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Besprechung: Gottesfurcht

Das The­ma der Got­tes­furcht wur­de lite­ra­risch bis­her ganz offen­sicht­lich nicht oft began­gen. Mir fällt höchs­tens ein wei­te­res Buch ein, wel­ches sich auf eine Wei­se mit der Got­tes­furcht beschäf­tigt. Das ver­wun­dert, wenn man bedenkt, dass „die Furcht des Herrn der Anfang der Weis­heit ist“. Der Autor zeich­net zunächst ein sehr düs­te­res Bild vom Chris­ten­tum, bevor er sich der „Furcht Got­tes“ in Got­tes Wort zuwen­det. Als ein Sym­ptom abneh­men­der Got­tes­furcht wird ange­führt, dass sehr vie­le Chris­ten nur noch von „Jesus“ reden und ihn sei­ner Hoheits­ti­tel „Herrn Jesus Chris­tus“ berau­ben. Die Apos­tel selbst spra­chen seit der Ver­herr­li­chung meist vom Herrn Jesus Chris­tus. Das mag man­chem Leser klein­lich klin­gen, gewinnt in der all­ge­mein abneh­men­den Got­tes­furcht unter Evan­ge­li­ka­len jedoch eine tie­fe­re Bedeu­tung. Er ermu­tigt betend über die vie­len Wor­te Got­tes nach­zu­sin­nen, die uns die „hei­li­gen, herr­li­chen, ehr­fucht­ge­bie­ten­den Wesens­ei­gen­schaf­ten Got­tes bezeu­gen“ und betont immer wie­der, dass ohne die Ehr­furcht vor Gott und sei­nem Wort eine wah­re Got­tes­er­kennt­nis nicht oder zumin­dest nur ein­ge­schränkt mög­lich ist. Got­tes­furcht ist eine inne­re Hal­tung, die sich dann selbst­ver­ständ­lich auch im prak­ti­schen Chris­ten­le­ben zeigt. Das Buch ist nicht wie …