Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gebet

Neue Leserunde beginnt: Lernen, zu beten (D.A. Carson)

Vor einem Monat konn­ten wir hier im Blog das Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son ver­lo­sen. Damals kün­dig­te ich bereits an, dass wir das Buch gemein­sam lesen wol­len. Ich habe bereits gro­ße Tei­le des Buches gele­sen und bin davon über­zeugt, dass die­ses bewähr­te Buch für jeden Chris­ten eine loh­nen­de Lek­tü­re ist. Es gibt kei­nen ech­ten Chris­ten, der das Beten nicht ler­nen möch­te. Viel­leicht batest du auch schon bei Jesus, wie es die Jün­ger taten: „Herr, leh­re uns beten!“ Und in der Tat kön­nen wir von Jesus und sei­nen Apos­teln, die ja von ihm gelernt haben, das Beten aus ers­ter Hand ler­nen. Viel­leicht hast du auch schon dar­über gestaunt, wie inten­siv Pau­lus bete­te. Die meis­ten Gebe­te im Neu­en Tes­ta­ment sind uns von Pau­lus über­lie­fert. Und weil alle Gebe­te von Pau­lus immer auch von Gott inspi­riert sind, wird ein inten­si­ves Stu­di­um die­ser Tex­te uns leh­ren, nach dem Wil­len Got­tes zu beten. Genau die­ses Ziel ver­folgt D.A. Car­son in sei­nem bereits vor 20 Jah­ren ver­öf­fent­lich­ten Buch. Jetzt ist es in Deutsch erschie­nen, wofür ich sehr dank­bar bin. Wir beginnen …

Samuel Koch — Zwei Leben

60 Mil­li­se­kun­den. Ein Wim­pern­schlag. So lan­ge — oder so extrem kurz — dau­er­te Samu­el Kochs Auf­prall mit dem Kopf auf einem Audi A8, das er mit einem Sal­to über­que­ren woll­te. So kurz und so tra­gisch. Doch, was bleibt? Am 4. Dezem­ber 2010 stürzt Samu­el Koch bei einem Auf­tritt in der „Wet­ten, dass…?“-Sendung. Mit sei­nen „Poweri­sern“ woll­te er in vier Minu­ten fünf fah­ren­de Autos über­sprin­gen. Hun­der­te Male hat er zuvor die­sen Sprung geübt. Als er das vier­te Auto, wel­ches sein Vater lenk­te, mit einem Sal­to über­que­ren woll­te, berühr­te er mit sei­nem Kopf 60 Mil­li­se­kun­den lang das Auto­dach und stürz­te. Was danach geschah, nennt er „eine fata­le Ereig­nis­ket­te“. Es hät­te noch mal alles gut wer­den kön­nen. Doch nach zwei Wochen war klar, dass es zunächst lan­ge nicht mehr gut sein wird. Bis heu­te sitzt er im Roll­stuhl, weil er vom Hals abwärts gelähmt ist, und steu­ert ihn nur mit den Bewe­gun­gen in sei­ner Schul­ter. Da es ihm in die­sem Zustand nicht mög­lich ist, ein Buch zu schrei­ben, bekam er den Co-Autor Chris­toph Fasel an die Sei­te gestellt. Zusam­men gelingt bei­den ein …

Das Gebetsleben Jesu

In der Regel kennt der inter­es­sier­te Bibel­le­ser über das „Gebets­le­ben Jesu“ bes­ten­falls eini­ge grund­le­gen­de Din­ge. Lei­der zie­hen die Wenigs­ten dar­aus Schluss­fol­ge­run­gen für ihr eige­nes Gebets­le­ben. Das ist Wolf­gang Büh­ne in die­sem Buch sehr gut gelun­gen! Das Buch ist kei­ne theo­lo­gi­sche Abhand­lung über das The­ma Gebet, son­dern viel­mehr eine prak­ti­sche Betrach­tung. Nach jedem Kapi­tel mit einem bestimm­ten Schwer­punkt gibt es ein „Was kön­nen wir dar­aus ler­nen“, mit „Ers­tens“ das und „Zwei­tens“ das… Meis­tens ist der zwei­te Teil genau­so lang wie die Betrach­tung selbst, so dass das Buch ins­ge­samt sehr prak­tisch gelebt wer­den will. Schon in sei­nem Vor­wort zeigt der Autor unse­re Gebets­ar­mut auf, die am bes­ten mit dem von ihm ver­wen­de­ten Zitat wie­der­ge­ge­ben wer­den kann.

Das Gebetsleben Jesu

Kennt ihr das? Ein neu­es Buch erscheint und ihr könnt es kaum erwar­ten bis das Buch end­lich da ist um es zu lesen. Mir ging es bei „Das Gebets­le­ben Jesu“ so. Ich den­ke, dass schon sehr vie­le Bücher über das Beten geschrie­ben wur­den. Aber soweit ich weiß hat der von mir sehr geschätz­te Autor Wolf­gang Büh­ne mit die­sem Buch etwas Neu­es ver­fasst. Auch die­ses Buch bezieht sich auf vie­le Bibel­stel­len zum Gebet. Der Unter­schied scheint mir hier aber zu sein, dass Büh­ne fast aus­schließ­lich auf die Stel­len ein­geht, in denen Jesu Gebets­le­ben geschil­dert wird. Nicht die all­ge­mei­nen Bibel­stel­len über das Gebet und auch nicht Jesu Gebe­te ste­hen in die­sem Buch im Vor­der­grund. Büh­ne rich­tet hier den Blick ganz auf die Umstän­de Jesu Gebe­te. Wo bete­te er, wie oft nahm er sich Zeit um mit sei­nem Vater zu reden. Auch auf die Aus­wir­kun­gen des Gebets auf Jesus geht der Autor ein und stellt dabei immer wie­der die Fra­ge: Was kön­nen wir dar­aus ler­nen? Es ist ein ech­ter Genuss die­ses Buch zu lesen. Gleich­zei­tig beschäm­te es mich …

Restposten: Mein Gebetstagebuch

Auch Chris­ten las­sen sich ger­ne vom „Run“ auf redu­zier­te Arti­kel mit­rei­ßen. Gera­de wenn in der Haus­halts­kas­se gäh­nen­de Lee­re herrscht, ent­wi­ckelt sich ein stär­ke­res Preis­be­wusst­sein. Ich möch­te heu­te auf ein „Schnäpp­chen“ hin­wei­sen, das das Gebets­le­ben unter­stüt­zen möch­te. SCM Collec­tion, der Ver­lag für Geschen­ke mit christ­li­chem Inhalt, bie­tet seit eini­ger Zeit ein Gebets­buch für den redu­zier­ten Preis von 8,95 EUR an. Der ursprüng­li­che Preis lag bei 16,95 EUR und das bedeu­tet eine Ein­­s­par-Quo­­te von knapp 50 %. Ich möch­te zuerst mit mög­li­chen fal­schen Vor­stel­lun­gen aus­räu­men. Wenn vom Gebets­ta­ge­buch gespro­chen wird, ist damit kein Gebet­buch zum Nach­spre­chen von vor­for­mu­lier­ten Gebe­ten gemeint. Eini­ge Zita­te zum Gebet sind im Buch ent­hal­ten. Aber in ers­ter Linie geht es beim Gebets­ta­ge­buch um eine Art Tage­buch für das Gebets­le­ben. Jede Dop­pel­sei­te besteht dabei aus fol­gen­den drei Gebets­punk­ten: Dank, Für­bit­te und per­sön­li­che Anlie­gen. Eini­ge Zei­len bie­ten Frei­raum um Got­tes Ant­wort auf das Gebet zu notie­ren. Das Buch kann täg­lich, aber auch spo­ra­disch gebraucht wer­den. Im Vor­wort von Ansar Hörst­ing heißt es: Viel­leicht neh­men Sie es sich nach einem Jahr, viel­leicht erst nach zehn Jah­ren noch ein­mal zur …

Immer wieder freitags…

Immer wie­der frei­tags bekom­me ich die Gebets­mail von Open Doors. Dar­in berich­tet das Hilfs­werk wöchent­lich über ver­folg­te Chris­ten und ruft zum Gebet für sie auf. Ich habe es mir zur Gewohn­heit gemacht, min­des­tens ein­mal pro Woche für ver­folg­te Chris­ten zu beten. Denn es ist für mich scho­ckie­rend, wie es unse­ren Brü­dern und Schwes­tern in ver­schie­de­nen Län­dern der Erde geht. Das min­des­te, was wir für sie tun kön­nen, ist das Gebet zu unse­rem himm­li­schen Vater. Gleich­zei­tig sind die Gebets­auf­ru­fe für mich eine gro­ße Ermu­ti­gung, weil ich sehe, wie die­se Chris­ten uner­schüt­ter­lich ihren Glau­ben bezeu­gen. Es ist über­wäl­ti­gend, wel­che Mühen sie auf sich neh­men, Got­tes­diens­te durch­zu­füh­ren, um im Glau­ben zu wach­sen. Wenn ich ihre Zeug­nis­se und Erfah­run­gen lese, fra­ge ich mich immer wie­der, wel­chen Wert mei­ne Bibel und mein Glau­be an Jesus Chris­tus für mich haben. In einem frei­en und demo­kra­ti­schen Land zu leben, hat für die Aus­übung des Glau­bens unend­lich vie­le Vor­tei­le. Wenn man jedoch die­se Vor­tei­le nicht zu nut­zen weiß, kön­nen die­se posi­ti­ven Umstän­de kata­stro­pha­le Fol­gen haben und zur Gleich­gül­tig­keit, Träg­heit und Sta­gna­ti­on im Glaubenswachstum …