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H. Goerz: Die Molotschnaer Ansiedlung

Unter mei­nen Vor­fah­ren befin­den sich Men­no­ni­ten, die in der Molo­t­sch­na­er Ansied­lung in der Süd­ukrai­ne für zir­ka 100 Jah­re eine Hei­mat fan­den. Das war der Anlass für mich, die­ses Geschichts­buch über die Ent­ste­hung, Ent­wick­lung und den Unter­gang der deut­schen Kolo­nie zu lesen. Mei­ne Hoff­nun­gen waren einen Ein­blick in das gemeind­li­che und täg­li­che Leben zu gewin­nen, das mei­ne Vor­fah­ren von 1810 bis zir­ka 1920 geführt haben. Das Buch ist eine Neu­auf­la­ge und ist ursprüng­lich 1950 im Echo-Ver­­lag in Mani­to­ba (Kana­da) erschie­nen. Die Spra­che ist daher etwas gedie­gen und nicht immer ist ver­ständ­lich was gemeint ist. Der Autor hat selbst die blü­hen­de Pha­se der Molo­t­sch­na erlebt und schreibt daher nicht „nur als His­to­ri­ker“, son­dern auch als Zeit­zeu­ge. Er berich­tet auf 350 Sei­ten sys­te­ma­tisch und in zeit­li­cher und teil­wei­se the­ma­ti­scher Abfol­ge das Gesche­he­ne und hält sich mit Bewer­tun­gen meist zurück. Beim Lesen hat sich mir eine zu gro­ßen Tei­len unbe­kann­te Geschich­te eröff­net und hat mei­ne Iden­ti­tät als men­no­ni­ti­scher Christ gefes­tigt. Für Nach­fah­ren der Men­no­ni­ten der Molo­t­sch­na ist die­ses über­sicht­li­che Werk eine wert­vol­le Infor­ma­ti­ons­quel­le. Das Buch ist mit eini­gen Fotos …

Tipp: Das fremde Vogelbaby

Unge­fähr 1 % aller Kin­der und Jugend­li­chen in Deutsch­land befin­den sich in Pfle­ge­ver­hält­nis­sen. Das bedeu­tet, dass über 120.000 Min­der­jäh­ri­ge nicht bei ihren eigent­li­chen Eltern son­dern in Ein­rich­tun­gen oder in Pfle­ge­fa­mi­li­en auf­wach­sen. Die Autorin Nel­li Suckau hat bereits mehr­fach mit ihrem Mann Pfle­ge­kin­der aus schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen für eine befris­te­te Zeit auf­ge­nom­men. Zusam­men mit Nata­lie Schmidt ent­stand die Idee zu dem vor­lie­gen­den Buch, in dem es um eine Vogel­ba­by in einem frem­den Nest geht. Kin­der ab 3 Jah­ren erfah­ren hier auf eine kind­ge­rech­te Wei­se, wie es dazu kommt, dass ein Kind nicht mehr bei den ursprüng­li­chen Eltern sein kann, und von Pfle­ge­el­tern auf­ge­nom­men wird. „Das frem­de Vogel­ba­by“ hat ein mit­tel­gro­ßes Bil­der­buch­for­mat (21 x 21 cm), in dem die lie­be­voll und natür­lich gestal­te­ten Illus­tra­tio­nen von Swet­la­na Mach­leit gut zur Gel­tung kom­men. Das Buch ist 22 fes­te Sei­ten dick und ver­fügt über ein Hard­co­ver. Es kos­tet 7,95 EUR und ist bei Licht­zei­chen erschienen.

Neu: Schwarzbrot 2015

Vie­len dürf­ten die tra­di­tio­nel­len „Losun­gen“ bekannt sein, die seit 1731 von der Herrn­hu­ter Brü­der­ge­mei­ne ver­öf­fent­licht wird. Im Som­mer 2014 hat die Syn­ode der Euro­­pä­isch-Fes­t­län­­di­­schen Brü­­der-Unität beschlos­sen, dass künf­tig auch gleich­ge­schlecht­li­che Part­ner­schaf­ten geseg­net wer­den dür­fen. Damit hat sich die Brü­der­ge­mei­ne über die ein­deu­ti­gen Aus­sa­gen von Got­tes Wort hin­weg­ge­setzt. In die­sem Zusam­men­hang inter­es­sant ist ein neu­es Pro­jekt der Arbeits­ge­mein­schaft Welt­an­schau­ungs­fra­gen e.V. in Koope­ra­ti­on mit dem Licht­zei­chen Ver­lag. „Schwarz­brot“ — ein Buch, das zukünf­tig jähr­lich erschei­nen soll und als Tages­le­se zur Bibel gedacht ist. Das „Schwarz­brot 2015“ soll hel­fen, die lie­ben­de, trös­ten­de, erbau­en­de und mah­nen­de Bot­schaft des himm­li­schen Vaters und Sei­nes gelieb­ten Soh­nes als fes­te Nah­rung auf­zu­neh­men. In einem alten Kir­chen­lied von Ben­ja­min Schmolck heißt es: „Jesus soll die Losung sein!“ Das „Schwarz­brot 2015“ will Ihnen die wun­der­ba­re Bot­schaft der Bibel schmack­haft machen. Dazu wün­schen wir Ihnen viel Freu­de und Got­tes Segen! Wer bis­her zu den Losun­gen gegrif­fen hat, hat mit dem „Schwarz­brot“ eine nen­nens­wer­te Alter­na­ti­ve. Zur Lese­pro­be und Bestell­mög­lich­keit: schwarzbrot-buch.de.

Buch zur Woche: Einfach köstlich Spezial

Wahr­schein­lich gehört die Koch­­buch-Rei­he „Ein­fach köst­lich“ zu den erfolg­reichs­ten Koch­bü­chern auf dem christ­li­chen Buch­markt. Band 1 erschien in der Erst­auf­la­ge noch in schwarz-weiß, mit eini­gen bei­na­he mikro­sko­pisch klei­nen Bild­chen der Gerich­te. Von Band zu Band haben sich die Macher von „Ein­fach köst­lich“ gestei­gert und haben jetzt kurz vor Weih­nach­ten den 5. Band her­aus­ge­ge­ben. Mei­nes Erach­tens falsch ist der Unter­ti­tel des Koch­buchs. Wie­so ist es der 5. Band der Fein­­schme­­cker-Edi­­ti­on? Ist das „Spe­zi­el­le“ und „Erst­ma­li­ge“ an die­sem Buch nicht gera­de, dass es eine „Fein­­schme­­cker-Edi­­ti­on“ ist? Rich­tig müss­te es wohl lau­ten: „Ein­fach köst­lich Spe­zi­al — Band 5 — Fein­­schme­­cker-Edi­­ti­on“. Aber die­ser klei­ne Schön­heits­feh­ler wird den Appe­tit sicher nicht stö­ren. Soll­test du auf der Suche nach einem sät­ti­gen­dem Geschenk zum Fest sein, dann kannst du mit „Ein­fach köst­lich Spe­zi­al“ fün­dig wer­den… Die­ses Koch­buch wer­den Sie in Ihrer Küche garan­tiert immer in Reich­wei­te haben. Über­ra­schen Sie Fami­lie und Freun­de mit bril­lan­ten Fein­­schme­­cker-Spe­­zia­­li­­tä­­ten! Unkom­pli­zier­te Rezep­te und markt­üb­li­che Zuta­ten schen­ken rech­tes Gelin­gen beim Zube­rei­ten der Spei­sen. In unse­rer Rei­he ‚Ein­fach köst­lich‘ emp­fiehlt der Chef­koch eines deut­schen 4‑S­­ter­­ne-Hotels über ein­hun­dert Gerich­te. Er ist ein wah­rer Gour­met und …