Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mission

Tipp: Briefe, die nie geschrieben werden …

Vor eini­gen Jah­ren habe ich ein Buch gele­sen, dass mei­nen Blick auf Mis­sio­na­re und ihre Fami­li­en stark ver­än­dert hat. Die in 2015 ver­stor­be­ne Mis­sio­na­rin Eli­sa­beth Elli­ot wur­de ein­mal gefragt, was ihre größ­te geist­li­che Her­aus­for­de­rung war. Eine zu erwar­ten­de Ant­wort hät­te sein kön­nen, den Mör­dern ihres Ehe­man­nes Jim Elli­ot zu ver­ge­ben. Aber kei­nes­wegs. Sie ant­wor­te­te: „Das Zusam­men­le­ben mit den ande­ren Mis­sio­na­ren!“ Die­se Ant­wort ernüch­tert, da sie zeigt, dass auch Mis­sio­na­re „ganz nor­ma­le Chris­ten­men­schen“ sind. Sie haben ihre Cha­rak­ter­schwä­chen und auch sie sün­di­gen, indem sie lieb­los zum Part­ner, unge­dul­dig mit ihren Kin­dern sind und mit Unge­rech­tig­kei­ten von Sei­ten Nicht­chris­ten zu kämp­fen haben. Vie­le Mis­sio­na­re scheu­en sich von ihren Anfech­tun­gen zu spre­chen, da sie oft als „Über­chris­ten“ ange­se­hen wer­den, und von ihnen ein feh­ler­lo­ses Christ­sein erwar­tet wird. Der Autor Kosin hat mit vie­len Mis­sio­na­ren gespro­chen, kennt ihre spe­zi­el­le Her­aus­for­de­run­gen und gibt ihnen mit die­sem Buch eine Stim­me. Das Buch besteht aus fik­ti­ven Brie­fen, wie sie vie­le Mis­sio­na­re hät­ten schrei­ben kön­nen. Vie­le prak­ti­sche Hin­wei­se zei­gen auf, wie wir Mis­sio­na­ren hel­fen kön­ne, ihre Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Der Autor gibt kon­kre­te Gebets­an­lie­gen und hat …

Berufen zum Senden — Praktische Tipps für verantwortungsvolle Christen

Neal Piro­lo ist Autor von „Beru­fen zum Sen­den — Prak­ti­sche Tipps für ver­ant­wor­tungs­vol­le Chris­ten“. Das Vor­wort zum Buch ist von dem Deut­schen Mis­si­ons­lei­ter der „Ope­ra­ti­on Mobi­li­sa­ti­on Deutsch­land“ Fritz Schuler. Neal Piro­lo lebt in San Die­go (Kali­for­ni­en) und ist Grün­der des evan­ge­li­ka­len ame­ri­ka­ni­schen Mis­si­ons­wer­kes Emma­us Road Inter­na­tio­nal. Als Grün­der und Lei­ter des Mis­si­ons­wer­kes hat er sich zum Ziel genom­men, Gemein­den in der prak­ti­schen Unter­stüt­zung der äuße­ren Mis­si­on zu schu­len. Neal Piro­lo lebt in San Die­go (Kali­for­ni­en) und ist Grün­der des evan­ge­li­ka­len, ame­ri­ka­ni­schen Mis­si­ons­wer­kes Emma­us Road Inter­na­tio­nal. Als Grün­der und Lei­ter des Mis­si­ons­wer­kes hat er sich zum Ziel genom­men, Gemein­den in der prak­ti­schen Unter­stüt­zung der äuße­ren Mis­si­on zu schu­len. Der Autor beschreibt in 9 Kapi­teln, wie wich­tig es bei der Aus­sendung ist, dass eine Gemein­de mit ihren Mis­sio­na­ren Hand in Hand geht. Der Auf­bau jedes Kapi­tels ist gleich. Es beinhal­tet eine Bei­spiel­ge­schich­te, Tipps für Gemein­den, Bibli­sche Wahr­hei­ten und eine kur­ze Eigen­ar­beit. Wei­ter wer­den die ein­zel­nen Pha­sen eines inter­kul­tu­rel­len Mis­sio­na­ren gezeigt von Beginn sei­ner Beru­fung von Gott bis er wie­der nach sei­ner Dienst­zeit in sei­ne Hei­mat zurück­kehrt und in die Gemeinde …

Suche: Fahrräder für Missionszwecke

Zu den Emp­fän­gern gehört bei­spiels­wei­se die bap­tis­ti­sche Gemein­de Bela­ja Zer­kow in der Nähe der ukrai­ni­schen Haupt­stadt Kiew. Deren Jugend­li­che ver­wen­den die gebrauch­ten Räder für mis­sio­na­ri­sche Ein­sät­ze in umlie­gen­den Dör­fern. Vor­mit­tags strei­chen sie Zäu­ne, jäten Unkraut oder repa­rie­ren Klei­nig­kei­ten im Haus­halt. Nach­mit­tags orga­ni­sie­ren die Fahr­­rad-Mis­­si­o­­na­­re Kin­der­stun­den, und abends beim Lage­feu­er füh­ren die ukrai­ni­schen Chris­ten „evan­ge­lis­ti­sche Stun­den“ durch. Seit 1993 sind allein dadurch rund 20 neue Gemein­den im Raum Bela­ja Zer­kow ent­stan­den. Wer ein noch halb­wegs gebrauchs­fä­hi­ges Fahr­rad abge­ben möch­te, kann sich an das Mis­si­ons­werk Frie­dens­Bo­te wen­den (Tel. 08000 777826, kos­ten­frei). Mit­ar­bei­ter des Mis­si­ons­wer­kes holen das Fahr­rad über­all in Deutsch­land per­sön­lich zu Hau­se ab. Güns­tig ist es, wenn Gemein­den gebrauch­te Fahr­rä­der sam­meln, sodass nur ein Abhol­ter­min nötig ist. Ansons­ten wer­den die Fahr­rä­der nach einem Tou­ren­plan ein­ge­sam­melt. Auch Fahr­rä­der aus Öster­reich und der Schweiz sind will­kom­men und wer­den auch dort abge­holt (Ser­­vice-Num­­mer: 0049 2354 777826).

Vorschau: Das Leben von David Brainerd

Ich habe es soeben erblickt. Der 3L Ver­lag kün­digt das äußerst bedeu­ten­de Buch Das Leben von David Brai­nerd (Ori­gi­nal­ti­tel: Life & Dia­ry of David Brai­nerd) für den 6. Mai an. In der deut­schen Über­set­zung erscheint das Tage­buch eines India­ner­mis­sio­nars erst­ma­lig. Bis­her erschien in den sieb­zi­ger Jah­ren ledig­lich ein Aus­zug sei­nes Tage­buchs im Bren­dow Ver­lag. Der Autor der bewe­gen­den Bio­gra­fie ist kein gerin­ge­rer als Jona­than Edwards, die größ­te intel­lek­tu­el­le Gestalt Ame­ri­kas im 18. Jahr­hun­dert.  Hier der Ver­lags­text: In die­sem Buch hat Jona­than Edwards das Tage­buch und die Auf­zeich­nun­gen des India­ner­mis­sio­nars David Brai­nerd zusam­men­ge­stellt und zu einer Erzäh­lung ver­wo­ben. In sei­nen Betrach­tun­gen zeich­net Jona­than Edwards gewis­ser­ma­ßen ein Por­trät von David Brai­nerd und fügt die jewei­li­gen Tage­buch­ein­trä­ge und Auf­zeich­nun­gen wie Puz­zle­tei­le zu einem gro­ßen Gesamt­bild zusam­men. Mit die­sem Buch wird der Leser nicht nur Gele­gen­heit haben, zu sehen, was die äuße­ren Umstän­de und außer­ge­wöhn­li­chen Ereig­nis­se im Leben die­ses Men­schen waren und wie er jeden Tag sei­ne Zeit ver­brach­te sowie was sein äuße­res Ver­hal­ten betrifft, son­dern auch, was in sei­nem Her­zen vor­ging. Es gibt zwei Wege, der Welt wah­re Frömmigkeit …

Henry Martyn – Alles für Christus verlassen

Hen­ry Mar­tyn (1781 – 1812) arbei­te­te als der ers­te moder­ne Pio­­nier-Mis­­si­o­­nar unter Mus­li­men. Was ver­an­lasst einen jun­gen Mann mit 27 Jah­ren sei­ne gro­ße Lie­be auf­zu­ge­ben, nach Indi­en zu gehen und ein­sam in der Frem­de an einem chro­ni­schen Lei­den zu ster­ben? Es gibt wohl wirk­lich nicht vie­le Men­schen, die kos­te es, was es wol­le, Got­tes Wil­len zu erfül­len suchen. Hen­ry Mar­tyn ist einer von die­sen. Er opfert sei­ne ihm vor­her­ge­sag­te Zukunft als gro­ßer Gelehr­ter, sei­ne Gesund­heit und nicht zuletzt sei­ne gro­ße Lie­be. Für ihn ist die Hin­ga­be an Gott wich­ti­ger und somit ist für ihn klar, was er tun soll. Der jun­ge Eng­län­der gewinnt Zunei­gung zu Mus­li­men und reist zuerst nach Indi­en. Mit Hil­fe Ein­hei­mi­scher beginnt er mit der Über­set­zung des Neu­en Tes­ta­ments auf Urdu. Immer wie­der wird er durch Mus­li­me auf­ge­for­dert, sei­nen Glau­ben zu ver­tei­di­gen. Mar­tyn schreibt dazu: Ich wün­sche mir, dass eine Gesin­nung des Suchens geweckt wür­de, doch ich lege kei­nen gro­ßen Wert auf schlüs­si­ge Argu­men­te; auf die­se Wei­se wird das Werk Got­tes sel­ten gewirkt. Das Evan­ge­li­um durch den Hei­li­gen Geist pre­di­gen, der vom Himmel …

Gladys Aylward – Im Auftrag des Mandarin (CD)

Gla­dys Ayl­ward – Im Auf­trag des Man­da­rin Christ­li­che Hör­spie­le für Erwach­se­ne gibt es noch nicht so lan­ge. Vor weni­gen Jah­ren hat SCM Häns­s­ler mit der Pro­duk­ti­on von Hör­spiel­Bü­chern begon­nen. Es war für mich etwas ver­wun­der­lich. Denn bis dahin hat­te ich noch nie etwas von Hör­spiel­Bü­chern gehört. Hör­spie­le kann­te ich. Hör­bü­cher auch. Aber was waren Hör­spiel­bü­cher? Ich woll­te es bald herausfinden…