Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lehre

Tipp: Gott leben — „Lehre trennt, Liebe eint“?

Bene­dikt Peters ruft in die­sem klei­nen Heft dazu auf, den Wert der bibli­schen Leh­re zu erken­nen. Eine gesun­de Leh­re im per­sön­li­chen Glau­bens­le­ben und im Leben der Gemein­de ist die Grund­la­ge für ein gott­wohl­ge­fäl­li­ges Leben. Der Autor ver­weist auf Anwei­sun­gen im Neu­en Tes­ta­ment, die zum Fest­hal­ten und das Ein­tre­ten bibli­scher Leh­re auf­for­dern. Dabei warnt er davor, die Leh­re gegen die Lie­be aus­zu­spie­len. Leh­re ist nichts ohne die Lie­be und Lie­be kann nicht sein ohne die Leh­re. Der kur­ze Auf­satz ver­zich­tet dar­auf, Gren­zen zu zie­hen, wel­che Lehr­dif­fe­ren­zen „tole­riert“ wer­den kön­nen und wel­che Leh­ren eine Tren­nung nötig machen. Denn auch in der bibel­treus­ten Gemein­de gibt es zumin­dest in Detail­fra­gen unter­schied­li­che Erkennt­nis­se. Der Autor will hier kei­ne Klä­rung schaf­fen son­dern vor allem eins: Dass Evan­ge­li­ka­le den Vor­rang der Leh­re erken­nen. Das Heft hat ein hand­li­ches For­mat (12 x 12 cm), 32 Sei­ten und kos­tet ein­zeln 1,50 EUR. Der Men­gen­preis liegt bei 1,20 EUR. Auch bei cbuch.de erhältlich.

Didache: Die Lehre der zwölf Apostel

Ich habe fest­ge­stellt, dass hier im Blog bis­her noch sehr wenig bis gar nichts von den alten Kir­chen­vä­tern vor­ge­stellt wur­de. Heu­te möch­te ich den Anfang wagen, und mit einem ganz berühm­ten Klas­si­ker der Urkir­che anfan­gen, der soge­nann­ten Dida­che (griech.: Leh­re). Wenn man es kurz umschrei­ben müss­te, könn­te man die­se Schrift auch als aller­ers­te Gemein­de­re­gel oder Kir­chen­ord­nung bezeich­nen. Der Autor ist unbe­kannt, wahr­schein­lich wur­de die­se Schrift von einer gan­zen Gemein­de ende des ers­ten Jahr­hun­derts in der Gegend von Syri­en (Antio­chi­en?) ver­fasst. Inter­es­san­ter­wei­se wur­de die­ser Text von eini­gen Chris­ten damals zu den kano­ni­schen Schrif­ten gehal­ten, ging es doch hier­bei um den Text, der Täuf­lin­gen vor der Tau­fe vor­ge­le­sen wur­de. Den Autoren war es also wich­tig, in mög­lichst kur­zer Wei­se den Weg und die Art der Chris­ten­heit zu beschreiben: