Alle Artikel mit dem Schlagwort: Herman Bavinck

Das höchste Gut des Menschen

„Gott und Gott allein ist das höchs­te Gut des Men­schen. In einem all­ge­mei­nen Sin­ne kön­nen wir sagen, dass Gott das höchs­te Gut all sei­ner Krea­tu­ren ist. Denn Gott ist der Schöp­fer und Erhal­ter aller Din­ge, die Quel­le allen Seins und jeg­li­chen Lebens und die über­flie­ßen­de Quel­le allen Gutes. Jede Krea­tur schul­det jeden ein­zel­nen Augen­blick sei­ne gan­ze Exis­tenz ein­zig Ihm, der das Eine, Ewi­ge und All­ge­gen­wär­ti­ge Wesen ist. Doch das Kon­zept des höchs­ten Guts schließt übli­cher­wei­se auch den Gedan­ken mit ein, dass die­ses Gut von den Krea­tu­ren selbst erkannt und genos­sen wird. Und das kann natür­lich nicht der Fall für die leb­lo­se oder nicht-rati­o­­na­­le Schöp­fung sein. Die leb­lo­se Schöp­fung exis­tiert bloß und besitzt über­haupt kein Lebens­prin­zip. Die ande­ren Geschöp­fe, so wie die Pflan­zen besit­zen zwar ein Lebens­prin­zip, haben aber kei­ner­lei Emp­fin­den. Die Tie­re besit­zen zwar zusätz­lich zu ihrer Exis­tenz und ihrem Leben eine Art des Bewusst­seins, doch es ist ein Bewusst­sein, dass die Din­ge um sich durch Sin­nes­rei­ze wahr­nimmt. Sie sind sich der irdi­schen, aber nicht der himm­li­schen Din­ge bewusst. Sie sind sich der tat­säch­li­chen, der freudigen, …

Vorstellung: „Das Herman Bavinck Projekt“

Nor­ma­ler­wei­se möch­te ich dar­auf ver­zich­ten, Arti­kel dop­pelt zu ver­öf­fent­li­chen. Aber an die­ser Stel­le erlau­be ich mir eine Aus­nah­me (Die­ser Arti­kel erschien am 9.12.2019 bereits auf mei­ner Home­page): Wie alles begann… Ich stieß über eine Notiz aus dem Jahr 2014(!!!), in der die Rede davon war, dass eine deut­sche Über­set­zung von Bavincks Dog­ma­tik kurz vor der Fer­tig­stel­lung steht. Mei­ne Recher­che ergab: Das Pro­blem ist ein Fla­schen­hals. Ger­ma­nis­ten und Theo­lo­gen wer­den für ein sat­tel­fes­tes Lek­to­rat gesucht. Dabei wur­de der Text von Dr. Jür­­gen-Bur­k­hard Klaut­ke bereits über­setzt. Ein kur­zes Gespräch in unse­rer Kate­chis­­mus-Run­­­de mach­te klar: Das Ding muss durch­kom­men. Für den deut­schen Markt wäre Bavincks Dog­ma­tik jetzt wie Honig für das Maul eines hung­ri­gen Bären! Übri­gens, eine kur­ze Recher­che beim Bavinck-Insti­­tut ergab, dass es selbst auf Chi­ne­sisch oder Rus­sisch mehr Wer­ke von Bavinck gibt als auf deutsch. Die refor­mier­te Dog­ma­tik gibt es bereits auf Korea­nisch und Indo­ne­sisch. Was kön­nen wir tun? Ich kann die Leser die­ser Zei­len somit nur zur Unter­stüt­zung die­ses Pro­jek­tes auf­ru­fen. Ich den­ke die Mög­lich­kei­ten sind hier­für viel­fäl­tig. Viel­leicht ken­nen Sie einen geeig­ne­ten Lek­tor oder sind es …