Alle Artikel mit dem Schlagwort: Patricia St. John

Eine Auswahl meiner Audible-Bibliothek
Was wir hören:

Seit 8 Jah­ren nut­ze ich Audi­ble und gegen­wär­tig sind knapp knapp 110 Wer­ke Teil mei­ner Biblio­thek . In den lez­ten Jah­ren habe ich mit Freu­de wahr­ge­nom­men, dass die Aus­wahl christ­li­cher Wer­ke in Audi­ble zuge­nom­men hat, was ein Argu­ment für ein Abo sein kann. Per­sön­lich höre ich Hör­bü­cher fast aus­schließ­lich bei drei Sze­na­ri­en: Bei lan­gen Auto­fahr­ten Mit den Kin­dern zusam­men Vor dem Schla­fen­ge­hen vor allem in den lan­gen Win­ter­näch­ten. Ent­spre­chend ist auch  mei­ne Hör­bi­blio­thek in einer gewis­sen Wei­se drei­ge­teilt. Das Hör-Buch der Mit­te Die gro­ße Hör­bi­bel, die die Deut­sche Bibel­ge­sell­schaft her­aus­ge­bracht hat, ist eine wirk­li­che Per­le. Durch die sze­ni­sche Lesung wird die Auf­merk­sam­keit dem Text gegen­über deut­lich erhöht. Wir hören immer wie­der  mitt­le­re und klei­ne­re Abschnit­te, ich habe mich aber auch schon dabei erwischt, dass ich das neue Tes­ta­ment in weni­gen Tagen voll­stän­dig durch­ge­hört habe (Zur aus­führ­li­che­ren Rezen­si­on geht es hier lang). Klas­sik In den ers­ten Jah­ren habe ich vor allem Klas­si­ker gehört. Vor allem Kurz­ge­schich­ten und Erzäh­lun­gen der Welt­li­te­ra­tur höre ich bis heu­te ger­ne: Ame­ri­ka­ni­sche Kurz­ge­schich­ten von Mark Twain bis Her­man Mel­vil­le: Eine gelun­ge­ne Aus­wahl. Ich will Irwings Legende …

Empfehlung: Der verschlossene Garten

In dem Buch „Der ver­schlos­se­ne Gar­ten“ von Patri­cia St. John geht es um ein Mäd­chen namens Elia­ne, das anfangs sehr ego­is­tisch ist. Doch dann fin­det sie zu Jesus und ver­än­dert sich kom­plett. Ich den­ke, vie­le Leser kön­nen sich mit Elia­ne iden­ti­fi­zie­ren und das ist das beson­ders Schö­ne dar­an. Denn genau­so wie Elia­ne haben wir oft mit Ego­is­mus zu kämp­fen. Es wird sehr anschau­lich beschrie­ben, dass Elia­ne auch nach der Bekeh­rung immer wie­der Feh­ler macht und nicht alles per­fekt läuft. Zum Bei­spiel fin­det sie eine neue Freun­din, die jedoch an Kin­der­läh­mung erkrankt ist und im Roll­stuhl sitzt. Die­se ist eben­falls sehr ego­is­tisch und will, dass alles so läuft wie sie es möch­te. Doch Elia­ne schafft es auch hier, mit Got­tes Hil­fe, die Situa­ti­on zu meistern.

Flucht in die Freiheit

„Flucht in die Frei­heit“ ist nur eines der zahl­rei­chen Bücher, die Patri­cia St. John vor­wie­gend für Kin­der geschrie­ben hat. In die­sem span­nen­den Buch ver­ar­bei­tet sie nicht ihre eige­nen Erleb­nis­se als Kran­ken­schwes­ter auf dem Mis­si­ons­feld, son­dern nimmt ihre Leser mit in die Zeit, in der der Apos­tel Pau­lus gelebt und gewirkt hat. Die Haupt­per­son des Buches ist der jun­ge Skla­ve One­si­mus. In der Bibel wird er nur kurz in dem Brief des Pau­lus an Phi­le­mon erwähnt und fällt nicht wei­ter auf. Doch Patri­cia St. John gelingt es, um sei­ne Per­son eine durch­aus authen­ti­sche und packen­de Geschich­te zu weben. Der Leser darf an den Gefüh­len und Gedan­ken des jun­gen Skla­ven teil­ha­ben und kann sei­nen tie­fen Wunsch nach Frei­heit ver­ste­hen. Auch wenn One­si­mus Feh­ler macht, sei­ne Her­ren hasst und betrügt, um an sein Ziel zu kom­men, wirkt er doch nicht unsym­pa­thisch. Wäh­rend ich das Buch las, wünsch­te ich mir fast genau so sehr wie er, dass er frei wür­de. Als er sich schließ­lich sei­ne Frei­heit erkämpft, muss er ent­täuscht fest­stel­len, dass er noch immer nicht frei ist, son­dern ein …

Patricia St. John — Die Autobiografie

Es gibt vie­le schö­ne und span­nen­de Geschich­ten die an allen Orten der Welt han­deln. Bei vie­len die­ser Geschich­ten weiß man nicht, ob der Autor an den Schau­plät­zen der Geschich­ten gewe­sen ist. Aber bei den bekann­ten Kin­der­ge­schich­ten wie „Spu­ren im Schnee“, „Hamid und Kin­za“ und „Das Geheim­nis von Wil­den­wald“ kann man sicher sein, dass die Autorin Patri­cia St. John an den ver­schie­de­nen Orten gewe­sen ist. In ihrer Kind­heit leb­te die klei­ne, sie­ben­jäh­ri­ge Patri­cia mit ihrer Mut­ter und ihren Geschwis­tern eine Zeit lang in der Schweiz und ging dort in einer Dorf­schu­le, um die fran­zö­si­sche Spra­che zu erler­nen. Das Jahr in dem sie dort wohn­te war schnell vor­bei und sie zogen wie­der nach Eng­land zurück. „Die Erin­ne­run­gen jedoch blie­ben – an mei­ne bes­te Freun­din, Annet­te, an den klei­nen Jun­gen, der sich ein Bein brach und Dani hieß, an die unaus­sprech­li­che Schön­heit der Jah­res­zei­ten und an mein gelieb­tes wei­ßes Kätz­chen, das ich Klaus nann­te.“ Sei­te 37 In Erin­ne­rung an die Wäl­der Mal­verns in Eng­land ent­stand „Das Geheim­nis von Wil­den­wald“ und „Der ver­schlos­se­ne Gar­ten“. 1943, als der zwei­te Welt­krieg in vollem …

Tipp: Kalebs Lamm (CD)

Es freut mich, dass in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so vie­le Chris­ten den Mut gefun­den haben, neue Ver­la­ge zu grün­den. Gera­de weil es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so star­ke Ver­lags­kon­zen­tra­tio­nen gege­ben hat. Heu­te will ich mir eine Pro­duk­ti­on aus dem recht jun­gen Ver­lag Hir­ten­stim­me anse­hen. Oder bes­ser, anhö­ren … Kal­eb ist ein Hir­ten­jun­ge. Er lebt zur Zeit der Gefan­gen­schaft Isra­els in Ägyp­ten. Nur ungern hütet er die Scha­fe. War­um sind sie oft so unge­hor­sam, fragt er sich. Weil Kal­eb die Scha­fe nicht liebt, und nicht sorg­fäl­tig auf­passt, ver­liert er ein Schaf und sein Lamm. Fie­ber­haft beginnt er zu suchen. Zu groß ist die Angst vor sei­nem Vater. Kal­eb fin­det das Lamm und befreit es aus den Dor­nen. Das Mut­ter­schaf ist jedoch ver­lo­ren. Die Gei­er haben es gefressen.

Harold St. John – Reisender in Sachen Gottes

Heu­te stel­le ich euch ein Buch vor, dass bereits 1989 das ers­te Mal (in Deutsch­land) erschie­nen, und abso­lut wert ist, mehr­mals gele­sen zu wer­den. The­ma und Inhalt  Es geht um Harold St. John. Er scheint sich bei allen von mir gele­se­nen Bio­gra­phien beson­ders her­vor­zu­he­ben. Die Lebens­ge­schich­te die­ses Ori­gi­nals ist the­ma­tisch geglie­dert. Das sieht dann so aus: das Kind, der Evan­ge­list, der Lie­ben­de, Vater von fünf Kin­dern, der Mann der Gemein­de, der Bibel­stu­dent, der Pre­di­ger usw. Jedes der 14 Kapi­tel beschränkt sich somit auf ein bestimm­tes Gebiet im Leben von St. John. Mehr als zwan­zig Jah­re arbei­te­te er bei einer Bank. Und allei­ne die­se Tat­sa­che sagt eine Men­ge über ihn und sein Leben aus. Ein Leben gefüllt mit Selbst­dis­zi­plin und Ein­satz für den Herrn. Ich habe nie­mals gese­hen, dass Harold durch die Stra­ßen oder durchs Leben geschlen­dert wäre. Er sah immer aus, als wäre er von einer Auf­ga­be getrie­ben. S. 18 Er war immer in Bewe­gung, arbei­te­te für zwei und hin­ter­ließ immer den Ein­druck, dass er begrif­fen hat­te, das die Auf­trä­ge unse­res himm­li­schen Königs eile erfor­dern. S. 20 Zumin­dest in …