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Buchrezension: Gewürdigt zur Schmach

Nach der Ver­öf­fent­li­chung von „Über­wäl­tigt von Gna­de“, „Stand­haft im Lei­den“ und „Beharr­lich in Geduld“ liegt nun end­lich ein wei­te­rer Band von John Piper mit kur­zen Lebens­skiz­zen drei­er Män­ner Got­tes vor. Piper beab­sich­tigt hier­bei aller­dings nicht einen umfas­sen­den Über­blick über das Leben und Wir­ken der aus­ge­wähl­ten Per­so­nen zu geben, son­dern hebt jeweils einen bestimm­ten Aspekt im Leben der Prot­ago­nis­ten her­vor. Im vor­lie­gen­den Buch geht es nun um das The­ma „Leid“ im Leben Wil­liam Tyn­da­les – der die Bibel ins Eng­li­sche über­setz­te, des Mis­sio­nars John Paton – der die „neu­en Hebri­den“ mis­sio­nier­te und Ado­ni­ram Jud­sons – der die Bot­schaft von Chris­tus nach Bir­ma brach­te. Das Buch beginnt mit einem Ein­füh­rungs­ka­pi­tel, in dem Piper die The­se for­mu­liert, dass Leid weni­ger ein Begleit­um­stand des Mis­si­ons­diens­tes ist, son­dern viel­mehr zur gött­li­chen Mis­si­ons­stra­te­gie dazu­ge­hört: „Ich spre­che nicht nur über die Tat­sa­che, dass durch die Ver­kün­di­gung an vor­ders­ter Front Lei­den ent­ste­hen. Ich rede viel­mehr eben­so von der Tat­sa­che, dass die­se Lei­den zu der von Gott beab­sich­tig­ten Stra­te­gie gehö­ren, die in der Mis­si­on zum Erfolg führt.“ (S. 22).