Alle Artikel mit dem Schlagwort: Heiligung

Das ausgetauschte Leben
Ein Brief von Hudson Taylor an seine Schwester

In einem sehr per­sön­li­chen Brief schil­dert Hud­son Tay­lor, wie er im Kampf um die Hei­li­gung Chris­tus neu als Erret­ter erlebt hat (Voll­stän­dig hier zu fin­den): „Ich fühl­te, dass ich für mich per­sön­lich wie für die gan­ze Mis­si­on mehr Hei­lig­keit, mehr Leben, mehr Kraft bedür­fe. Ich emp­fand, wel­che Undank­bar­keit, Gefahr und Sün­de dar­in lag, dass ich nicht ganz nahe bei Gott leb­te. Ich bete­te, fas­te­te, rang, fass­te Ent­schlüs­se, las das Wort Got­tes flei­ßi­ger, such­te mir mehr Stil­le zu neh­men, um über die gött­li­chen Din­ge nach­zu­den­ken? alles war wir­kungs­los. Jeden Tag, ja jede Stun­de stand ich unter dem Druck der Sün­de. Ich wuss­te, dass alles gut sein wür­de, wenn ich nur in Jesus blie­be; aber ich konn­te nicht. Ich begann den Tag mit Gebet und war ent­schlos­sen, mei­ne Augen nicht einen Augen­blick von ihm abzu­wen­den.“ Tay­lor fühlt sich als Ver­sa­ger, weil das nicht gelingt:

Ihr seid das Salz der Welt – Die Gemeinde getrennt von der Welt erhalten

Matth. 5,13: Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man’s sal­zen? Es ist hin­fort zu nichts nüt­ze, denn das man es hin­aus­schüt­te und las­se es die Leu­te zer­tre­ten. Mit die­sen Wor­ten begrün­de­te unser HERR die Aus­zeich­nung und Getrennt­heit der Gemein­de. Immer dann, wenn wenn die­se Tren­nung zwi­schen der Gemein­de und der Welt rui­niert wur­de, ver­lor sich auch die Kraft der Kir­che. Die Kir­che wur­de dann wie das Salz, dass sei­nen Geschmack ver­lo­ren hat, und dass nur noch weg­ge­wor­fen wer­den kann, damit die Leu­te es zer­tre­ten. Dies ist ein gro­ßes Prin­zip, und es gab noch nie eine Zeit in all den Jahr­hun­der­ten der christ­li­chen Geschich­te, wenn es nicht berück­sich­tigt hät­te wer­den sol­len. Die wirk­lich erns­ten Atta­cken auf die Chris­ten­heit waren nicht die, die mit Feu­er und Schwert aus­ge­führt wur­den, oder durch die Andro­hung von Stra­fe und Tod. Es war viel mehr die raf­fi­nier­te Atta­cke, die sich mit freund­li­chen Wor­ten mas­kiert hat. Nicht die Atta­cke von außen, son­dern die von innen. Der Feind hat sei­ne töd­lichs­te Arbeit getan, wen er mit …

Streben nach Heiligung

Auf dem Ein­band des Buches ist ein Bild, wel­ches eine alte Stein­trep­pe dar­stellt, die gerad­li­nig nach oben führt. Damit soll wohl ange­deu­tet wer­den, dass ein Stre­ben nach Hei­li­gung gleich­zei­tig ein Stre­ben nach oben ist — zum Höchs­ten, zu dem, der sich selbst „der Hei­li­ge“ nennt und der allei­ne wirk­lich hei­lig ist. In die­sem Buch erläu­tert der Autor die Not­wen­dig­keit und die Vor­aus­set­zun­gen für die per­sön­li­che Hei­li­gung. Nach einer kur­zen Wort­er­klä­rung über Hei­li­gung, beschreibt Jer­ry Brid­ges die Hei­lig­keit Got­tes und die sei­nes Soh­nes und unse­res Erlö­sers Jesus Chris­tus. Um also ein Teil die­ser gött­li­chen Fami­lie zu sein und zu blei­ben, müs­sen wir eben­falls Hei­li­ge sein: Denn ich bin der HERR, euer Gott; dar­um sollt ihr euch hei­li­gen und sollt hei­lig sein, denn ich bin hei­lig; (3Mo 11,44). Damit sind die Vor­aus­set­zun­gen und die Dring­lich­keit der Sache ein­deu­tig geklärt und Jer­ry Brid­ges geht in sei­ner Aus­füh­rung über von dem „war­um“ und „wer“, zu dem „wie“. Der Gehei­lig­te steht in die­ser Welt in einem andau­ern­den und erbit­ter­ten Kampf, sei­ne Rein­heit zu bewah­ren. Der Wider­sa­cher, der Teu­fel, wird sei­ne gan­ze Kraft und Weisheit …

Fliehet die Sex-Falle

Ver­su­chun­gen im geschlecht­li­chen Bereich ist ein The­ma, das jeden angeht. Wer von uns kann sagen, dass er damit nichts zu tun hat? Haben nicht schon zu vie­le Chris­ten durch die­se Sün­de „Schiff­bruch erlit­ten“? Es ist schon bezeich­nend, wie stark sich unser Umgang mit bestimm­ten The­men ändert. Frü­her durf­te „dar­über“ gar nicht erst gespro­chen wer­den. Heu­te bemü­hen sich man­che christ­li­chen Autoren mög­lichst offen über Sexua­li­tät zu schrei­ben. Ich war auf das Buch gespannt… Ver­su­chun­gen über­win­den in einer Welt der Unmo­ral. So lau­tet der Unter­ti­tel. Das Buch besteht aus sechs kur­zen Kapiteln.