Alle Artikel mit dem Schlagwort: Heiligung

Zitate aus De Dono Perseverantiae
Augustinus über die Gabe des Ausharrens bis zum Schluss

Lesezeit: 31 Minuten Das Werk Augustins De Dono Perservantiae“ ist eigentlich ein Brief Augustins an Hillarius, und kann als zweites Buch über die Vorherbestimmung verstanden werden, denn es baut in weiten Teilen darauf an. Inhaltlich lassen sich beide Werke dennoch gut unabhängig von einander lesen. Tatsächlich war dieses Werk, eines der ersten von mir, dass ich von Augustinus gelesen habe. Die praktischen Implikationen aus der Überlegung, dass die Errettung eine Gnadengabe Gottes sind, sind bei Augustinus an der Frage nach dem Ausharren bis zum Schluss ausgerichtet. Eine Anwendung, wie man sie in der Reformation vor allem für die Glaubensgewissheit gezogen hat, wird man aber nur angedeutet finden. Auch die Frage nach der Identität ist hier weniger vorhanden, wenn auch Augustinus darauf in anderen Werken eingeht. Das Werk ist im Mittelalter auch unter dem Titel “Die Vorzüge  des Geschenkes der Beharrlichkeit” bekannt gewesen. Mir war es nicht möglich eine deutsche Version des Buches zu finden, so dass ich es auf Englisch gelesen habe. Eine doppelte Übersetzung will ich meiden, und habe deswegen diesmal die Zitate auf …

Ihr seid das Salz der Welt – Die Gemeinde getrennt von der Welt erhalten

Matth. 5,13: Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man’s salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn das man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten. Mit diesen Worten begründete unser HERR die Auszeichnung und Getrenntheit der Gemeinde. Immer dann, wenn wenn diese Trennung zwischen der Gemeinde und der Welt ruiniert wurde, verlor sich auch die Kraft der Kirche. Die Kirche wurde dann wie das Salz, dass seinen Geschmack verloren hat, und dass nur noch weggeworfen werden kann, damit die Leute es zertreten. Dies ist ein großes Prinzip, und es gab noch nie eine Zeit in all den Jahrhunderten der christlichen Geschichte, wenn es nicht berücksichtigt hätte werden sollen. Die wirklich ernsten Attacken auf die Christenheit waren nicht die, die mit Feuer und Schwert ausgeführt wurden, oder durch die Androhung von Strafe und Tod. Es war viel mehr die raffinierte Attacke, die sich mit freundlichen Worten maskiert hat. Nicht die Attacke von außen, sondern die von innen. Der Feind hat seine tödlichste Arbeit getan, wen er …

Streben nach Heiligung

Auf dem Einband des Buches ist ein Bild, welches eine alte Steintreppe darstellt, die geradlinig nach oben führt. Damit soll wohl angedeutet werden, dass ein Streben nach Heiligung gleichzeitig ein Streben nach oben ist – zum Höchsten, zu dem, der sich selbst „der Heilige“ nennt und der alleine wirklich heilig ist. In diesem Buch erläutert der Autor die Notwendigkeit und die Voraussetzungen für die persönliche Heiligung. Nach einer kurzen Worterklärung über Heiligung, beschreibt Jerry Bridges die Heiligkeit Gottes und die seines Sohnes und unseres Erlösers Jesus Christus. Um also ein Teil dieser göttlichen Familie zu sein und zu bleiben, müssen wir ebenfalls Heilige sein: Denn ich bin der HERR, euer Gott; darum sollt ihr euch heiligen und sollt heilig sein, denn ich bin heilig; (3Mo 11,44). Damit sind die Voraussetzungen und die Dringlichkeit der Sache eindeutig geklärt und Jerry Bridges geht in seiner Ausführung über von dem „warum“ und „wer“, zu dem „wie“. Der Geheiligte steht in dieser Welt in einem andauernden und erbitterten Kampf, seine Reinheit zu bewahren. Der Widersacher, der Teufel, wird seine …

Fliehet die Sex-Falle

Versuchungen im geschlechtlichen Bereich ist ein Thema, das jeden angeht. Wer von uns kann sagen, dass er damit nichts zu tun hat? Haben nicht schon zu viele Christen durch diese Sünde „Schiffbruch erlitten“? Es ist schon bezeichnend, wie stark sich unser Umgang mit bestimmten Themen ändert. Früher durfte „darüber“ gar nicht erst gesprochen werden. Heute bemühen sich manche christlichen Autoren möglichst offen über Sexualität zu schreiben. Ich war auf das Buch gespannt… Versuchungen überwinden in einer Welt der Unmoral. So lautet der Untertitel. Das Buch besteht aus sechs kurzen Kapiteln.