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Sharon James: „Der, die, was?“

Eine Gast­re­zen­si­on von Caro­lin Schmitt: Mitt­ler­wei­le ist es kaum zu ver­mei­den, dass man mit der gen­der­ge­rech­ten Spra­che kon­fron­tiert wird und in immer mehr Tex­ten Schreib­wei­sen wie Kund:innen oder Verkäufer:innen liest. Ich ver­mu­te, dass vie­len Eltern – egal ob Chris­ten oder Nicht-Chris­­ten – über­haupt nicht bewusst ist, wie gezielt wir und vor allem die nächs­te Genera­ti­on mit die­ser Ideo­lo­gie indok­tri­niert wer­den. Sharon James gibt auf den 172 Sei­ten einen sehr guten Über­blick über die Ursprün­ge und Hin­ter­grün­de sowie die Inhal­te der Gen­­der-Ideo­­lo­­gie. Sie argu­men­tiert klar und fun­diert, dass es beim Gen­­der-Main­stre­a­­ming um eine Ideo­lo­gie geht, da die Theo­rie mit wis­sen­schaft­li­chen Argu­men­ten nicht beleg­bar ist. Die Theo­rie, die besagt, dass es zwi­schen dem bio­lo­gi­schen Geschlecht (eng­lisch sex) und einem gesell­schaft­li­chen bzw. aner­zo­ge­nen Geschlecht (eng­lisch gen­der) einen Unter­schied gibt, lässt sich in kei­ner Wei­se durch eine wis­sen­schaft­li­che Grund­la­ge bewei­sen, schreibt die Autorin. Dar­über hin­aus spre­chen für den ideo­lo­gi­schen Cha­rak­ter zahl­rei­che Bei­spie­le, die in dem Buch auf­ge­führt wer­den. Immer wie­der wer­den Fak­ten in der Öffent­lich­keit und in den Medi­en geleug­net. Berich­te von Men­schen, die nach Jah­ren eines Lebens im …

Tipp: Liebe deinen Körper

Die Gesell­schaft hat bei der Sicht auf den mensch­li­chen Kör­per einen nach­christ­li­chen Weg beschrit­ten. Die Aus­wüch­se sind Trans­gen­de­ris­mus, eine Auf­­­reiß-Kul­­tur, Homo­se­xua­li­tät, Abtrei­bung und Eutha­na­sie. Abtrei­bungs­be­für­wor­ter behaup­ten, dass das unge­bo­re­ne Leben zwar ein Mensch sei, aber kei­ne Per­son – daher wäre es ver­tret­bar, es zu töten. Ver­tre­ter des Trans­gen­de­ris­mus füh­ren an, dass die männ­li­che oder weib­li­che Per­son nicht zwin­gend mit dem bio­lo­gi­schen Kör­per über­ein­stimmt – Geschlechts­um­wand­lun­gen wären daher eine Lösung. Auf­grund der Zwei­tei­lung wird am Ende des Lebens die Eutha­na­sie ange­wandt, da der Mensch nach dem Ver­lust von gewis­sen Fähig­kei­ten den „Sta­tus“ als Per­son ver­lie­ren wür­de. Die im deutsch­spra­chi­gen Raum nur wenig bekann­te Best­sel­ler­au­torin Nan­cy R. Pear­cy kon­fron­tiert auf über 400 Sei­ten das säku­la­re Dog­ma der Zwei­tei­lung von Kör­per und Person/Geist mit der chris­t­­lich-bibli­­schen Sicht auf den Kör­per. Die von Fran­cis Scha­ef­fer (L’A­b­ri) gepräg­te Autorin hat ein gut ver­ständ­li­ches Buch ver­fasst und mit zahl­rei­chen Quel­len belegt. Beim Lesen tuen sich ethi­sche Abgrün­de auf, die nicht für jeder­mann ver­träg­lich sind. Ins­be­son­de­re Pre­di­ger und Ältes­te, Leh­rer und Stu­den­ten soll­ten es lesen um einen chris­t­­lich-bibli­­schen Gegen­ent­wurf mit einer gesun­den Liebe …