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Sproul: Glauben von A‑Z

In den letz­ten Wochen wur­de ich auf ein inter­es­san­tes Buch auf­merk­sam, wel­ches ich hier kurz vor­stel­len möch­te. In 102 Kapi­teln gibt Sproul eine Ein­füh­rung in sys­te­ma­ti­sche Theo­lo­gie, wel­che sich beson­ders an Lai­en rich­ten will. Vor allem die Ein­füh­rung macht deut­lich, wie wich­tig ein Schrift­stu­di­um für jeden Chris­ten ist: Es gibt vie­le Hil­fen für die täg­li­che Bibel­le­se. Die, die ihre Bibel täg­lich fünf­zehn bis drei­ßig Minu­ten lesen, sind in der Min­der­heit. Doch sicher­lich sind fünf­zehn Minu­ten Bibel­le­sen pro Tag bes­ser als gar nicht Lesen. Das Pro­blem taucht dann auf, wenn wir den­ken wir könn­ten die Tie­fen der Hei­li­gen Schrift durch eine fünf­­­zehn- bis drei­ßig­mi­nü­ti­ge Bibel­le­se pro Tag ergrün­den. Nur weni­ge Wis­sen­schaf­ten könn­ten durch solch eine kur­ze Auf­merk­sam­keit gemeis­tert wer­den. (S. 20) Mir scheint, dass gera­de das ein Pro­blem unse­rer Tage ist. Eine per­sön­li­che „Stil­le Zeit“ von 15 Minu­ten Dau­er wird von vie­len als aus­rei­chend emp­fun­den, und manch einer fühlt sich zum Refor­ma­tor beru­fen, nach­dem er ein­mal die Bibel durch­ge­le­sen hat.