Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lernen zu beten

Gottes Vorsehung im alltäglichen Leben

Gott sorgt sich umfas­send um sei­ne Schöp­fung. Alle unse­re Haa­re sind aktiv durch­num­me­riert und kein Sper­ling wird von einer Kat­ze gefres­sen, ohne dass Gott es will. Auf der einen Sei­te sehen wir also Got­tes aus­ge­zeich­ne­te und erst­klas­si­ge Für­sor­ge für sei­ne Schöp­fung. Zwei The­men auf unse­rer Sei­te drän­gen sich dann beim Nach­den­ken über Got­tes sou­ve­rä­ne Vor­se­hung auto­ma­tisch auf: Gebet und Leid. Wir beten, weil wir wis­sen, dass Gott uns hört, und doch weiß Gott, was wir bedür­fen, bevor wir ihn bit­ten. An vie­len Stel­len ermu­tigt uns die Schrift, auch in der bit­te­ren Vor­se­hung des Leids die lie­ben­de Hand Got­tes zu wis­sen. Und doch macht so vie­les an unse­rem Leid über­haupt kei­nen Sinn. Ent­spre­chend hat Car­son in bei­den Büchern ein sehr ähn­li­ches Kapi­tel dar­über, was er als Ver­ein­bar­keits­the­se bezeich­net. Car­son meint damit, dass fol­gen­de bei­de Aus­sa­gen wahr sind, auch wenn wir uns nicht erklä­ren kön­nen, wie sie mit­ein­an­der über­ein­stim­men kön­nen: „1. Der all­mäch­ti­ge Gott wal­tet sou­ve­rän und frei, doch wirkt sich sei­ne Herr­schaft nie­mals so aus, dass dabei die Ver­ant­wor­tung des Men­schen beschnit­ten, mini­miert oder gänz­lich auf­ge­ho­ben würde. …

Leserunde: Lernen, zu beten (12) – ENDE

Heu­te erscheint der letz­te Arti­kel zu dem Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Vor gut 13. Wochen habe ich ange­fan­gen, die ein­zel­nen Kapi­tel zu bespre­chen, indem ich Inhal­te, die mir wich­tig gewor­den sind, auf­ge­grif­fen und näher erläu­tert habe. Das Buch in einer Grup­pe zu lesen und zu bespre­chen, wäre effek­ti­ver gewe­sen, als Arti­kel zu schrei­ben oder sie zu lesen. Beim gemein­sa­men Bibel­stu­di­um und Gebet lernt man nicht nur die Gebe­te des Pau­lus ken­nen, son­dern man lernt auch von­ein­an­der in bibli­scher Wei­se zu beten. Die­se Vor­ge­hens­wei­se möch­te ich jedem emp­feh­len. Viel­leicht geben mei­ne Bei­trä­ge Impul­se für das Grup­pen­ge­spräch. Es gibt Fach­bü­cher, die man in der vor­ge­ge­be­nen Kapi­tel­rei­hen­fol­ge, also vom Anfang bis zum Ende lesen soll­te. Das Buch von Car­son könn­te man auch mit dem letz­ten Kapi­tel begin­nen und sich zum Anfang vor­ar­bei­ten. Doch weil der Autor im letz­ten Kapi­tel ein Gebet unter­sucht, das so ganz anders ist als die ande­ren, ist es emp­feh­lens­wert, nicht mit dem letz­ten Kapi­tel zu begin­nen. Das Gebet aus Römer 15 ist eines, das von Gott nicht so erhört wur­de, wie Paulus …

Leserunde: Lernen, zu beten (11)

Heu­te folgt der vor­letz­te Arti­kel zu dem Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Der Pro­fes­sor für Neu­es Tes­ta­ment hat uns anhand der Gebe­te des Apos­tel Pau­lus das Beten gelehrt. Wenn man es genau nimmt, kann uns nur der Hei­li­ge Geist wirk­lich beim Beten hel­fen. Wer bereit ist, sich dar­auf ein­zu­las­sen und Zeit inves­tiert, die Gebe­te des Pau­lus‘ zu stu­die­ren, wird eine unge­ahn­te Tie­fe in sei­nem Gebets­le­ben erfah­ren. Im Gebet kön­nen wir die innigs­te Gemein­schaft mit dem leben­di­gen Gott pfle­gen, die wir auf die­ser Erde je haben kön­nen. Näher kön­nen wir Gott nicht kom­men als im Gebet. Doch Beten will gelernt wer­den. Wenn unse­re Genera­ti­on nicht vie­le Gebets­kämp­fer her­vor­bringt, deren Gebets­ge­wohn­hei­ten die Nor­men der Schrift ange­mes­sen wie­der­ge­ben, dann müs­sen wir umso drin­gen­der zur ursprüng­li­chen Quel­le zurück­keh­ren. Dann wer­den wir von Neu­em ler­nen, wofür wir beten sol­len, wel­che Argu­men­te wir ver­wen­den und auf wel­che The­men wir uns kon­zen­trie­ren sol­len, wel­che Lei­den­schaft sich gehört, wie die­se Gebe­te in eine grö­ße­re christ­li­che Visi­on pas­sen und wie die zen­tra­le Stel­lung Got­tes in unse­ren Gebe­ten wahren.

Leserunde: Lernen, zu beten (10)

Heu­te möch­te ich einen kur­zen Ein­blick in das 10. Kapi­tel des Buches „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son geben. Die­ses und das nächs­te Kapi­tel beschäf­ti­gen sich mit zwei Abschnit­ten aus dem Ephe­ser­brief. Die dich­te Spra­che der ers­ten drei Kapi­tel die­ses Bibel­bu­ches geben immer wie­der Anlass, sich mit dem rei­chen Inhalt zu beschäf­ti­gen. Es ist nicht nur zu emp­feh­len, son­dern unum­gäng­lich ein Buch wie die­ses mit offe­ner Bibel an der Sei­te zu lesen. Zwar ist am Anfang eines jeden Kapi­tels der Bibel­text freund­li­cher­wei­se abge­druckt. Doch das hin und her blät­tern ist unprak­tisch und man ver­liert schnell die Über­sicht. Gera­de bei die­sem Text aus Ephe­ser 1,15−23 der nur aus zwei Sät­zen mit über 180 Wör­tern besteht, ist es sinn­voll, den Text beim Lesen der Aus­le­gung stets im Blick zu behal­ten. Nach­dem D.A. Car­son im 9. Kapi­tel uns Leser mit der geheim­nis­vol­len Eigen­schaft, der Sou­ve­rä­ni­tät Got­tes, bekannt gemacht hat, erklärt er im 10. Kapi­tel, was es bedeu­tet, zum sou­ve­rä­nen Gott zu beten. Der Autor hat gute Arbeit geleis­tet, den Gedan­ken­gang in die­sen lang­at­mi­gen Sät­zen nach­zu­zeich­nen. Wer text­aus­le­gen­de Predigten …

Leserunde: Lernen, zu beten (9)

Eigent­lich woll­te ich jede Woche ein Kapi­tel aus dem Buch Ler­nen, zu beten von D.A. Car­son bespre­chen. Den Bei­trag von letz­ter Woche möch­te ich heu­te nach­ho­len. Der Arti­kel zum 10. Kapi­tel erscheint dann Ende die­ser Woche. Damit möch­te ich allen denen ent­ge­gen­kom­men, die sich vor­ge­nom­men haben, ein Kapi­tel pro Woche zu lesen. Ab nächs­te Woche pla­ne ich wie­der jeden Mitt­woch ein Kapi­tel zu reflek­tie­ren. In Kapi­tel 9 beschäf­tigt sich Car­son mit der wohl geheim­nis­volls­ten Eigen­schaft Got­tes — mit dem sou­ve­rä­nen Gott. Dem Begriff Sou­ve­rä­ni­tät bin ich nur sehr spät in mei­nem Glau­bens­le­ben begeg­net. Die­ses Wort wur­de in mei­ner Gemein­de nicht ver­wen­det.  Und wer mit dem Wort nicht viel anfan­gen kann, der sei getrös­tet: die­ses Wort kommt in der Bibel nicht vor. Doch was in die­sem Wort kom­pri­miert aus­ge­drückt wird, ist die bibli­sche Leh­re von Gott, dem König in sei­ner Welt. Die Hei­li­ge Schrift lehrt vom Anfang bis zum Ende aus­drück­lich sei­ne unum­schränk­te Herr­schaft. Wer sich mit die­ser Eigen­schaft Got­tes beschäf­tigt, wird schnell fest­stel­len, dass sie schein­bar mit der Ver­ant­wor­tung des Men­schen kol­li­diert. Doch beim genau­en hin­se­hen, lässt sich …

Leserunde: Lernen, zu beten (8)

Letz­te Woche konn­te ich aus zeit­li­chen Grün­den kei­nen Arti­kel zur Leserun­de schrei­ben. Doch heu­te möch­te ich naht­los mit Kapi­tel 8 wei­ter­ma­chen. Wir lesen gemein­sam das Buch  „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Dar­in unter­sucht der Autor eini­ge Gebe­te des Apos­tels Pau­lus. Im 8. Kapi­tel beschäf­tigt er sich mit einem recht kur­zen Gebet aus Phil­ip­per 1,9−11: „Und um das bete ich, dass eure Lie­be noch mehr und mehr über­strö­me in Erkennt­nis und allem Urteils­ver­mö­gen, damit ihr prü­fen könnt, wor­auf es ankommt [Luther 1984: „was das Bes­te sei“], sodass ihr lau­ter und ohne Anstoß seid bis auf den Tag des Chris­tus, erfüllt mit Früch­ten der Gerech­tig­keit, die durch Jesus Chris­tus gewirkt wer­den zur Ehre und zum Lob Got­tes.“ Car­son legt sei­nen Schwer­punkt in die­sem Kapi­tel auf zwei Wor­te, die sei­ner Mei­nung nach auch den Kern­ge­dan­ken die­ser Ver­se ent­hal­ten: Das Bes­te. Ich möch­te in die­sem Bei­trag das Kapi­tel zusam­men­fas­sen, in dem ich erläu­te­re, wie wir uns für das Bes­te ent­schei­den kön­nen und war­um das Bes­te nicht unser Göt­ze wer­den darf.

Leserunde: Lernen, zu beten (7)

Wir lesen jede Woche ein Kapi­tel aus dem Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Heu­te sind wir genau in der Mit­te des Buches ange­kom­men. Wer es bis hier­her geschafft hat, wird die zwei­te Hälf­te mit stei­gen­dem Inter­es­se wei­ter­le­sen. Wer evtl. jetzt noch ein­stei­gen möch­te, kann dies ger­ne mit Kapi­tel 7 tun und die vor­he­ri­gen Kapi­tel spä­ter lesen. Das 7. Kapi­tel ist eines der vier Kapi­tel, die sich nicht exklu­siv mit einem Bibel­ab­schnitt beschäf­ti­gen. D.A. Car­son nutzt die­se Kapi­tel für Exkur­se und Ver­tie­fun­gen. Die­ses Mal geht er auf Aus­re­den für man­geln­des Gebet ein. Klingt nicht beson­ders moti­vie­rend. Doch möch­te der Autor weder demo­ra­li­sie­ren, noch frus­trie­ren. Wenn er dem Leser den Spie­gel vors Gesicht hält und die Aus­re­den demas­kiert, tut er es auf eine ein­fühl­sa­me und über­zeu­gen­de Art. Sechs Mal wird dem Leser die glei­che Fra­ge gestellt: Was ant­wor­tet Gott dar­auf? Nicht die Mei­nung des Autors, son­dern Got­tes Per­spek­ti­ve ist aus­schlag­ge­bend. Las­sen wir Gott zu uns reden!

Leserunde: Lernen, zu beten (6)

Kapi­tel für Kapi­tel arbei­ten wir uns durch das Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Von Fran­cis Bacon stammt der Satz: „Eini­ge Bücher soll man schme­cken, ande­re ver­schlu­cken und eini­ge weni­ge kau­en und ver­dau­en.“ Ich habe mich dafür ent­schie­den, die­ses Buch von Car­son lang­sam zu kau­en und zu ver­dau­en. Ich lade dich ein, es mir nach­zu­ma­chen. Das Buch kannst du in jeder guten christ­li­chen Buch­hand­lung erwer­ben. Oder frag doch mal beim Bücher­tisch dei­ner Gemein­de nach. Wenn ich frü­her die Gebe­te des Pau­lus‘ las, hat­te ich oft den Ein­druck, dass er pau­schal und sehr all­ge­mein bete­te. Doch je mehr ich mich mit­hil­fe die­ses Buch mit sei­nen Gebe­ten beschäf­ti­ge, des­to stär­ker wird die Erkennt­nis, dass ich bis­her vie­le bana­le und arme Gebe­te gespro­chen habe. Pau­lus dage­gen einen rei­chen Gebets­fun­dus hat­te. Gleich am Anfang von Kapi­tel 6 stieß ich auf einen Satz, der mich moti­vier­te, mit dem Stu­di­um der Gebe­te fortzusetzen: 

Leserunde: Lernen, zu beten (5)

Wir lesen jede Woche ein Kapi­tel aus dem Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Für manch einen mag es eine Her­aus­for­de­rung sein, jede Woche 20 – 30 Sei­ten eines theo­lo­gi­schen Buches zu lesen. Ande­re lesen das Drei- bis Vier­fa­che davon. Ganz gleich wie dei­ne Lese­ge­wohn­heit ist, ich wür­de mich freu­en, wenn du dir wöchent­lich Zeit neh­men wür­dest, die­ses äußerst wert­vol­le Buch von D.A. Car­son zu lesen.  Für mich ist der wöchent­li­che Rhyth­mus ein Vor­teil, weil ich es auf die­se Wei­se schaf­fe, jedes Kapi­tel 2 – 3 Mal zu lesen. Beim ers­ten Lesen lese ich zur eige­nen Erbau­ung. Beim zwei­ten und evtl. drit­ten Mal ver­tie­fe ich eini­ge Gedan­ken und über­le­ge mir, wel­che Aspek­te ich für den Arti­kel im Blog auf­grei­fe. Lie­ber Bru­der Car­son, ganz ehr­lich, ich bin Gott sehr dank­bar für die­ses Buch! In Kapi­tel 5 sehen wir, wie Pau­lus‘ Lei­den­schaft für Men­schen sei­nen gan­zen Dienst für den Herrn und sei­ne Gebe­te prägte. 

Leserunde: Lernen, zu beten (4)

Wir lesen jede Woche ein Kapi­tel aus dem Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Heu­te sind wir beim 4. Kapi­tel ange­kom­men und haben somit gut ein Drit­tel des Buches gele­sen. Bis­her gab es noch kaum Kom­men­ta­re zu den ein­zel­nen Kapi­teln. Ins­ge­heim hof­fe ich, dass eini­ge das Buch trotz­dem mit­le­sen. Som­mer­mo­na­te sind natür­lich auch immer Urlaubs- und Aus­zei­ten, in denen man sich auch mal leich­te­re Lek­tü­re gönnt. Für das Beten ler­nen eig­net sich jede Jah­res­zeit, ins­be­son­de­re aber der Som­mer. Ande­rer­seits hof­fe ich, dass die­se Arti­kel eine Lang­zeit­wir­kung haben wer­den und die Besu­cher die­ser Sei­te auch nach Mona­ten oder gar Jah­ren wegen die­ser Arti­kel zum Buch grei­fen wer­den. Das 4. Kapi­tel trägt die schlich­te Über­schrift „Für ande­re beten“. Auf den ers­ten fünf Sei­ten des Kapi­tels konn­te ich zunächst nicht ganz nach­voll­zie­hen, wohin der Autor der Leser führt. Auch nach mehr­ma­li­gem Lesen konn­te ich kei­nen nach­voll­zieh­ba­ren roten Faden erken­nen. Auf Sei­te 94 kommt Car­son dann aber zum Wesent­li­chen und zu etwas sehr Wichtigem: