Sün­de zu verführen.

Geld, Besitz und Ewigkeit

Wolf­gang Büh­ne hat bereits im Maga­zin „fest und treu“ eine aus­ge­zeich­ne­te Rezen­si­on zu die­sem Werk geschrie­ben. Und er über­treibt nicht, wenn er bemerkt, dass die­ses Buch „eines der wich­tigs­ten und aktu­ells­ten Bücher“ der letz­ten Jah­re ist. Mei­ne Lebens­ein­stel­lung hat sich durch die­ses Buch bereits ver­än­dert. Es gibt wahr­schein­lich kein zwei­tes so umfang­rei­ches Buch zum The­ma Geld und Besitz im Bewusst­sein der Ewig­keit wie die­ses Mam­­mut-Werk von Ran­dy Alcorn. Auf über 600 Sei­ten zeigt Pas­tor Alcorn unauf­ge­regt und ohne zu pol­tern Miss­stän­de im evan­ge­li­ka­len Lager auf. Und fal­sche Vor­stel­lun­gen über Geld und Besitz fin­den sich bei wei­tem nicht nur bei Ver­tre­tern des Wohlstandschristentums.

Randy Alcorn über die Liebe zu Büchern

Ich lie­be Bücher. Über Jah­re hin­weg habe ich viel Geld für Tau­sen­de von groß­ar­ti­gen Büchern aus­ge­ge­ben. Eini­ge davon ver­lieh ich, aber die meis­ten stan­den ein­fach bei mir im Regal. Und doch ärger­te es mich, wenn mei­ne Lieb­lings­bü­cher nicht zurück­ge­ge­ben wur­den oder zer­fled­dert zurück­ka­men. 1985 beschloss ich, alle mei­ne Bücher aus mei­nem Büro zu neh­men und sie in unse­re neue Gemein­de­bi­blio­thek zu stel­len. Dies spar­te der Gemein­de eine Men­ge Geld und mach­te kaum benutz­te gute Bücher ande­ren Men­schen zugäng­lich. Ich wer­de nie ver­ges­sen, wie ich ein paar Jah­re spä­ter in der Biblio­thek stand und mir die Namen derer durch­las, die vie­le mei­ner Lieb­lings­bü­cher aus­ge­lie­hen hat­ten. Manch­mal stan­den bei jedem Buch Dut­zen­de von Namen. Ich erkann­te, dass ich, indem ich die­se Bücher frei­ge­ge­ben hat­te, in das Leben ande­rer Men­schen inves­tiert hat­te. Plötz­lich war ich umso erfeu­ter, je abge­grif­fe­ner das Buch aus­sah! Mei­ne Sicht­wei­se ver­än­der­te sich total. Zwar lieb­te ich Bücher immer noch, doch mei­ne emo­tio­na­le Bin­dung an deren Besitz ist gerin­ger denn je. Der Leib Chris­ti gewann durch die­se Rege­lung, und ich selbst auch. Ran­dy Alcorn, Geld, …

Buch zur Woche: Geld, Besitz und Ewigkeit

Grie­chen­land ist prak­tisch Plei­te, Spa­ni­en, Por­tu­gal und Irland soll es nicht viel bes­ser gehen und Ita­li­en wur­de, wie ich gera­de lese, von der Rating­agen­tur Moody’s her­ab­ge­stuft. Und zwi­schen­durch erklin­gen War­nun­gen, auch die Erspar­nis­se der Pri­vat­per­so­nen sei­en in Gefahr. Ich zäh­le mich nicht zu den Euro-Finanz-Kri­­sen-Exper­­ten. Und doch bin ich über­zeugt, dass die­ses Buch vie­len Chris­ten mit einem ansehn­li­chen Gut­ha­ben auf der hohen Kan­te eine Hil­fe sein kann. Eine Hil­fe, von der enor­men Belas­tung des Gel­des befreit zu wer­den. „Geld, Besitz und Ewig­keit“ ist nicht ein­fach nur ein Buch über Geld und Besitz. Es ist viel­mehr eine umfas­sen­de, biblisch sorg­fäl­tig unter­such­te und prak­ti­sche Abhand­lung dar­über, was christ­li­che Haus­hal­ter­schaft bedeu­tet. Ran­dy Alcorn zeigt auf, in wie­weit unser Ver­mö­gen uns in der Nach­fol­ge Chris­ti ein Segen oder ein Hin­der­nis sein kann. Er macht deut­lich, dass der Schlüs­sel zu einem rech­ten Gebrauch von Geld und Gütern dar­in besteht, die rich­ti­ge Per­spek­ti­ve zu haben, näm­lich den Blick für die Ewig­keit. Ran­dy Alcorn arbei­tet in die­sem Buch zum einen sehr gründ­lich her­aus, was die Bibel über Wohl­stand, Besitz, Haus­hal­ter­schaft, Mate­ria­lis­mus und …