Alle Artikel mit dem Schlagwort: Interview

10 + 1 Fragen an Dr. Hanniel Strebel

1. Wie kamst du dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Ich ent­stam­me einer „Vol­l­­­zei­­ter-Dynas­­tie“ müt­ter­li­cher­seits. Das heißt, mein Urgroß­va­ter wie auch mein Groß­va­ter schrie­ben Kalen­der­blät­ter und Stil­le Zeit-Hef­­te. Das Blog­gen auf hanniel.ch ist eine Art aktua­li­sier­te Form die­ses täg­li­chen Schrei­bens. 2. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ich habe stets meh­re­re Pro­jek­te im Kopf. In der nächs­ten Zeit wird ein Andachts­buch zum The­ma „Smart­pho­ne“ als App erschei­nen. (Im Vor­trag „Wie das Smart­pho­ne unser Leben ver­än­dert“ fas­se ich wich­ti­ge Erkennt­nis­se zusam­men). In einer ähn­li­chen Form und eben­falls als App wer­de ich ein Buch zum The­ma Sexua­li­tät ver­öf­fent­li­chen. Einen Zyklus zur Kul­tur­theo­lo­gie – also zur Fra­ge, wie sich der Christ als Teil der Kul­tur und als Trä­ger einer Gegen­kul­tur ver­hält — wird vor­aus­sicht­lich in der Form von eBooks 2018⁄19 veröffentlicht.

10 + 1 Fragen an Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacher

Wir sind Prof. Dr. Schirr­ma­cher für die Beant­wor­tung unse­rer Fra­gen dank­bar. Er ist als einer bekannt, der auch bereit ist anzu­ecken. Mir ist er vor allem für sei­nen Kampf um ver­folg­te Chris­ten welt­weit bekannt. Sei­ne offe­ne Hal­tung zur Öku­me­ne brach­te Ihm jedoch auch viel Kri­tik ein. Bekannt ist er auch als Autor zahl­rei­cher Publi­ka­tio­nen, dar­un­ter das berühm­te Stan­dard­werk: „Ethik“. 1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schrei­ben? Ich bin eigent­lich ein Vor­­­trags- und Vor­le­sungs­typ. Aber ich konn­te den Stu­den­ten und Zuhö­rern immer nur klei­ne Aus­schnit­te lie­fern und woll­te ihnen mehr zum Wei­ter­stu­di­um da las­sen. Also begann ich Vor­le­sun­gen zu ver­schrift­li­chen und stell­te fest, dass ein gründ­li­ches Buch Leben ver­än­dern und sogar glo­ba­le Dis­kus­si­on in Gang brin­gen kann. 2. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ja, immer. Neben einer völ­li­gen Bear­bei­tung mei­nes Buches „Men­schen­han­del“ und der eng­li­schen Fas­sung von „Kaf­fee­pau­sen mit dem Papst“ steht eine Geschich­te des Doku­men­tes „Christ­li­ches Zeug­nis in einer mul­ti­re­li­gö­sen Welt an. 3. Nen­nen Sie uns ihre 3 Lieb­lings­bü­cher (neben der Bibel)? Johan­nes Cal­vins Insti­tu­tio in allen Über­ar­bei­tungs­stu­fen. 4. Wel­che Bücher wür­den Sie nicht noch ein­mal lesen? Miros­lav Wolfs …

10 + 1 Fragen an Gerhard Maier

80 Jah­re ist Dr. Ger­hard Mai­er 2017 gewor­den. Zwi­schen 2001 und 2005 war er Lan­des­bi­schof in der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­che, der letz­te der Lei­ter der EKD (so wur­de mir von einem Bibel­kri­ti­ker ver­si­chert), der noch an einem fun­da­men­ta­lis­ti­schen Bibel­ver­ständ­nis fest­hielt.  Vor allem ist er aber für sei­ne hoch­wer­ti­gen Bücher bekannt, z.B. „Bibli­sche Her­me­neu­tik“ und die Wei­ter­füh­rung des „Lexi­kon zur Bibel“ von Fritz Rien­ecker. Vor allem dürf­te sein Kom­men­tar „Edi­ti­on C“ bekannt sein. Ger­hard Mai­er schrieb uns auf unse­re übli­chen Fra­gen: „Anbei ver­su­che ich, Ihre Fra­gen — wegen der Arbeits­be­las­tung nur kurz — zu beant­wor­ten.“ Hut ab vor einem Mann, der in die­sem hohen Alter immer noch alle sei­ne Kraft in das Werk Chris­ti steckt!  Nun die Ant­wor­ten: kurz, aber nicht weni­ger lesenswert.

Zehn Fragen an Andreas Münch

Wie kamst du dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Ich hat­te schon immer eine Schwä­che dafür, mir Geschich­ten aus­zu­den­ken und habe wäh­rend mei­ner Kind­heit auch das ein oder ande­re zu Papier gebracht. Schon mit zwölf woll­te ich ger­ne Roma­ne schrei­ben, aber bis über die ers­ten 5 Sei­ten habe ich es nie geschafft. Mit der wach­sen­den Freu­de an Got­tes Wort und dem Stu­di­um der Theo­lo­gie ver­band sich der Wunsch, selbst Bücher zu schrei­ben, die ande­ren dabei hel­fen sol­len, Got­tes Wort bes­ser zu ver­ste­hen. So ent­stand aus einer Bibel­stun­den­rei­he über das Wesen Got­tes mein Buch Der wah­re Gott der Bibel – Ein Stu­di­en­buch über Got­tes Wesen und Wer­ke. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ideen habe ich eini­ge. Kon­kret schrei­be ich gera­de an einem Andachts­buch, also eine täg­li­che Lese, die sich auf Ver­se aus den 5 Büchern Mose beschränkt (inzwi­schen im Herold Ver­lag erschie­nen). Ansons­ten habe ich ein fer­ti­ges Roman­ma­nu­skript in der Schub­la­de, dass ich nun, nach eini­gen Rück­mel­dun­gen von Test­le­sern, erneut über­ar­bei­ten möch­te – sofern ich die Zeit dafür fin­de. Ob das aber jemals ver­öf­fent­licht wird ist fraglich.

Zehn Fragen an Georg Walter

Wie kamen Sie dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? In mei­ner Aus­ein­an­der­set­zung mit Strö­mun­gen (Cha­ris­ma­tik, Neo­evan­ge­li­ka­lis­mus, Emer­ging Church, libe­ra­le Theo­lo­gie, Mys­tik), die nicht mehr oder nur noch teil­wei­se auf dem Fun­da­ment schrift­ge­mä­ßer Leh­re ste­hen, griff ich über­wie­gend auf eng­lisch­spra­chi­ge Quel­len bibel­treu­er Autoren zurück und konn­te nur wenig Mate­ri­al in deut­scher Spra­che fin­den. Immer wie­der wur­de ich zu bestimm­ten The­men ange­spro­chen und lei­te­te Arti­kel an Inter­es­sier­te zu die­sen Sach­the­men wei­ter. Die Fremd­spra­chen­kennt­nis­se vie­ler sind jedoch nicht aus­rei­chend, um eng­lisch­spra­chi­ge Arti­kel zu ver­ste­hen, so dass ich begann, den einen oder ande­ren Arti­kel ins Deut­sche zu über­set­zen sowie eige­ne Arti­kel zu ver­fas­sen. In die­sem Zuge kam mir der Gedan­ke, einen Blog zu eröff­nen. Statt in müh­sa­mer und zeit­auf­wen­di­ger Klein­ar­beit Auf­klä­rung zu machen, konn­te nun jeder auf mei­nen Blog zugrei­fen und die Arti­kel abru­fen, die für ihn von Inter­es­se waren. Auf die­se Wei­se wur­den Arti­kel in den letz­ten Jah­ren tau­send­fach auf­ge­ru­fen, gele­sen und sicher­lich auch wei­ter­ver­brei­tet. Vie­les von dem, was ich recher­chier­te, fass­te ich in dem Buch Der Angriff auf die Wahr­hei­t/­Frei-PDF für den CLV Ver­lag zusam­men, das im Jah­re 2009 …

Zehn Fragen an Joel Beeke

Unse­re Inter­views füh­ren wir in der Regel per E‑Mail. Das hat ver­ständ­li­cher Wei­se nicht den Charme eines per­sön­li­chen Gesprächs. Vie­les hät­te ich dafür gege­ben, die­ses Inter­view mit Joel Bee­ke live und in Far­be füh­ren zu kön­nen. 2013 war er einer der Red­ner auf der Hei­del­ber­ger Kon­fe­renz. Damals kon­te ich lei­der nicht teil­neh­men. Joel Bee­ke wird vie­len im deutsch­spra­chi­gen Raum durch die Kin­der­buch­se­rie Auf Fels gebaut aus dem Beta­ni­en Ver­lag bekannt sein. Zu die­sem Büchern habe ich bereits ein auf­schluss­rei­ches Inter­view mit ihm geführt. Mir ist nicht bekannt, dass wei­te­re Über­set­zun­gen sei­ner Bücher in irgend­ei­nem deut­schen Ver­lag geplant sind. Das soll­te sich ändern. Joel Bee­ke hat eine erstaun­li­che Men­ge an Büchern geschrie­ben. Er ist Autor, Co-Autor und Her­aus­ge­ber von 70 Büchern und hat 2000 Arti­keln zu diver­sen The­men ver­fasst. Als Puri­­ta­­ner-Exper­­te schöpft er aus einem rie­si­gen Fun­dus an Erkennt­nis­sen und Erfa­hun­gen der Puri­ta­ner und ver­knüft sie mit den Her­aus­for­de­run­gen der gegen­wär­ti­gen Zeit. Mein Lieb­lings­buch von Joel Bee­ke ist sein Monu­me­tal­werk A Puri­tan Theo­lo­gy: Doc­tri­ne for Life. Wenn ich dar­in lese, mer­ke ich, welch einen rei­chen Schatz wir …

Zehn Fragen an Anneli Klipphahn

Wie kamen Sie dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Schon als Kind habe ich viel gele­sen und Tage­buch geschrie­ben. Wäh­rend der DDR-Zeit stu­dier­te ich Reli­gi­ons­päd­ago­gik. Dabei lern­ten wir, Ent­wür­fe für die Arbeit mit Kin­dern (damals hieß das Chris­ten­leh­re, denn in der DDR gab es kei­nen Reli­gi­ons­un­ter­richt) von Grund auf selbst zu pla­nen und zu erar­bei­ten. Wir hat­ten nur sehr wenig Mate­ri­al und brauch­ten viel Fan­ta­sie und Krea­ti­vi­tät, um Kin­der, die einem athe­is­ti­schen Umfeld auf­wuch­sen, für das Wort Got­tes zu begeis­tern. Zu die­ser Zeit fing ich an, kur­ze Geschich­ten zu schrei­ben. Mein Ziel war es, Kin­dern deut­lich zu machen, dass die Bibel kein lang­wei­li­ges Buch aus längst ver­gan­ge­ner Zeit ist, son­dern das leben­di­ge Wort Got­tes, das direkt in unser ganz per­sön­li­ches Leben hin­ein­spre­chen möch­te. Nach der poli­ti­schen Wen­de wur­den eini­ge mei­ner Geschich­ten auf der Kin­der­sei­te der Zeit­schrift ethos ( Schwen­ge­ler Ver­lag) ver­öf­fent­licht. Dann erfuhr ich, dass es in unse­rem dama­li­gen Wohn­ort den „Ver­ein Neu­städ­ter Autoren“ gab und wur­de dort Mit­glied.  Wäh­rend die­ser Zeit erschie­nen Tex­te von mir in ver­schie­de­nen Antho­lo­gien. Nach einer Lesung mit ande­ren Autoren kam …

Zehn Fragen an Wilfried Plock

Wie kamst du dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Ich habe schon vor 30 Jah­ren ers­te Arti­kel und Tex­te für Trak­ta­te / Fly­er ver­fasst. Als ich 1997 in Wil­low Creek und 2000 in Sadd­le­back gewe­sen war, wur­de ich von meh­re­ren evan­ge­li­ka­len Lei­tern auf­ge­for­dert, dar­über ein Buch zu schrei­ben. So ent­stand Gott ist nicht prag­ma­tisch. Seit­dem sind wei­te­re Bücher beim Christ­li­chen Medi­en­dienst (CMD) erschie­nen. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Von mir nicht; aber mei­ne Frau wir in Kür­ze ihr fünf­tes Buch unter dem Titel Herr, ich bin ver­letzt – Wie ein barm­her­zi­ger Gott see­li­sche Wun­den heilt veröffentlichen.

Zehn Fragen an Michael Meinert

Wie kamen Sie dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Einen rich­ti­gen Aus­lö­ser dazu gab es nicht. Ich habe schon als Jugend­li­cher wil­de Geschich­ten geschrie­ben, ohne dass sie jemand zu lesen bekam. Aber schrei­ben muss­te ich ein­fach, die Geschich­ten woll­ten raus. Irgend­wann hat mei­ne Fami­lie mei­ne Schrei­be­rei­en zu lesen bekom­men und mich ermu­tigt, mich an eini­ge christ­li­che Ver­la­ge zu wen­den. Der ers­te Ver­such ist kra­chend geschei­tert, beim BOAS-Ver­­lag hat es dann geklappt. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ein Buch­pro­jekt? – Nein. Buch­pro­jekte? – Ja. Vie­le sogar. Ich habe kürz­lich mal aus­ge­rech­net: Wenn ich in dem Tem­po wei­ter­ar­bei­te wie bis­her und ich von einer durch­schnitt­li­chen Lebens­er­war­tung aus­ge­he, wer­de ich alle Ideen, die mir im Kopf rum­spu­ken, nicht mehr ver­ar­bei­ten kön­nen. Ich war selbst ein biss­chen geschockt dar­über, dass ich mich wohl auf mei­ne Lieb­lings­pro­jek­te beschrän­ken muss. Kon­kret gibt es natür­lich ein Pro­jekt, an dem ich gera­de arbei­te. Nach­dem der 3. Band der Hoch­­­wald-Saga (Ehr­li­cher Schwind­ler) nun erschie­nen ist, geht es direkt mit Band 4 wei­ter. Das gro­be Hand­lungs­ge­rüst steht und die ers­ten zwei, drei Sze­nen habe ich aus einer Laune …

Zehn Fragen an Hans-Jörg Ronsdorf

Wie kamen Sie dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Bei einem Haus­kreis kam es 1991 zu einer aus­führ­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Adven­tis­mus. Dabei war irgend­wann der Punkt erreicht, die­se Arbeit nicht nur für den pri­va­ten Gebrauch zu nut­zen, son­dern die­sen zu ver­öf­fent­li­chen. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Obwohl ich mir gesagt habe, kein neu­es Buch mehr zu schrei­ben, packt es mich dann doch immer wie­der. Es nicht wie­der zu tun, hat mit dem gro­ßen Auf­wand und Zeit­ein­satz zu tun, aber auch damit, dass immer weni­ger gele­sen wird. Vor allem betrifft das eben jene Lite­ra­tur, die sich mit bibli­schen The­men aus­ein­an­der­setzt, also anders unter­halt­sam ist als ein Roman oder irgend­ei­ne Erfolgs­ge­schich­te. Ich befin­de mich gera­de in der End­pha­se eines klei­nen Buches, das hei­ßen wird:  „Der offe­ne Him­mel“,  Theo­lo­gie und All­tag der Himm­li­schen in Ephe­ser. Her­aus­for­dern­de Bibel­ar­beit für den All­tag, erhel­lend, erbau­end und ermu­ti­gend. Zuletzt ist das Buch Got­tes Lamm, Gol­go­ta und die Ewig­keit bei dis­to­mos von mir erschienen.