Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nordkorea

Tipp: Zhang hat Angst!

Es drin­gen nicht vie­le Infor­ma­tio­nen aus dem abge­schot­te­ten Nord­ko­rea ins Aus­land. Umso inter­es­sier­ter hör­te ich das neue Hör­buch „Zhang hat Angst!“, um einen klei­nen Ein­blick in das Land zu gewin­nen, wel­ches seit Jah­ren auf Platz 1 der Chris­ten­ver­fol­gung steht. Die Geschich­te beruht auf einer wah­ren Bege­ben­heit und berich­tet aus der Kind­heit von Zhang. Als Hörer gewinnt man einen blei­be­nen Ein­druck. Mit wel­chen per­fi­den Metho­den nach heim­li­chen Chris­ten gesucht wird, wie die Kin­der benutzt wer­den, zu Ver­rä­tern ihrer eige­nen Eltern zu wer­den. Und wie schwie­rig es für christ­li­che Eltern in einem Land wie Nord­ko­rea ist, ihre Kin­der im Glau­ben an Jesus Chris­tus zu erzie­hen. Das Hör­buch ist mit sei­nen 65 Minu­ten schnell zu Ende und alles ande­re als lang­wei­lig. Das Ende kam für mich etwas plötz­lich. Ger­ne hät­te ich mehr Details aus dem Leben der Fami­lie und der Flucht erfah­ren. Man­che Fra­gen blei­ben offen. Die feh­len­den Details sind womög­lich zum Schutz der Fami­lie weg­ge­las­sen wor­den. Der Spre­cher Dani­el Kopp macht sei­ne Arbeit wie gewohnt sehr gut und ist ange­nehm zu hören. Das Hör­buch eig­net sich für Kin­der ab …

Buchbesprechung: Das Haus mit dem Zeichen

Bereits seit über 13 Jah­ren steht Nord­ko­rea an ers­ter Stel­le des Welt­ver­fol­gungs­in­dex. Was dahin­ter steckt und was es wirk­lich bedeu­tet, in Nord­ko­rea Christ zu sein, bringt uns das Buch „Das Haus mit dem Zei­chen“ von Open­Doors beson­ders deut­lich nahe. Das Buch umfasst 240 Sei­ten und erschien im August 2011. Es beruht auf wah­ren Bege­ben­hei­ten und ist zusam­men­ge­fasst als eine Bei­spiel­ge­schich­te, wie sie Chris­ten in Nord­ko­rea tat­säch­lich erleben.

Immer wieder freitags…

Immer wie­der frei­tags bekom­me ich die Gebets­mail von Open Doors. Dar­in berich­tet das Hilfs­werk wöchent­lich über ver­folg­te Chris­ten und ruft zum Gebet für sie auf. Ich habe es mir zur Gewohn­heit gemacht, min­des­tens ein­mal pro Woche für ver­folg­te Chris­ten zu beten. Denn es ist für mich scho­ckie­rend, wie es unse­ren Brü­dern und Schwes­tern in ver­schie­de­nen Län­dern der Erde geht. Das min­des­te, was wir für sie tun kön­nen, ist das Gebet zu unse­rem himm­li­schen Vater. Gleich­zei­tig sind die Gebets­auf­ru­fe für mich eine gro­ße Ermu­ti­gung, weil ich sehe, wie die­se Chris­ten uner­schüt­ter­lich ihren Glau­ben bezeu­gen. Es ist über­wäl­ti­gend, wel­che Mühen sie auf sich neh­men, Got­tes­diens­te durch­zu­füh­ren, um im Glau­ben zu wach­sen. Wenn ich ihre Zeug­nis­se und Erfah­run­gen lese, fra­ge ich mich immer wie­der, wel­chen Wert mei­ne Bibel und mein Glau­be an Jesus Chris­tus für mich haben. In einem frei­en und demo­kra­ti­schen Land zu leben, hat für die Aus­übung des Glau­bens unend­lich vie­le Vor­tei­le. Wenn man jedoch die­se Vor­tei­le nicht zu nut­zen weiß, kön­nen die­se posi­ti­ven Umstän­de kata­stro­pha­le Fol­gen haben und zur Gleich­gül­tig­keit, Träg­heit und Sta­gna­ti­on im Glaubenswachstum …