Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gott

Standardwerk zur Heiligen Dreieinigkeit Gottes

Ich glau­be in der letz­ten Zeit hat mich kaum ein The­ma mehr beschäf­tigt als die Drei­ei­nig­keit. Es gab hier so viel Unklar­heit, dass man vor lau­ter Bäu­men den Wald nicht mehr sehen konn­te. Eini­ge Bei­spie­le. Im Grun­de genom­men wäre das Modell das ich aus der Drei­ei­nig­keit zeich­nen wür­de in etwa so etwas wie eine „Zwei­ei­nig­keit“ von Vater und Sohn + einem in irgend einer Wei­se unter­ge­ord­ne­ten Hei­li­gen Geist. Ehr­lich gesagt ken­ne ich auch kaum einen aus dem kon­ser­va­ti­ven Milieu der nicht in irgend einer Wei­se die Sub­or­di­na­ti­on des Soh­nes leh­ren wür­de. Der Sohn weiß ja schließ­lich nicht, wann das Ende der Zei­ten anbre­chen soll (Mt. 24,36). So ein Modell endet schließ­lich im Trithe­is­mus: Die Leh­re von drei gött­li­chen Wesen, die sich zudem im Umfang ihrer Gött­lich­keit unter­schei­den wür­den. Ein kla­rer Ver­stoß gegen die Ein­heit Got­tes, die an so vie­len Stel­len der Schrift gelehrt wird. Zudem muss man ein­ge­ste­hen, dass die Drei­ei­nig­keit so gut wie kei­ne Rol­le im Evan­ge­li­ka­lis­mus spielt. Man wird zwar im Namen des Vaters, des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes getauft, aber das die …

Der wahre Gott der Bibel

Die Bibel ist nicht Got­tes Auto­bio­gra­fie. Aber wer sie gründ­lich stu­diert, erfährt sehr viel über Gott, weil er nicht nur die Autoren der ein­zel­nen Bücher inspi­riert hat, son­dern weil er dar­in wört­lich zitiert wird. Ein lebens­lan­ges Stu­di­um die­ser Selb­stof­fen­ba­rung Got­tes reicht nicht aus, um ihn voll­kom­men zu erken­nen. Auch wenn die Erkennt­nis in der Regel mit den Jah­ren zunimmt, wird sie Stück­werk blei­ben. Vor mir liegt jetzt ein Buch über die­sen erha­be­nen Gott, von einem Autor der noch nicht ein­mal 30 Jah­re alt ist. Das fin­de ich mutig! Wie es dazu kam, dass Andre­as Münch ein Buch ver­öf­fent­licht, beschreibt er im Vor­wort fol­gen­der­ma­ßen: Alles fing damit an, dass ich mich als fri­scher Absol­vent einer Bibel­schu­le auf den voll­zei­ti­gen Mis­si­ons­dienst vor­be­rei­te­te. Und zwar muss­te ich zu mei­nem eige­nen Bestür­zen fest­stel­len, dass ich zwar in den letz­ten drei Jah­ren viel stu­diert hat­te, aber nicht in der Lage war, fun­da­men­ta­le bibli­sche Leh­ren (wie z. B. die Drei­ei­nig­keit) zu ver­ste­hen. […] Das alles ver­an­lass­te mich, die­ses The­ma der Eigen­schaf­ten Got­tes und ver­wand­te The­men näher und inten­si­ver zu stu­die­ren. Das Ergebnis …

Buchrezension: Wie wird es in der Hölle sein?

Die Höl­le als Gesprächs­the­ma oder als Inhalt in christ­li­chen Zeit­schrif­ten ist wahr­lich alles ande­re als aus­ge­reizt. Und auch die christ­li­chen Ver­le­ger hal­ten sich bei die­sem unan­ge­neh­men The­ma eher zurück. Die­ser Ein­druck ent­steht zumin­dest wenn man nach Lite­ra­tur zur Höl­le sucht. Aktu­ell sind mei­nes Wis­sen im Wesent­li­chen nur zwei Titel erhält­lich. „Die Wirk­lich­keit der Höl­le“ mit David Hil­born als Her­aus­ge­ber und ein Buch von Hans-Wer­­ner Dep­pe, wel­ches ich hier vor­stel­len möch­te. Wie wird es in der Höl­le sein? ist im Jah­re 2005 erschie­nen und ist jetzt in der vier­ten, über­ar­bei­te­ten Auf­la­ge erhält­lich. In sei­nem gera­de ein­mal 94 Sei­ten dün­nen Büch­lein wen­det sich der Autor gleich­sam an Chris­ten und Nicht­chris­ten. Dabei stellt er zuerst fest, wie wenig die Wahr­heit der Höl­le in der Gesell­schaft und unter vie­len Chris­ten prä­sent ist. Dar­über wird nicht ger­ne gespro­chen. Es passt schein­bar nicht zum „lie­ben Gott“. Der natür­li­che Mensch hört lie­ber, dass Gott unend­lich gut und lieb ist. So fürch­ten sich nicht weni­ge Pre­di­ger und Pas­to­ren im Land  von einem Gott zu reden, der sei­nen Zorn über die Sün­der aus­schüt­ten wird.