Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gemeinde

“Gemeinde wiederentdecken” von Collin Hansen und Jonathan Leeman
Warum die Ortsgemeinde so wichtig ist

Ich bin auf die­sen Buch­hin­weis von Dani­el auf philemonblog.de gesto­ßen, den ich euch nicht vor­ent­hal­ten woll­te (Ich emp­feh­le auch die­sen Arti­kel von Dani­el): „Eines der Din­ge, die ich in der Zeit der Pan­de­mie ganz neu gelernt habe, ist mit Sicher­heit die Bedeu­tung von Gemein­de und Got­tes­diens­ten vor Ort. Es stimmt, auch unse­re Gemein­de ist zunächst not­ge­drun­gen auf den Live­stream-Zug auf­ge­sprun­gen und nun genie­ßen wir und Gemein­de­mit­glie­der, die auf­grund von Krank­heit oder Rei­sen nicht per­sön­lich teil­neh­men kön­nen, die Vor­zü­ge der Tech­no­lo­gie. Aber Gemein­de, die die Schön­heit ihres Designs und die Wich­tig­keit ihres Wesens, das die Bibel zeich­net und beschreibt, ver­gisst und zu einem blo­ßen You­Tu­be-Kanal ver­kommt, kann und wird kei­ne Frucht brin­gen. Häu­fig kom­men Men­schen “wegen der Viren” oder “wegen der Mas­­ken- und Anmel­dungs­pflicht” nicht, jedoch wird schnell klar, dass ande­re Grün­de vor­lie­gen, nicht mehr früh­mor­gens zum Got­tes­dienst zu fah­ren, und die Pan­de­mie nur eine wun­der­ba­re Mög­lich­keit der Aus­re­de dar­stellt, die zudem nicht groß­ar­tig erklärt wer­den muss. Col­lin Han­sen und Jona­than Lee­man ver­su­chen daher in ihrem neu­en Buch, kurz und prä­gnant dar­zu­stel­len, was Gemein­de über­haupt ist, wer …

Ebertshäuser: Der priesterliche Auftrag der Gemeinde

Wozu dient eigent­lich eine christ­li­che Gemein­de? Was ist ihr Auf­trag und wozu gehen wir Sonn­tag für Sonn­tag zur Gemein­de­stun­de? Oft mache ich mir Gedan­ken, wie eine Gemein­de auf­ge­baut sein soll­te, über Kon­flik­te oder heik­le Lehr­fra­gen. Dabei geht die grund­le­gen­de Fra­ge „Wozu?“ lei­der schnell ver­ges­sen. Eine gute Hil­fe­stel­lung, um die­ser Fra­ge­stel­lung nach­zu­ge­hen, ist das Buch von Rudolf Eberts­häu­ser mit dem Titel: „Der pries­ter­li­che Auf­trag der Gemein­de und sein end­zeit­li­che Gefähr­dung“. Auf den ers­ten 80 Sei­ten wird die bibli­sche Leh­re auf­ge­ar­bei­tet, begin­nend beim aaro­ni­ti­schen Pries­ter­dienst bis zu den Lehr­brie­fen des Neu­en Tes­ta­ments. Wei­ter wird behan­delt, was der Dienst der Anbe­tung für Gott bedeu­tet und wie dies in unse­ren Gemein­den und in unse­ren per­sön­li­chen Leben ver­wirk­licht wer­den kann. Die­se Fra­gen wer­den auf unge­fähr 40 Sei­ten erörtert.

NEU: Eine biblische Sicht für das gesamte Leben gewinnen

Das Leben als Christ steht in einer drei­fa­chen Span­nung (sie­he Johan­nes 17,14−17). Wir sind »nicht von der Welt«, das heißt unse­re Iden­ti­tät soll­te nicht von den Über­le­gun­gen und Strö­mun­gen die­ser Welt ohne Gott geprägt wer­den. Gleich­zei­tig sind wir »in der Welt«. Dies ist unser gött­lich ver­ord­ne­ter Auf­ent­halts­ort. Dazu kommt der Auf­trag unse­res Schöp­fers und Erlö­sers: Wir sind »in die­se Welt« hin­ein­ge­sandt. Wir dür­fen etwas von sei­nen Vor­züg­lich­kei­ten wider­spie­geln. Um mei­nem Auf­trag nach­zu­kom­men, stu­dier­te ich neben­be­ruf­lich Theo­lo­gie. Ich ver­ste­he dies nicht als welt­frem­de Stu­­dier­s­tu­­ben-Dis­­zi­­plin, son­dern als Anwen­dung von Got­tes Wort in alle Lebens­be­rei­che. So rin­ge ich täg­lich um ange­mes­se­ne Fra­gen und ehr­li­che Ant­wor­ten. Die­se Fra­gen stel­len sich in mei­nen vier wich­tigs­ten Bezü­gen »in die­ser Welt«: Der Fami­lie, der Gemein­de, dem Beruf und inner­halb des Staa­tes. Eine Aus­wir­kung mei­ner For­schun­gen ist die Umset­zung eines Inten­­siv-Fami­­li­en-Lebens­­stils. Wir haben das Bil­dungs­ma­nage­ment unse­rer Söh­ne sel­ber an die Hand genom­men, was in unse­rem Hei­mat­land, der Schweiz, gesetz­lich zuge­las­sen ist. Unser Zuhau­se ist Dreh- und Angel­punkt unse­res gemein­sa­men Ler­nens. Die 50 Bei­trä­ge sind alle­samt durch das Auf­wer­fen von Fra­ge­stel­lun­gen ent­stan­den. Oft­mals gab …

Ihr seid das Salz der Welt – Die Gemeinde getrennt von der Welt erhalten

Matth. 5,13: Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man’s sal­zen? Es ist hin­fort zu nichts nüt­ze, denn das man es hin­aus­schüt­te und las­se es die Leu­te zer­tre­ten. Mit die­sen Wor­ten begrün­de­te unser HERR die Aus­zeich­nung und Getrennt­heit der Gemein­de. Immer dann, wenn wenn die­se Tren­nung zwi­schen der Gemein­de und der Welt rui­niert wur­de, ver­lor sich auch die Kraft der Kir­che. Die Kir­che wur­de dann wie das Salz, dass sei­nen Geschmack ver­lo­ren hat, und dass nur noch weg­ge­wor­fen wer­den kann, damit die Leu­te es zer­tre­ten. Dies ist ein gro­ßes Prin­zip, und es gab noch nie eine Zeit in all den Jahr­hun­der­ten der christ­li­chen Geschich­te, wenn es nicht berück­sich­tigt hät­te wer­den sol­len. Die wirk­lich erns­ten Atta­cken auf die Chris­ten­heit waren nicht die, die mit Feu­er und Schwert aus­ge­führt wur­den, oder durch die Andro­hung von Stra­fe und Tod. Es war viel mehr die raf­fi­nier­te Atta­cke, die sich mit freund­li­chen Wor­ten mas­kiert hat. Nicht die Atta­cke von außen, son­dern die von innen. Der Feind hat sei­ne töd­lichs­te Arbeit getan, wen er mit …

Die Gemeinschaft der Heiligen

Um einem Miss­ver­ständ­nis, der in den letz­ten Arti­keln mög­li­cher­wei­se ent­stan­den ist, vor­zu­beu­gen, ist wohl die­ser Arti­kel nötig. Über­haupt kann man sich fra­gen, war­um ich in einem Blog, dass vor­nehm­lich Lite­ra­tur bespricht, mich mit Dis­pen­sa­tio­na­lis­mus und ande­ren The­men aus­ein­an­der­set­ze. Nun die Ant­wort soll­te eigent­lich auf der Hand lie­gen: Wenn ich ein Buch auf­ma­che, und dies gilt für christ­li­che Lite­ra­tur im beson­de­ren Maße, möch­te ich wis­sen, wer der Autor ist. Wie sein Ver­hält­nis zur Hei­li­gen Schrift ist, ist dabei in beson­de­rem Maße wich­tig. Somit ver­su­che ich immer mög­lichst vie­le Infor­ma­tio­nen zum Autor zu bekom­men. Sein theo­lo­gi­scher Hin­ter­grund ist dabei in hohem Maße rele­vant. Was mir beson­ders wich­tig ist, ist zudem die Gemein­de, die der Autor ist. Viel­leicht soll­te man es anders aus­drü­cken. Ich möch­te wis­sen, wie er zur Orts­ge­mein­de steht, wel­che Ord­nung dort vor­herrscht, wie Gemein­de­zucht gehand­habt wird, wie die Got­tes­diens­te durch­ge­führt wer­den, wie mis­sio­niert wird usw. Somit wür­de ich nie­mals ein reli­giö­ses Werk lesen, des­sen Autor gemein­de­los ist.

Berufen zum Senden — Praktische Tipps für verantwortungsvolle Christen

Neal Piro­lo ist Autor von „Beru­fen zum Sen­den — Prak­ti­sche Tipps für ver­ant­wor­tungs­vol­le Chris­ten“. Das Vor­wort zum Buch ist von dem Deut­schen Mis­si­ons­lei­ter der „Ope­ra­ti­on Mobi­li­sa­ti­on Deutsch­land“ Fritz Schuler. Neal Piro­lo lebt in San Die­go (Kali­for­ni­en) und ist Grün­der des evan­ge­li­ka­len ame­ri­ka­ni­schen Mis­si­ons­wer­kes Emma­us Road Inter­na­tio­nal. Als Grün­der und Lei­ter des Mis­si­ons­wer­kes hat er sich zum Ziel genom­men, Gemein­den in der prak­ti­schen Unter­stüt­zung der äuße­ren Mis­si­on zu schu­len. Neal Piro­lo lebt in San Die­go (Kali­for­ni­en) und ist Grün­der des evan­ge­li­ka­len, ame­ri­ka­ni­schen Mis­si­ons­wer­kes Emma­us Road Inter­na­tio­nal. Als Grün­der und Lei­ter des Mis­si­ons­wer­kes hat er sich zum Ziel genom­men, Gemein­den in der prak­ti­schen Unter­stüt­zung der äuße­ren Mis­si­on zu schu­len. Der Autor beschreibt in 9 Kapi­teln, wie wich­tig es bei der Aus­sendung ist, dass eine Gemein­de mit ihren Mis­sio­na­ren Hand in Hand geht. Der Auf­bau jedes Kapi­tels ist gleich. Es beinhal­tet eine Bei­spiel­ge­schich­te, Tipps für Gemein­den, Bibli­sche Wahr­hei­ten und eine kur­ze Eigen­ar­beit. Wei­ter wer­den die ein­zel­nen Pha­sen eines inter­kul­tu­rel­len Mis­sio­na­ren gezeigt von Beginn sei­ner Beru­fung von Gott bis er wie­der nach sei­ner Dienst­zeit in sei­ne Hei­mat zurück­kehrt und in die Gemeinde …

Angelesen: Jonathan Edwards

Mit der Bio­gra­phie von Jona­than Edwards hat Iain H. Mur­ray ein Monu­men­tal­werk geschaf­fen. 24 Jah­re nach der eng­li­schen Erst­aus­ga­be ist das Werk seit Febru­ar die­ses Jah­res auch in deut­scher Spra­che erhält­lich. Ich habe mich über die Neu­erschei­nung beim CLV sehr gefreut. Bis heu­te habe ich erst die Hälf­te des Buches gele­sen, aber schon jetzt kann ich sagen, das ich die­se Bio­gra­phie mit gro­ßem Gewinn gele­sen habe und ger­ne wei­ter­emp­feh­len wer­de. An die­ser Stel­le möch­te ich drei Zita­te aus den ers­ten Kapi­teln wie­der­ge­ben und kurz erläu­tern, war­um sie für mich wich­tig gewor­den sind.