Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gottes Liebe

Kapitel 12: Die Liebe Gottes

Bei allen Mit­le­sern möch­te ich mich für die Unre­gel­mä­ßig­kei­ten bei der Ver­öf­fent­li­chung der Bei­trä­ge ent­schul­di­gen. Lei­der bin ich der­zeit beruf­lich ziem­lich aus­ge­las­tet, so dass es hier zu Ver­zö­ge­run­gen kommt, die ich hof­fe, so bald es geht, wie­der in den Griff zu bekom­men. Kapi­tel 12 befasst sich mit einer erhe­ben­den Eigen­schaft Got­tes, sei­ner Lie­be.  Packer stellt zunächst fest, dass nur Kin­der Got­tes in der Lage sind, Got­tes Lie­be zu ver­ste­hen, denn „der Emp­fang der Erkennt­nis der Lie­be Got­tes gehört zu den gewöhn­li­chen Auf­ga­ben des hei­li­gen Geis­tes“ (S.140). Doch wir soll­ten beden­ken, dass die Lie­be nicht die ein­zi­ge Eigen­schaft ist, die wir von unse­rem Gott ken­nen. Vor allem ist Gott hei­lig und er ist auch das Licht: Der Gott, der Lie­be ist, ist zuerst und vor allem Licht, und jede sen­ti­men­ta­le Vor­stel­lung von sei­ner Lie­be, wie die einer nach­sich­ti­gen, mil­den Sanft­heit, los­ge­löst von jeder mora­li­schen Norm, soll­te von vorn­her­ein aus unse­ren Köp­fen ver­bannt wer­den. (S. 145)

Leserunde: Lernen, zu beten (11)

Heu­te folgt der vor­letz­te Arti­kel zu dem Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Der Pro­fes­sor für Neu­es Tes­ta­ment hat uns anhand der Gebe­te des Apos­tel Pau­lus das Beten gelehrt. Wenn man es genau nimmt, kann uns nur der Hei­li­ge Geist wirk­lich beim Beten hel­fen. Wer bereit ist, sich dar­auf ein­zu­las­sen und Zeit inves­tiert, die Gebe­te des Pau­lus‘ zu stu­die­ren, wird eine unge­ahn­te Tie­fe in sei­nem Gebets­le­ben erfah­ren. Im Gebet kön­nen wir die innigs­te Gemein­schaft mit dem leben­di­gen Gott pfle­gen, die wir auf die­ser Erde je haben kön­nen. Näher kön­nen wir Gott nicht kom­men als im Gebet. Doch Beten will gelernt wer­den. Wenn unse­re Genera­ti­on nicht vie­le Gebets­kämp­fer her­vor­bringt, deren Gebets­ge­wohn­hei­ten die Nor­men der Schrift ange­mes­sen wie­der­ge­ben, dann müs­sen wir umso drin­gen­der zur ursprüng­li­chen Quel­le zurück­keh­ren. Dann wer­den wir von Neu­em ler­nen, wofür wir beten sol­len, wel­che Argu­men­te wir ver­wen­den und auf wel­che The­men wir uns kon­zen­trie­ren sol­len, wel­che Lei­den­schaft sich gehört, wie die­se Gebe­te in eine grö­ße­re christ­li­che Visi­on pas­sen und wie die zen­tra­le Stel­lung Got­tes in unse­ren Gebe­ten wahren.

John Owen: Die Herrlichkeit Christi — Köstlicher als Gold

Die äuße­re Auf­ma­chung die­ses Buches – ein im schlich­ten Gold gehal­te­ner Umschlag – lässt den kost­ba­ren Inhalt die­ses Buches erah­nen. „Die Herr­lich­keit Chris­ti“, aus der Feder von John Owen (1616−1683), hat auch nach über 300 Jah­ren nichts an Aktua­li­tät ein­ge­büßt, son­dern ist bis heu­te ein ein­zig­ar­ti­ges Werk über unse­ren Herrn, König und Erlö­ser Jesus Chris­tus. Die Sei­ten des Buches stam­men von einem Mann, der „die Brei­te, die Län­ge, die Tie­fe und die Höhe“ der Herr­lich­keit Chris­ti erfah­ren hat, wie sie nur jemand erfährt, der viel über das Wort Got­tes nach­denkt, und den der Hei­li­ge Geist in die gan­ze Wahr­heit lei­tet. Kann ich über die Herr­lich­keit Chris­ti stau­nen? Führt mich die­se Erkennt­nis zur wah­ren Anbe­tung? Wer die­ses Buch andäch­tig liest, kommt aus dem Stau­nen nicht mehr heraus.