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Als der Apostel Johannes zweimal eine Dummheit beging…

Offen­ba­rung 22,8 – 9: „Und ich, Johan­nes, bin es, der dies gehört und gese­hen hat. Und als ich’s gehört und gese­hen hat­te, fiel ich nie­der, um anzu­be­ten zu den Füßen des Engels, der mir dies zeig­te. Und er spricht zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein Mit­knecht und der Mit­knecht dei­ner Brü­der, der Pro­phe­ten, und derer, die bewah­ren die Wor­te die­ses Buches. Bete Gott an!“ Die­se Stel­le fas­zi­niert mich in der Offen­ba­rung in beson­de­rer Wei­se. Zunächst ein­mal ist hier die Trans­pa­renz des Johan­nes nicht hoch genug zu schät­zen. Bei sei­nen Offen­ba­run­gen, die alle ande­ren Apos­tel über­bie­ten, stei­gen ihm die­se nicht zu Kopf: Nein er berich­tet nach den größ­ten Visio­nen der Neu­schöp­fung Got­tes auch über sein Ver­sa­gen. Er hat Gott auf den Thron erblickt, dem Lamm Got­tes, dem Löwen aus Zion zuge­schaut, die Gerich­te Got­tes gese­hen und ist doch noch anfäl­lig für Göt­zen­dienst. In einer ande­ren Wei­se zeigt es auch, wie anfäl­lig wir für Göt­zen­dienst sind. Dann fällt auf, dass ihm das gan­ze zwei Mal pas­siert. In Offb. 19,10 ist ihm das schon ein­mal pas­siert, dass ein Engel ihn …

Tipp: Der Triumph des Lammes

„Die Escha­to­lo­gie des Neu­en Tes­ta­ments ist stets von drei zusam­men­hän­gen­den Strän­gen durch­zo­gen: 1. Chris­tus wird eher kom­men, als man meint. Das wird für vie­le eine unan­ge­neh­me Über­ra­schung sein; ande­re hin­ge­gen wird es erfreu­en, wie schnell er Erlö­sung schafft. 2. Chris­tus wird spä­ter kom­men, als man meint. Dar­um müs­sen sei­ne treu­en Knech­te bereit sein aus­zu­har­ren, selbst wenn er sich schein­bar ver­spä­tet 3. Uns gebührt nicht zu wis­sen, wann Chris­tus wie­der­kommt.“ Als durch­schnitt­li­cher Evan­ge­li­ka­ler besitzt du das übli­che dis­­pen­­sa­­ti­o­­na­­lis­­tisch-futu­­ris­­ti­­sche Ver­ständ­nis von der End­zeit? Dann zieh dich warm an! Der Kom­men­tar von Den­nis John­son wird dich eis­kalt erwi­schen und her­aus­for­dern. Du denkst, dass die Offen­ba­rung vor­wie­gend eine bestimm­te Zeit  vor allem in einer Zukunft nach der Ent­rü­ckung beschreibt? Nun, John­son möch­te hel­fen die Offen­ba­rung zu einem leben­di­gen Buch für die Gemein­de zu machen. Mit die­sem Kom­men­tar mel­det sich die refor­ma­to­ri­sche Posi­ti­on zur Escha­to­lo­gie wie­der im deutsch­spra­chi­gem Raum zurück und dann mit einer Über­set­zung des kom­pe­ten­ten Leh­rers Den­nis E. John­son und stellt eine Dar­stel­lung dar, die vor allem dadurch glänzt, dass der alt­tes­ta­ment­li­che Hin­ter­grund berück­sich­tigt wird. Schließ­lich sei aber …