Alle Artikel mit dem Schlagwort: R.C. Sproul

Sproul: Glauben von A‑Z

In den letz­ten Wochen wur­de ich auf ein inter­es­san­tes Buch auf­merk­sam, wel­ches ich hier kurz vor­stel­len möch­te. In 102 Kapi­teln gibt Sproul eine Ein­füh­rung in sys­te­ma­ti­sche Theo­lo­gie, wel­che sich beson­ders an Lai­en rich­ten will. Vor allem die Ein­füh­rung macht deut­lich, wie wich­tig ein Schrift­stu­di­um für jeden Chris­ten ist: Es gibt vie­le Hil­fen für die täg­li­che Bibel­le­se. Die, die ihre Bibel täg­lich fünf­zehn bis drei­ßig Minu­ten lesen, sind in der Min­der­heit. Doch sicher­lich sind fünf­zehn Minu­ten Bibel­le­sen pro Tag bes­ser als gar nicht Lesen. Das Pro­blem taucht dann auf, wenn wir den­ken wir könn­ten die Tie­fen der Hei­li­gen Schrift durch eine fünf­­­zehn- bis drei­ßig­mi­nü­ti­ge Bibel­le­se pro Tag ergrün­den. Nur weni­ge Wis­sen­schaf­ten könn­ten durch solch eine kur­ze Auf­merk­sam­keit gemeis­tert wer­den. (S. 20) Mir scheint, dass gera­de das ein Pro­blem unse­rer Tage ist. Eine per­sön­li­che „Stil­le Zeit“ von 15 Minu­ten Dau­er wird von vie­len als aus­rei­chend emp­fun­den, und manch einer fühlt sich zum Refor­ma­tor beru­fen, nach­dem er ein­mal die Bibel durch­ge­le­sen hat.

Der Friseur, der das Beten lernen wollte

Vor eini­gen Tagen wur­de hier schon ein Kin­der­buch von R.C. Sproul vor­ge­stellt. Heu­te möch­te ich ein wei­te­res vor­stel­len, auf wel­ches ich vor kur­zem zufäl­lig beim Stö­bern an einem Bücher­tisch gesto­ßen bin. Man stel­le sich fol­gen­de Situa­ti­on vor: Wäh­rend einer Fami­li­en­an­dacht fragt eines der Kin­der die Eltern, wie es ler­nen kann zu beten. Der Vater erzählt nun die Geschich­te, die ihm half bes­ser zu beten. Es ist die Geschich­te des Fri­seurs, Meis­ter Peter. Eines Tages hat er einen „Aus­ge­sto­ße­nen“ zum Kun­den: Die Tür öff­ne­te sich und ein neu­er Kun­de betrat den Laden. Meis­ter Peter erkann­te den Mann sofort, denn er war ein Aus­ge­sto­ße­ner. Der Kai­ser jenes Lan­de hat­te jedem eine gro­ße Beloh­nung ver­spro­chen, der die­sen Mann aus­lie­fern wür­de — tot oder lebendig!

Buchbesprechung: Der Giftbecher des Prinzen

Für die Kin­der bin ich immer auf der Suche nach christ­li­chen Kin­der­bü­chern. Die­ses Buch ist ein ganz beson­ders schö­nes Exem­plar mit Bil­dern, die es auch für klei­ne­re Kin­der inter­es­sant machen. Auf knapp 40 Sei­ten fin­det man hier eine gleich­nis­haf­te Erzäh­lung vom Prin­zen, der für die Erlö­sung sei­nes Vol­kes im Auf­trag sei­nes Vaters, den König des Lebens ‚den Gift­be­cher trin­ken muss. Die Kin­der erken­nen anhand der Geschich­te, die Geschich­ten aus der Bibel und set­zen Par­al­le­len. Uns hat die­ses Bil­der­buch sehr gut gefal­len. Wir haben dar­über gespro­chen, wel­che Bedeu­tung die ein­zel­nen Per­so­nen in der Geschich­te die­ses Buches haben. Ein­zel­ne Aspek­te kann man ver­tie­fen, z.B. dass die Freun­de des Prin­zes alle weg­ge­lau­fen sind, als sie gese­hen haben, wie schreck­lich der Ort ist, an dem der Prinz sei­nen Kelch mit Gift trin­ken muss.