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Vom Passa von Melito von Sardes
Die älteste christliche Osterpredigt

Im Rah­men mei­ner Vor­be­rei­tung einer Pre­digt zu Chris­tus im Alten Tes­ta­ment habe ich rela­tiv aus­führ­li­che Recher­chen gemacht. Dabei bin ich auch auf die­se Oster­pre­digt von Meli­to von Sar­des gesto­ßen. Das Werk selbst wur­de erst vor etwas mehr als 150 Jah­ren ent­deckt und ist über­ra­schend gut erhal­ten. Dabei han­delt es sich um ein sehr frü­hes Werk der Kir­chen­ge­schich­te. Ja, die­ser Meli­to kam tat­säch­lich aus dem Sar­des, dass wir aus der Offen­ba­rung ken­nen. Sehr lesens­wer­te Hin­wei­se zum Hin­ter­grund der Schrift fin­den sich in der Ein­lei­tung von Blank zu die­sem Werk. Auch die notier­ten Par­al­lel­stel­len  rechts neben dem Pre­digt­text sind eine Hil­fe für den Hin­ter­grund die­ser Pre­digt. Das Werk ist  rele­vant für das Ver­ständ­nis der Bezie­hung von Altem und Neu­en Tes­ta­ment, dass in der Alten Kir­che spä­tes­tens durch den Ein­fluss von Mar­ci­on, der das Alte Tes­ta­ment als nicht kano­nisch ablehn­te, rele­vant wur­de. Dabei ist das Werk von Meli­to auch homi­le­tisch bzgl. der ver­wen­de­ten Sprach­fi­gu­ren inter­es­sant, so arbei­tet Meli­to häu­fig mit Auf­zäh­lun­gen oder Gegen­über­stel­lun­gen. Zwei Bei­spie­le: Die­se Anwen­dung sieht Meli­to in den bit­te­ren Kräu­tern, die zum Pas­sah­lamm gereicht wur­den: „Daher …