Alle Artikel mit dem Schlagwort: Philipp Keller

4 Blogs über den Tellerrand

Es ist mir ja fast pein­lich, aber ich habe erst vor kur­zem ange­fan­gen Blog-Arti­­kel zu lesen. Sie erset­zen zuneh­mend mei­ne Frus­tra­ti­on der täg­li­chen Nach­rich­ten­schau. Ent­spre­chend möch­te ich 4 mei­ner Neu-Ent­­­de­­ckun­­­gen vor­stel­len, die alle­samt über mei­nen Tel­ler als Evan­­ge­­li­ums-Christ hin­aus­ge­hen: 1. Luthe­ri­sches Lär­men Es gibt vie­le Grün­de, war­um man die­sen sehr unge­wöhn­li­chen Blog lesen soll­te: Zunächst wird der Frei­kirch­li­che Leser damit kon­fron­tiert, dass Luther in eini­gen Punk­ten nicht so „evan­ge­li­kal“ war, wie wir es hof­fen wür­den (z.B. die­ser Arti­kel über das Über­ga­be­ge­bet) und ich habe eine gewis­se Freu­de am Zer­le­gen von Wort­haus, (z.b. hier). Über­haupt ist es der Blog zu dem ich grei­fe, wenn ich wis­sen möch­te, wie eigent­lich Luthe­ra­ner das erklä­ren wür­den. Trotz der gene­rel­len Lese­emp­feh­lung bleibt zumin­dest für mich immer eine gewis­se Irri­ta­ti­on dar­über, dass es ja eigent­lich über­haupt kei­ne Bedeu­tung hät­te, den Autoren völ­lig recht zu geben. Fast bei jedem Arti­kel fra­ge ich mich: Ok, und jetzt? Ich wüss­te nicht wie es mög­lich sein soll­te, in Deutsch­land auf die­se Wei­se luthe­risch ortho­dox zu wer­den, wie die Autoren es schil­dern. Wenn es sowohl die EKD, die …

Chestertons Orthodoxie als Bilderbuch

Ches­ter­tons Ortho­do­xie ist eine humor­vol­le, ja gera­de­zu fröh­li­che Abrech­nung mit dem Athe­is­mus, Ratio­na­lis­mus und sons­ti­gen Schreck­ge­spens­tern des frü­hen 20ten Jahr­hun­derts. Phil­ipp Kel­ler, der auf sei­ner Home­page vor allem mit einer scho­nungs­lo­sen Ana­ly­se über das The­ma Smart­pho­ne zu hören ließ, brach­te nun bereits vor eini­gen Jah­ren ein Bil­der­buch zu Ches­ter­tons Ortho­do­xie her­aus. Die zahl­rei­chen Bon-Mots Ches­ter­ton laden ja gera­de­zu ein, so such­te Phil­ipp Kel­ler sich 16 Zita­te aus, die er zudem mit Erklä­run­gen ver­sah. Neben einer ani­mier­ten Vari­an­te exis­tiert auch eine PDF-Ver­­­si­on zum frei­en Download.