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Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XII)

Ich erin­ne­re mich noch gut an das Stöh­nen und Äch­zen in der Klas­se, als der Deutsch­leh­rer die nächs­te gemein­sa­me Lek­tü­re ankün­dig­te. Begeis­tert hielt er eines die­ser gel­ben Reclam­bü­cher hoch, von denen wir zuvor schon eini­ge mit Mühe gele­sen hat­ten. Ver­mut­lich wür­den damals die wenigs­ten frei­wil­lig zu die­sen klei­nen gel­ben Büchern grei­fen. Doch die kol­lek­ti­ve Lek­tü­re hat­te durch­aus posi­ti­ve Effek­te. Man quäl­te sich gemein­sam von Woche zu Woche und hat­te das Buch nach einer gewis­sen Zeit durch­ge­le­sen. Doch reich­te das blo­ße Lesen bei wei­tem nicht für eine gute Note in der Klas­sen­ar­beit aus. Erst das Gespräch über das Buch, die sou­ve­rä­nen Ant­wor­ten des Leh­rers auf (dum­me) Fra­gen und mög­li­cher­wei­se ein Lese­ta­ge­buch führ­ten zum gewünsch­ten Erfolg. Am Ende hat­te man das Gefühl, einen klei­nen Teil der Welt­li­te­ra­tur für sich ein­ge­nom­men zu haben. Heu­te bin ich mei­nen Deutsch­leh­rern dank­bar, dass sie mich mit Schil­ler, Goe­the und ande­ren Autoren und ihren Wer­ken bekannt mach­ten. Das ging mir durch den Kopf, als ich das 13. Kapi­tel aus dem Buch Lit! A Chris­tian Gui­de To Rea­ding Books las: Gemein­sam lesen — Gemein­schaft um ein …