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Die Gemeinschaft der Heiligen

Um einem Miss­ver­ständ­nis, der in den letz­ten Arti­keln mög­li­cher­wei­se ent­stan­den ist, vor­zu­beu­gen, ist wohl die­ser Arti­kel nötig. Über­haupt kann man sich fra­gen, war­um ich in einem Blog, dass vor­nehm­lich Lite­ra­tur bespricht, mich mit Dis­pen­sa­tio­na­lis­mus und ande­ren The­men aus­ein­an­der­set­ze. Nun die Ant­wort soll­te eigent­lich auf der Hand lie­gen: Wenn ich ein Buch auf­ma­che, und dies gilt für christ­li­che Lite­ra­tur im beson­de­ren Maße, möch­te ich wis­sen, wer der Autor ist. Wie sein Ver­hält­nis zur Hei­li­gen Schrift ist, ist dabei in beson­de­rem Maße wich­tig. Somit ver­su­che ich immer mög­lichst vie­le Infor­ma­tio­nen zum Autor zu bekom­men. Sein theo­lo­gi­scher Hin­ter­grund ist dabei in hohem Maße rele­vant. Was mir beson­ders wich­tig ist, ist zudem die Gemein­de, die der Autor ist. Viel­leicht soll­te man es anders aus­drü­cken. Ich möch­te wis­sen, wie er zur Orts­ge­mein­de steht, wel­che Ord­nung dort vor­herrscht, wie Gemein­de­zucht gehand­habt wird, wie die Got­tes­diens­te durch­ge­führt wer­den, wie mis­sio­niert wird usw. Somit wür­de ich nie­mals ein reli­giö­ses Werk lesen, des­sen Autor gemein­de­los ist.