Alle Artikel mit dem Schlagwort: James I. Packer

Tipp: Christliche Denker für eine neue Generation

Han­ni­el Stre­bel hat bereits vor eini­gen Jah­ren bei ceBooks.de fünf kur­ze ebooks über Christ­li­che Den­ker ver­fasst. Lei­der bin ich erst vor kur­zem dazu gekom­men die­se zu lesen.  Ches­ter­ton, C.S. Lewis, Packer, Scha­ef­fer und Sol­sche­ni­zyn wer­den in Leben, Werk und Den­ken mit je ca. 10.000 Wör­tern ein­ge­führt. Das ist die per­fek­te Län­ge um einen Start­punkt in die meist kaum zu über­schau­en­de Schreib­leis­tung der Den­ker zu bekom­men. Mei­ne per­sön­li­che Nagel­pro­be mach­te ich mit dem Band über C.S. Lewis, da mir sei­ne Wer­ke eben­falls recht gut bekannt waren, ich aber gleich­zei­tig kaum etwas über den Mann C.S. Lewis wuss­te. Sehr posi­tiv fand ich die Her­an­ge­hens­wei­se des Autors, dass man Leben und Den­ken ins­be­son­de­re bei Chris­ten nie tren­nen kann. Zusätz­lich über­rascht Han­ni­el immer wie­der mit einem sehr per­sön­li­chen und dabei wär­men­den Zugang, der vor allem jun­gen Leu­ten den Ein­stieg in die­se Lite­ra­tur erleich­tern kann. Beein­dru­ckend ist zudem, dass deut­lich wird, dass sich Han­ni­el sehr inten­siv und tief­grün­dig sowohl mit dem Werk wie mit dem Leben von C.S. Lewis aus­ein­an­der­ge­setzt hat und aus einer Viel­zahl von Wer­ken aus­führ­lich zitiert. Han­ni­el ver­sucht zudem …

Tipp: J. I. Packer für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 4)

James I. Packer, gebo­ren 1926, gebür­ti­ger Bri­te und ein­ge­bür­ger­ter Kana­di­er, darf mit Recht als eine füh­ren­de Per­son des Evan­ge­li­ka­lis­mus im 20. Jahr­hun­dert bezeich­net wer­den. Er gelang­te vor allem durch sein Buch „Gott erken­nen“ (engl. „Knowing God“) zu gro­ßer Bekannt­heit. Vor kur­zem ver­ab­schie­de­te sich der 90-Jäh­­ri­­ge von der Öffent­lich­keit. Sei­ne tie­fe Freu­de an Chris­tus, sein gerad­li­ni­ger Leben­s­ma­ra­thon und sei­ne erstaun­li­che schrift­li­che Hin­ter­las­sen­schaft sind es wert näher betrach­tet zu wer­den. Packer weist einer neu­en Genera­ti­on den Weg: Die uner­müd­li­che Beto­nung der Bedeu­tung von Jesus‘ stell­ver­tre­ten­dem Süh­ne­tod, sei­ne Hoch­ach­tung vor der Auto­ri­tät der Hei­li­gen Schrift und dem Nach­druck auf einer biblisch ver­stan­de­nen Bedeu­tung der Hei­li­gung legen den Boden für eine gesun­de geist­li­che Ent­wick­lung für Ein­zel­ne, Kirch­ge­mein­den und Gemein­de­bün­de. In 10‘000 Wor­ten erhältst du in die­sem Buch eine Ein­füh­rung in die Lebens­ge­schich­te und das Werk sowie eini­ge Impul­se für das Leben im 21. Jahr­hun­dert. Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Kapitel 14: Gott, der Richter

Heu­te wol­len wir unse­re Auf­merk­sam­keit auf das 14. Kapi­tel des Buches „Gott erken­nen“ von James I. Packer rich­ten. Die­ses Kapi­tel beschreibt Gott als Rich­ter. Gott wird alle Men­schen rich­ten. Er hat ein Anrecht dar­auf, da er unser Schöp­fer ist. Sei­ne Auto­ri­tät ist so groß, dass er sei­ne Macht mit nie­mand ande­rem zu tei­len braucht. Gott ist Legis­la­ti­ve und Judi­ka­ti­ve in einer Per­son. Zudem hat Gott auch die Weis­heit, ein rech­tes, wah­res und kor­rek­tes Urteil zu spre­chen und auch die Macht die­ses zu vollstrecken.

Kapitel 11: Dein Wort ist die Wahrheit

Heu­te wol­len wir Kap. 11 des Buches bespre­chen, wel­ches sich mit Got­tes Wort befasst. Gott und sein Wort las­sen sich nicht tren­nen, denn nur durch Got­tes Selb­stof­fen­ba­rung ler­nen wir, wie Gott ist und wie er han­delt! Fol­ge­rich­tig fängt das Evan­ge­li­um des Johan­nes mit die­sen Wor­ten an: „Im Anfang war das Wort (…) und das Wort war Gott!“ Dies ist bereits das Wun­der, dass Gott mit sei­nen Geschöp­fen redet, und dies tut er auf vie­ler­lei Wei­se. Näm­lich  durch Gesetz, Ver­hei­ßung und Zeug­nis. Das bedeu­tet, dass Gott uns nicht im Unkla­ren lässt, über sei­nen Wil­len, uns Hoff­nung gibt ein gott­ge­fäl­li­ges Leben zu füh­ren und allen sei­nen Kin­dern Bei­stand ver­spricht, aber auch sei­ne Offen­ba­rung immer wie­der in der Schrift bestätigt.

Kapitel 9: Der allein weise Gott

Weis­heit ist die Kom­pe­tenz, das bes­te und höchs­te Ziel zu erken­nen, die Gesin­nung es zu erwäh­len, gepaart mit dem sichers­ten Mit­tel es auch zu errei­chen. (S.105) Die­se sehr schö­ne Defi­ni­ti­on gibt Packer über Weis­heit all­ge­mein zu Beginn des neun­ten Kapi­tels. Gott ist jedoch nicht nur wei­se, son­dern auch mäch­tig, denn „sein ist bei­des, Weis­heit und Macht (Dan.2.20)“. Wir kön­nen jedoch oft­mals Got­tes Weis­heit nicht ein­se­hen, da wir die­se an unse­rem Wohl­be­fin­den fest­ma­chen. Mensch­li­che Pro­ble­me emp­fin­den wir dann als Beweis für Got­tes Begrenzt­heit. Am deut­lichs­ten kön­nen wir Got­tes Weis­heit vor allem an sei­nem Umgang mit sei­nem Volk erken­nen. Er wur­de mit einem cha­rak­ter­schwa­chen Abra­ham fer­tig, so dass die­ser schließ­lich sei­ne Rol­le in Got­tes Heil­span treu erfüll­te. Bei Jakob war er in der Lage ganz ande­re Medi­zin anzu­wen­den. Auch die­sen führ­te er zum Segens­sieg. Wir soll­ten schließ­lich in der Lage sein, Got­tes Weis­heit in unse­rem Leben zu erken­nen. Mit einer dunk­len Zukunft vor uns brau­chen wir nicht zu zagen, denn Gott weiß ganz genau, was uns zum Bes­ten die­nen wird, wenn wir uns nur an Ihn klammern …

Kapitel 8: Die Majestät Gottes

Wir sind moder­ne Men­schen, und der moder­ne Mensch — der doch so sehr von sei­nen eige­nen Fähig­kei­ten über­zeugt ist — hat für gewöhn­lich ein sehr klei­nes Bild von Gott. Wenn der nor­ma­le Kirch­gän­ger das Wort Gott gebraucht, denkt er meist nicht an die gött­li­che Majes­tät — von den übri­gen Men­schen ganz zu schwei­gen. Die Majes­tät Got­tes ist ein The­ma, bei dem man von zwei Sei­ten vom Hocker fal­len kann. Ent­we­der, wie das Zitat (S. 96) oben zeigt, hat man ein klei­nes Bild von Gott, so dass man denkt, Gott küm­me­re sich nicht um die Sor­gen, Pro­ble­me, Lei­den eines Men­schen. Dies sieht prak­tisch so aus, dass man auch als Gläu­bi­ger an dem ein oder ande­ren Pro­blem fast zu Grun­de geht, weil man ein­fach nicht auf die Idee kommt, Gott um Hil­fe zu fra­gen. Oder man stellt sich Gott als so majes­tä­tisch vor, dass man kei­nen per­sön­li­chen Gott mehr erken­nen kann.

Kapitel 7: Der unveränderliche Gott

Kapi­tel sie­ben stellt den Anfang des zwei­ten Tei­les des Buches Gott erken­nen von James I. Packer dar. Teil II beschäf­tigt sich mit den Eigen­schaf­ten Got­tes. Inter­es­san­ter­wei­se hat Packer als ers­te Eigen­schaft die Unver­än­der­lich­keit Got­tes gewählt. Davon han­delt Kapi­tel sie­ben. Die Anwen­dung aus der Leh­re der Unver­än­der­lich­keit Got­tes ist, dass die­se der Berüh­rungs­punkt ist, in wel­chem das Leben der Gläu­bi­gen unse­rer Zeit iden­tisch ist mit dem Leben der Gläu­bi­gen des AT und NT. So kön­nen wir zwar wenig mit dem Noma­den Jakob oder dem Hir­ten David anfan­gen, wenn wir nur ihre Kul­tur sehen. Sehen wir jedoch ihren Glau­ben, dür­fen wir getrost sein, sie glaub­ten an den Gott, an den auch wir glau­ben (S.90): In 2. Mose 3 gibt Gott sich gegen­über Mose, als der „ICH BIN, DER ICH BIN“ zu erken­nen — ein Begriff, der in der Bibel abge­kürzt als JAHWE (der HERR) wie­der­ge­ge­ben wird. Die­ser Name ist kei­ne Beschrei­bung Got­tes, son­dern viel­mehr eine Dar­stel­lung sei­ner Selbst­exis­tenz und sei­ner ewi­gen Unveränderlichkeit.

Kapitel 6: Er wird Zeugnis geben

Heu­te wol­len wir Kapi­tel sechs des Buches Gott erken­nen bespre­chen. Es schließt den ers­ten Teil des Buches „Erken­ne den Herrn“ ab.  Die­se sechs Kapi­tel haben einen Über­blick über das The­ma „Gott“ gege­ben, sowie die Bedeu­tung der Erkennt­nis Got­tes abge­steckt. Zuletzt wur­den die drei Per­sön­lich­kei­ten der Drei­ei­nig­keit ana­ly­siert. Kapi­tel sechs run­det somit mit der Betrach­tung über den Hei­li­gen Geist, den ers­ten Teil des Buches ab. Packer stellt voll­kom­men kor­rekt fest, dass „die Leh­re vom Hei­li­gen Geist das Aschen­put­tel der christ­li­chen Leh­re“ sei (S.79),„Nur weni­ge schei­nen sich für sie zu inter­es­sie­ren“. In der Kir­che wird viel über das Werk und die Per­son Chris­ti gere­det, doch die Per­son und das Werk des Hei­li­gen Geis­tes wird weit­ge­hend igno­riert. Dabei ist das Werk des Hei­li­gen Geis­tes von ele­men­ta­rer Bedeutung.

Kapitel 5: Der inkarnierte Gott

Heu­te sind wir bereits beim fünf­ten Kapi­tel des Buches „Gott erken­nen“ von James I. Packer. In die­sem Kapi­tel beschäf­tigt sich der Autor mit der Inkar­na­ti­on Got­tes: Der Flei­sch­wer­dung bzw. Mensch­wer­dung Got­tes. Als Ein­stieg in das The­ma wählt der Autor die Schwie­rig­kei­ten der Men­schen an die Wun­der der Bibel zu glau­ben. Dabei muss man nur von einem ein­zi­gen Wun­der über­zeugt sein, dann wird man als Schluss­fol­ge­rung alle ande­ren Wun­der anneh­men. Wer ver­ste­hen kann, dass die „zwei­te Per­son der Gott­heit zum zwei­ten Adam wur­de“ (S. 60), bei dem lösen sich alle ande­ren Schwie­rig­kei­ten auf. Im wei­te­ren Ver­lauf des Kapi­tels geht Packer auf ver­schie­de­ne Aspek­te der Mensch­wer­dung ein. Beson­ders gelun­gen fand ich die Aus­le­gung zu Johan­nes 1,1−18 (S. 63 — 65). Packer zeigt auf, dass Johan­nes eine ganz kla­re Beweis­füh­rung führt, dass Jesus Chris­tus wah­rer Gott ist:

Kapitel 4: Der einzig wahre Gott

Wir wol­len heu­te das vier­te Kapi­tel des Buches „Gott erken­nen“ von James I. Packer betrach­ten. Ich den­ke, wer noch mit ein­stei­gen möch­te, wird noch bis Kapi­tel sechs gute Mög­lich­kei­ten haben. Da die ers­ten sechs Kapi­tel die Grund­la­ge für das gan­ze Buch dar­stel­len. Somit bespre­chen Sie die grund­le­gen­den Ele­men­te des Wesens Got­tes. Ich per­sön­lich muss zuge­ben, dass ich von Kapi­tel zu Kapi­tel ehr­fürch­ti­ger vor unse­rem HERRN wer­de. Ich glau­be, die alten Israe­lis taten recht mit ihrer Ehr­furcht davor, den Namen Got­tes in irgend­ei­ner uneh­ren­haf­ten Wei­se aus­zu­spre­chen. In Kapi­tel vier ana­ly­siert der Autor das zwei­te Gebot: „Du sollst dir kein Göt­ter­bild machen, kein Abbild von irgend­et­was dro­ben im Him­mel oder unten auf der Erde oder im Meer. Du sollst dich auf kei­nen Fall vor ihnen nie­der­wer­fen oder sie anbe­ten! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifer­süch­ti­ger Gott“ ( 2. Mo 20,4−5).