Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nancy Leigh DeMoss

Buchrezension: Neu belebt von ihm

Wie in dem Titel schon zum Aus­druck kommt, ist es das Anlie­gen der Autoren, mit Hil­fe die­ses Kur­ses zu einer erneu­er­ten Aus­rich­tung auf Gott und sein Wort zu kom­men. Jede Woche beginnt mit einem The­ma, wobei anfangs die ver­ti­ka­le Ebe­ne, also unse­re Bezie­hung zu Gott, und unter die­sem Gesichts­punkt dann spä­ter die hori­zon­ta­le Ebe­ne – wie dies unse­re Bezie­hung zu ande­ren Men­schen beein­flusst – beleuch­tet wird. Jede Lek­ti­on beginnt mit einem Zeug­nis, als Bei­spiel einer prak­ti­schen Aus­wir­kung des vor­ge­stell­ten The­mas. Es fol­gen Bibel­stel­len zur Ver­tie­fung, Merk­ver­se, prak­ti­sche Tipps und immer wie­der Fra­gen, die zum Nach­den­ken anre­gen sol­len und eine gute Hil­fe sind, das Gele­se­ne im ganz per­sön­li­chen All­tag umzu­set­zen. Sie sol­len auch ver­hin­dern, dass das The­ma „Erwe­ckung“ zu einer Kopf­sa­che wird. Immer wie­der wird der Leser ein­dring­lich dahin zurück­ge­führt, sich vor Gott zu prü­fen, sei­nem Wort zu gehor­chen, Sün­de als sol­che zu erken­nen und aus­nahms­los ange­mes­sen zu beken­nen. Es wer­den The­men behan­delt wie: Erwe­ckung, Demut, Auf­rich­tig­keit, Buße, Gna­de, Ver­ge­bung, sexu­el­le Rein­heit, die per­sön­li­che Stil­le Zeit u.a.

Buchempfehlung: Lügen, die wir Frauen glauben

Kein Buch (spe­zi­ell für Frau­en) hat so vie­le gute Kri­ti­ken von den Kun­den der Christ­li­chen Buch­hand­lung Düren erhal­ten wie die­ses Buch. Nan­cy Leigh DeMo­ss legt ihren Fin­ger in klei­ne und grö­ße­re Wun­den im Leben vie­ler Chris­tin­nen hin­ein. Sie schreibt, dass vie­le christ­li­che Frau­en von Lügen geprägt sind. Das ist zuerst mal kein schö­ner Gedan­ke. Wer gibt denn ger­ne zu, dass er einer (oder gar meh­re­re) Lüge glaubt. Aber je län­ger ich das Buch las, des­to mehr erkann­te ich, wie auch ich (als Mann) an vie­le der Lügen glaub­te. Hier eine klei­ne Kost­pro­be der zahl­rei­chen Lügen, die uns in unse­rem Leben oft läh­men: „Gott ist genau wie mein Vater“, „Gott ist nicht wirk­lich aus­rei­chend“, „Ich muss ler­nen, mich selbst zu lie­ben“, „Ich kann mein Wesen nicht ändern“, „Äuße­re Schön­heit ist wich­ti­ger als inne­re“, „Man kann mir nicht zumu­ten, mit uner­füll­ten Wün­schen zu leben“, „Ich habe kei­ne Zeit, alles zu tun, was ich tun soll­te“, „Eine Berufs­kar­rie­re ist wich­ti­ger und befrie­di­gen­der als Haus­frau und Mut­ter zu sein“.